International
UNO

Die WHO hat in Zukunft 100 Millionen Dollar für den Kampf gegen Epidemien

Die WHO hat in Zukunft 100 Millionen Dollar für den Kampf gegen Epidemien

23.05.2015, 18:4324.05.2015, 14:42

Als Lehre aus der Ebola-Epidemie mit mehr als 11'000 Toten bekommt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Notfonds zur raschen Krisenreaktion. Er soll mit 100 Millionen Dollar bestückt werden und bei Ausbrüchen gefährlicher Krankheitserreger sofortige medizinische Hilfsmassnahmen ermöglichen.

Das beschloss die 68. Weltgesundheitsversammlung am Samstag in Genf. Das Geld soll durch freiwillige Beiträge von Staaten zusammenkommen. Zugleich stimmten Gesundheitsminister sowie andere Vertreter der 194 WHO-Mitgliedsländer für Reformen. Sie sollen rasche und effektive Reaktionen auf Epidemien ermöglichen. 

Kritik an der WHO in Ebola-Krise

Die WHO war wegen ihrer trägen und teils chaotischen Reaktion in den ersten Monaten der Ebola-Krise kritisiert worden. Chan räumte Fehler ein und versprach «fundamentale Veränderungen, mit denen die WHO die Lage versetzt wird, ihren Job anständig zu erledigen». (egg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Tanker aus Putins Schattenflotte könnte im Oman Katastrophe auslösen
Im Nahen Osten könnte es zu einer Umweltkatastrophe kommen. Grund dafür ist ein havarierter Tanker aus Putins Schattenflotte.
Vor der Küste des Oman verliert ein sanktionierter Öltanker Rohöl. Experten warnen, das Schiff könne jederzeit auseinanderbrechen. Dadurch wächst die Sorge vor einer Umweltkatastrophe in der Region.
Zur Story