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epa04785546 Ukrainian President Petro Poroshenko (R) and Japanese Prime Minister Shinzo Abe (L) attend their meeting in Kiev, Ukraine, 06 June 2015. Shinzo Abe arrived in Kiev at 05 June for a two-day official visit.  EPA/SERGEY DOLZHENKO

Japans Premierminister Abe und der ukrainische Präsident Poroschenko. Bild: SERGEY DOLZHENKO/EPA/KEYSTONE

Putin wird toben: Regierungschefs Japans und Kanadas sichern Ukraine weitere Militär- und Polizeihilfe zu



Vor dem G7-Gipfel haben Kanadas Premierminister Stephen Harper und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe in Kiew der Ukraine neue Hilfe zugesichert. Harper kündigte die baldige Ankunft kanadischer Militärausbilder an.

epa04786176 Ukrainian President Petro Poroshenko (R) shakes hands with Canadian Prime Minister Stephen Harper (L) during their meeting in Kiev, Ukraine, 06 June 2015. Stephen Harper arrived in Kiev for a working visit.  EPA/MYKOLA LAZARENKO / POOL

Kanadas Regierungschef Harper besiegelt den Militär-Deal mit Poroschenko. Bild: EPA/PRESIDENTIAL PRESS SERVICE POOL

Sie sollen das ukrainische Militär für die Kämpfe gegen die prorussischen Separatisten im Donbass trainieren. Präsident Petro Poroschenko forderte die beiden Politiker am Samstag auf, bei dem G7-Treffen auf Schloss Elmau in Oberbayern Solidarität mit seinem Land zu zeigen und Druck auf Russland auszuüben, wie das Präsidentenamt in Kiew mitteilte. 

Zuletzt war von 200 kanadischen Militärs die Rede gewesen. Im Westen der Ukraine bilden bereits etwa 300 US-Soldaten Hunderte Angehörige der ukrainischen Nationalgarde aus. Auch britische und polnische Militärausbilder befinden sich in der Ex-Sowjetrepublik.

Japan ist grösster Geldgeber

Japan und Kanada sicherten der Ukraine zudem Unterstützung bei der Polizeiausbildung zu. Demnach kündigte Abe 1500 Einsatzfahrzeuge an, Harper stellte umgerechnet rund 3,8 Millionen Franken für die Einrichtung einer Polizeistreife in Aussicht. 

Der ukrainische Aussenminister Pawel Klimkin sagte, dass Japan mit einem Gesamtpaket von 1,84 Milliarden US-Dollar so viel Finanzhilfe leiste wie kein anderes Land unter den Gebern.

Abe traf am Abend als erster ausländischer Gast zum G7-Gipfel in Bayern ein. Er landete in München. Der Gipfel beginnt am Sonntag. (tat/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pippo30 08.06.2015 22:36
    Highlight Highlight Ukraine hat seine Souveränität verkauft. Die Regierung ist eine Marionette des Westlichen Politzirkus.
  • Angelo C. 07.06.2015 00:26
    Highlight Highlight Kaum anzunehmen, dass diese Art Hilfe (Ausbildner und Polizeifahrzeuge) Putin schlaflose Nächte bescheren wird :-)!
  • jju17 06.06.2015 23:21
    Highlight Highlight Welcome 3. Weltkrieg! Danke Amerika, wegen eurem Machtwahn ist es so gekommen! Ich hätte das nie gedacht aber ich bin tatsächlich Pro-Russland! Den der böse Russe hat und wird nie existieren!
  • exeswiss 06.06.2015 22:53
    Highlight Highlight wie kann putin toben? "er ist ja gar nicht in der ukraine drin" :P
    • The Destiny // Team Telegram 07.06.2015 01:46
      Highlight Highlight wahrscheindlich weil es noch ein paar Leute gibt die der Ukraine Geld in den Rachen werfen.
      Die Konzessionen die Abe Poroschenko auferlegt hat scheinen ihm aber ziemlich auf dem Magen zu liegen. Abe scheint das auch sehr offensive angegangen zu sein.

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