International
Tier

Seltene Mönchsrobbe an Adria-Strand von Numana gesichtet

Seltene Mönchsrobbe an Adria-Strand von Numana gesichtet

26.12.2025, 09:2926.12.2025, 09:29

Eine seltene Mönchsrobbe ist am Strand von Numana an der nördlichen Adriaküste Italiens gesichtet worden. Naturschützer riefen dazu auf, die Robbe nicht zu stören und sie in Ruhe zu lassen.

Nach Angaben von Experten reagiert die streng geschützte Art nämlich äusserst empfindlich auf menschliche Nähe und kehrt bei Störungen sofort ins Meer zurück.

In sozialen Netzwerken kursierten am Weihnachtstag neue Videos, die das Tier am Ufer zeigen, gefolgt von einem schnellen Rückzug ins Wasser. Besonders kritisiert wird ein Vorfall in den frühen Morgenstunden, bei dem sich ein Fotograf der schlafenden Robbe genähert haben soll. Daraufhin sei das Tier aufgewacht und ins Meer geflüchtet.

Hawaii-Mönchsrobbe
Mönchsrobbe.Bild: Shutterstock

Online wurde die Einrichtung einer freiwilligen Bürgerinitiative vorgeschlagen, die den Aufenthaltsort der Robbe überwachen und für Abstand sorgen soll. Auch Behörden und Organisationen zum Schutz der Meeresfauna wurden aufgefordert, Massnahmen zu ergreifen. Ziel ist es, die für die Adria aussergewöhnliche Anwesenheit der Mönchsrobbe zu schützen und eine weitere Störung durch Menschen zu verhindern. (sda/apa/cst)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Robbe niest
1 / 5
Robbe niest
Bild: Imgur
quelle: imgur
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Robbe Sammy springt Surfern immer wieder aufs Brett – und will nicht runter
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
UN: Miliz im Sudan tötete Tausende in Al-Faschir
Paramilitärs im Sudan haben laut den Vereinten Nationen schwere Kriegsverbrechen und möglicherweise Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Mehr als 6'000 Menschen seien binnen drei Tagen getötet worden, als die Rapid Support Forces (RSF) und verbündete arabische Milizen im Oktober die Grossstadt Al-Faschir in Darfur einnahmen, teilte das UN-Menschenrechtsbüro mit. Grundlage des Berichts sind Interviews mit mehr als 140 Opfern und Zeugen.
Zur Story