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An ultra-Orthodox Jewish man stands in the Al Aqsa Mosque compound, also known to Jews as the Temple Mount, in Jerusalem's old city, Wednesday, March 17, 2010. Israel on Wednesday lifted its tight restrictions on Palestinian access to Jerusalem's holiest shrine and called off an extended West Bank closure after days of clashes between Palestinians and Israeli security forces. Despite moving to end the lockdown, Israel still kept thousands of police officers on alert as an uneasy calm settled over the holy city. (AP Photo/Tara Todras-Whitehill)

Ein orthodoxer Jude vor dem Tempelberg. Bild: AP

Umstrittene Resolution angenommen: Ost-Jerusalem soll unter UNESCO-Schutz gestellt werden



Die UNESCO hat eine umstrittene Resolution zu Ost-Jerusalem verabschiedet. Der Exekutivrat habe den Text am Dienstag unverändert angenommen, sagte ein Sprecher am Sitz der UNO-Kulturorganisation in Paris.

Israel hat seine Zusammenarbeit mit der UNESCO wegen dieser und einer anderen geplanten Resolution bereits ausgesetzt. Die Regierung in Jerusalem wirft der Organisation vor, den «islamistischen Terrorismus» zu unterstützen.

Der Text wurde unter Federführung von sieben arabischen Staaten verfasst, darunter Ägypten, Algerien, der Libanon und Katar. Ziel ist es, «das palästinensische Kulturerbe und den unverkennbaren Charakter von Ost-Jerusalem zu bewahren». Dazu gehört auch die Altstadt von Jerusalem, in der sich mit der al-Aksa-Moschee und dem Felsendom zwei der heiligsten Stätten des Islam befinden.

Israels Bildungsminister Naftali Bennett hatte der UNESCO am Freitag vorgeworfen, die «tausendjährigen jüdischen Verbindungen zu Jerusalem» zu ignorieren. Besonders empört ist die Regierung darüber, dass der Tempelberg in der Resolution nie mit seinem jüdischen Namen bezeichnet wird und die Klagemauer nur mit Anführungszeichen aufgeführt wird.

Der stellvertretende palästinensische Botschafter bei der UNESCO, Munir Anastas, sagte: «Die Resolution erinnert Israel daran, dass es die Besatzungsmacht in Ost-Jerusalem ist.» Er rief die israelische Regierung auf, den «Missbrauch» islamischer Kultstätten zu stoppen, etwa durch archäologische Grabungen. (leo/sda/afp)

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