International
Tier

EU-Kommission will illegalen Handel mit Hunden und Katzen eindämmen

Vinnie, a 9 week old rescued stray kitten, being cared for with his brother by Peterborough Cat Rescue, at St Paul's Church in Covent Garden in London, Saturday, Nov. 18, 2023. Following the succ ...
Ein schwarzes Büsi.Bild: keystone

EU-Kommission will illegalen Handel mit Hunden und Katzen eindämmen

07.12.2023, 14:2407.12.2023, 14:24

Die EU-Kommission will den illegalen Handel mit Hunden und Katzen eindämmen. Damit solle der Schutz dieser Tiere verbessert werden.

«Einige Einrichtungen halten Hunde und Katzen unter besonders schlechten Bedingungen, vernachlässigen oder misshandeln die Tiere, verkaufen sie zu jung oder sorgen nicht für die richtige Impfung und medizinische Behandlung», teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Es wären die ersten einheitlichen EU-Standards für die gewerbliche Zucht und Haltung der Tiere.

Konkret schlägt die Kommission vor, dass EU-weit etwa ein Mindestplatzangebot, Zwingerverbot, geregelter Zugang zu Tageslicht und Freilauf, Temperaturgrenzen für Behausungen oder Grundregeln für die Fütterung zu Mindeststandards werden könnten. Zudem könnte Inzucht ebenso wie schmerzhafte Verstümmelungen - etwa das Abschneiden von Schwanz- oder Ohrenteilen - verboten werden. Die neuen Vorgaben sollen nicht für Privatpersonen gelten.

Der Vorschlag der Kommission wird nun vom Europäischen Parlament und den EU-Staaten ausgehandelt und angepasst, bevor neue Regeln in Kraft treten können. Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union besitzen laut der Kommission mehr als 72 Millionen Hunde und 83 Millionen Katzen. Beim Handel mit den beiden Tieren werde Schätzungen zufolge jährlich ein Umsatz von rund 1.3 Milliarden Euro (1.2 Mrd. Fr.) gemacht. (sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
USA haben Teil ihrer Schulden bei den UN bezahlt
Die USA haben einen Teil ihrer ausstehenden Beiträge bei den Vereinten Nationen bezahlt. Die UN haben 160 Millionen US-Dollar erhalten, wie der Sprecher von Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, mitteilte. Damit sollen nun Rückstände aus dem Jahr 2025 ausgeglichen werden. Insgesamt müssen die USA aber Milliardenbeträge nachzahlen.
Zur Story