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Russia-backed separatist APC rides by an Orthodox cross with a sign reading Save and Guard, with a memorial to the victims of the Malaysian Airlines MH17 plane crash, in the back, near the village of Hrabove, eastern Ukraine, Thursday, July 16, 2015. A year since a Malaysia Airlines Boeing 777 was blown out of the sky over war-ravaged eastern Ukraine, killing 298 people, there has been little official word of progress in determining what brought down Flight MH17. (AP Photo/Mstyslav Chernov)

Ein Schritt in Richtung Frieden? Ein Separatisten-Panzer in der Ostukraine. Bild: Mstyslav Chernov/AP/KEYSTONE

Separatisten in der Ostukraine ziehen schwere Waffen ab



Die prorussischen Separatisten im Kriegsgebiet Ostukraine haben den Abzug schwerer Waffen von der Frontlinie noch bis Sonntagabend angekündigt. Waffen mit einem Kaliber von 100 Millimetern würden mindestens drei Kilometer von der Front abgezogen.

Dies sei in Abstimmung mit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) beschlossen worden, sagte der Separatistenführer Wladislaw Dejnego in Luhansk am Sonntag der Agentur Interfax zufolge. Die Region Donezk kündigte ebenfalls den Rückzug von Waffen an. Russland forderte die Ukraine auf, sich gemäss dem Minsker Friedensplan vom Februar ebenfalls von der Frontlinie zurückzuziehen.

Die Aufständischen betonten, sie wollten keine neuen Gewaltexzesse provozieren. «Das ist unser einseitiger Schritt Richtung Frieden. Wir zeigen der ganzen Welt, dass wir die Vereinbarungen von Minsk erfüllen», sagte der Chef der Luhansker «Volksmiliz», Sergej Koslow, lokalen Medien zufolge.

Der russische Aussenminister Sergej Lawrow hatte die Ukraine aufgefordert, den in der weissrussischen Hauptstadt vereinbarten Friedensplan umzusetzen. Dazu hatte er am Vorabend mit seinem ukrainischen Kollegen Pawel Klimkin sowie mit den Aussenministern von Deutschland und den USA, Frank-Walter Steinmeier und John Kerry, telefoniert. (sda/dpa)

900 russische Panzer in der Ostukraine

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