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Britain's Prime Minister Theresa May speaks in a recorded interview in Maidenhead, Britain, on the BBC's Andrew Marr Show, in this September 2, 2016 handout photo received via the BBC. Picture taken September 2, 2016. Jeff Overs/Courtesy of the BBC/Handout via REUTERS  ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVES. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS.

Macht Druck auf die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt: Die neue Regierungschefin Theresa May. Bild: HANDOUT/REUTERS

Star-Gagen sollen offengelegt werden: BBC gerät unter Druck



Die britische Rundfunkgesellschaft BBC soll die Gagen der grossen Stars publik machen. Das verlangt die neue konservative Regierung unter Premierministerin Theresa May, die am Donnerstag entsprechende Pläne vorlegte.

Demnach sollen die Einnahmen aller Moderatoren und sonstigen Stars, die im Jahr mehr als 150'000 Pfund (rund 193'000 Franken) erhalten, veröffentlicht werden.

Radio 1 DJ Nick Grimshaw (L), Musician Tinie Tempah (C) and BBC presenter Greg James have their photograph taken before the presentation of Burberry Prorsum during its London Collections: Men show in London June 17, 2014. REUTERS/Suzanne Plunkett (BRITAIN - Tags: FASHION ENTERTAINMENT)

Der Lohn seiner selbst und seiner Kollegen wird womöglich offengelegt: BBC-Moderator Greg James (rechts) – hier mit dem Rapper Tinie Tempah (mitte) posierend. Bild: SUZANNE PLUNKETT/REUTERS

Die BBC sei «eine der grössten Leistungen dieses Landes», sagte Kulturministerin Karen Bradley im Londoner Unterhaus. Es werde der BBC jedoch bei ihren Sparbemühungen helfen, wenn für «mehr Transparenz» gesorgt werde. Im Zuge von Sparplänen wurden bei der BBC seit 2010 bereits tausende Stellen gestrichen.

BBC ist finanziell unter Druck

Das Unternehmen hängt von den Rundfunkgebühren ab, die in Grossbritannien jährlich umgerechnet 201 Franken betragen. Ein Teil der Einnahmen ging verloren, nachdem die BBC zusagte, Senioren ab 75 Jahren von der Gebührenzahlung zu befreien.

Apropos Stars: Die BBC übt sich auch in der Förderung der Stars von morgen.

Der traditionelle Vorzeigesender BBC, der für eine breite Versorgung mit Informationssendungen und Unterhaltung sorgte, muss derzeit mit starken Veränderungen in der Medienwelt fertigwerden, darunter mit der Konkurrenz von Streamingdiensten. In dieser Woche sorgte es für Schlagzeilen, dass die bisherige BBC-Back-Show «The Great British Bake Off» vom Privatsender Channel 4 abgeworben wurde, der der Produktionsgesellschaft weit mehr Geld bot als die BBC. (tat/sda/afp)

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