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epa05508103 Members of the Thai Explosive Ordnance Disposal (in background) unit inspect a bomb blast scene after a car bomb attack at a hotel in Pattani, southern Thailand, 24 August 2016. A series of separate bomb attacks, including a bomb hidden in a truck, exploded at a car park of hotel,  killing one woman and wounding 29 people, media reports.  EPA/ABDULLAH WANGNI

Die Wucht der Detonation beschädigte den Hotelbereich im thailändischen Pattani schwer. Bild: ABDULLAH WANGNI/EPA/KEYSTONE

Erneuter Anschlag in Thailand: Ein Toter und 30 Verletzte nach Bombenexplosion bei Hotel



Bei einem Autobombenanschlag im Süden Thailands sind am Dienstag ein Mensch ums Leben gekommen und 30 weitere verletzt worden. Kurz nacheinander gingen vor einem Hotel in der Küstenstadt Pattani zwei Bomben hoch.

Bei der ersten Explosion auf dem Parkplatz hinter dem Hotel gab es keine Verletzten, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Danach sei ein Lastwagen vor dem Hotel detoniert, wobei es eine Tote und 30 Verletzte gegeben habe. Alle Opfer seien Thailänder. An dem Hotelgebäude sei «beträchtlicher Schaden» entstanden.

In der muslimischen Region an der Grenze zu Malaysia kämpfen seit langem Aufständische gegen die thailändische Regierung in Bangkok. Viele westliche Botschaften raten ihren Bürgern dringend von Reisen in die Gegend ab. Beinahe täglich werden dort Gewalttaten registriert.

Die Explosion ereignete sich ganz im Süden des Landes. quelle googlemaps

In der muslimischen Region an der Grenze zu Malaysia kämpfen seit langem Aufständische gegen die thailändische Regierung in Bangkok. Viele westliche Botschaften raten ihren Bürgern dringend von Reisen in die Gegend ab. Beinahe täglich werden dort Gewalttaten registriert.

Für Thailands Militärführung war die Anschlagserie ein Rückschlag. Nachdem sie sich 2014 an die Macht geputscht hatte, stellte sie sich als Garant für Stabilität und Sicherheit dar. Wenige Tage vor den Anschlägen hatte die Militärführung in einer Volksabstimmung eine neue Verfassung absegnen lassen, die Kritiker als Versuch einer Zementierung der Militärherrschaft werten. (kad/sda/reu/afp)

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