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Mindestens zwölf Tote bei Massenpanik in Kaschmir

Bei einer Massenpanik in einem hinduistischen Tempel in dem von Indien kontrollierten Teil Kaschmirs sind mehrere Menschen gestorben.
01.01.2022, 08:4801.01.2022, 16:42

Wie ein hochrangiger Regierungsbeamter der Nachrichtenagentur AFP am Samstagmorgen sagte, kamen in der Region Kaschmir 12 Menschen bei einer Massenpanik ums Leben und 13 wurden verletzt. Die Zahl der Toten könnte aber noch steigen. Demnach waren sehr viele Gläubige auf dem Weg zu dem Tempel. Die Ursache der Massenpanik war zunächst unklar.

Ein weiterer Beamter des Katastrophenschutzes bestätigte die Zahl der Toten. Seinen Angaben zufolge ereignete sich die Massenpanik gegen 2.45 Uhr morgens (22.15 Uhr Schweizer Zeit). Die Regierung habe eine hochrangige Untersuchung des Vorfalls angeordnet.

Die Gläubigen strömten zum traditionellen Neujahrsbesuch zu dem hinduistischen Heiligtum Mata Vaishno Devi, um dort zu beten. Der Tempel gehört zu den wichtigsten Gebetsorten der Hindus in Nordindien und wird täglich von zehntausenden Gläubigen besucht. Er liegt in den Katra-Bergen, etwa 30 Kilometer von der Stadt Jammu entfernt.

Indiens Premierminister Narendra Modi sprach den Hinterbliebenen der Toten auf Twitter sein Beileid aus. Er sei extrem traurig über den Verlust von Menschenleben, schrieb Modi auf der Internetplattform.

Die Ursache der Massenpanik war zunächst unklar. In einigen Medienberichten wurden Zeugen zitiert, die angaben, dass die zulässige Höchstzahl an Besucherinnen und Besuchern von 25'000 Menschen überschritten worden sei. Demnach hätten sich grosse Gruppen ohne Erlaubnis Zutritt zum Tempel verschafft. Anderen Berichten zufolge war ein Streit zwischen Gläubigen ausgebrochen.

Nach der Panik waren sofort Rettungskräfte im Einsatz. Die Verletzten – von denen einige Berichten zufolge in einem ernsten Zustand waren – wurden in Spitäler gebracht, wie auf Videoaufnahmen im Internet zu sehen war. (sda/afp)

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1500 Verletzte nach Massenpanik in Turin

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1500 Verletzte nach Massenpanik in Turin
quelle: epa/ansa / alessandro di marco
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Massenkarambolage auf vereisten Strassen in Texas

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