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US-Wahlen: Trump bezeichnet Irak-Krieg als «dicken, fetten Fehler»



Republican U.S. presidential candidate businessman Donald Trump speaks at the Republican U.S. presidential candidates debate sponsored by CBS News and the Republican National Committee in Greenville, South Carolina February 13, 2016. REUTERS/Jonathan Ernst

Die Bush-Brüder attackiert: Präsidentschaftsanwärter Trump.
Bild: JONATHAN ERNST/REUTERS

Die republikanischen Präsidentschaftsanwärter haben sich in ihrer neunten TV-Debatte am Samstag den bislang härtesten Schlagabtausch geliefert. Dabei attackierte der umstrittene Milliardär Donald Trump vorab seinen Rivalen Jeb Bush und dessen Bruder Georg W. Bush.

«Während Donald Trump eine Reality-TV-Show schuf, baute mein Bruder einen Sicherheitsapparat auf, um uns alle zu schützen.»

Jeb Bush

Der Irak-Krieg, den George W. angerissen habe, sei «ein dicker, fetter Fehler» gewesen, rief Trump in der Debatte in South Carolina. Jeb Bush konterte: «Während Donald Trump eine Reality-TV-Show schuf, baute mein Bruder einen Sicherheitsapparat auf, um uns alle zu schützen.»

«Das World Trade Center stürzte während der Regentschaft Ihres Bruders ein. Erinnern Sie sich daran.»

Donald Trump

Doch Trump keilte zurück: «Das World Trade Center stürzte während der Regentschaft Ihres Bruders ein. Erinnern Sie sich daran.» Jeb Bush warf Trump daraufhin vor, er beziehe seine aussenpolitischen Kenntnisse «aus dem Fernsehen». An einem Punkt empfahl Trump auch, dass besser Bushs 90-jährige Mutter kandidieren würde.

U.S. Republican presidential candidate Jeb Bush listens to a question during a campaign event at the Younts Performing Arts Center in Fountain Inn, South Carolina February 13, 2016. REUTERS/Chris Keane

Konnte bislang kaum punkten: George W. Bushs Bruder Jeb. 
Bild: CHRIS KEANE/REUTERS

Auch mit dem erzkonservativen texanischen Senator Ted Cruz geriet Trump aneinander. Auf einen Vorwurf von Cruz, dass er kein wirklicher Konservativer sei, antwortete Trump: «Du bist der grösste einzelne Lügner. Du bist wahrscheinlich noch schlimmer als Jeb Bush.» «Donald, die Erwachsenen lernen, dass man sich nicht unterbrechen soll», suchte sich Cruz zu wehren.

«Das ist verrückt.»

John Kasich

Hitzige Debatte

Die Debatte am Samstag entglitt den Moderatoren immer wieder. Die Kandidaten fielen sich immer wieder ins Wort. So erhitzt wurde der Streit an einem Punkt, dass Mitbewerber John Kasich, Gouverneur von Ohio, sagte: «Das ist verrückt.»

Trump führt in Umfragen die Riege der republikanischen Anwärter an, Jeb Bush konnte bislang kaum punkten. In einer Woche findet in South Carolina die nächste Vorwahl statt. Am Montag will George W. Bush seinem Bruder erstmals öffentlich Schützenhilfe in dessen Wahlkampf geben. (sda/dpa/afp)

Sie alle wollen US-Präsident/in werden

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    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Brasi 14.02.2016 13:15
    Highlight Highlight Jeb Bushs Argumentation ist aber auch nicht das Gelbe vom Ei. Sein Bruder hat einen Sicherheitsapparat geschaffen, der die USA beschützt? Etwa der Patriot Act? Guantanamo? Der Einmarsch in den Irak, wo vorher islamistischer Terrorismus kein grosses Thema war? Klar, Trump hat seine Infos vom Fernsehen. Woher haben denn die Bushs ihre Infos? Von Gott?
    Und Ted Cruz sollte sich wirklich fragen wie verlogen er ist, dass er behauptete Ben Carson sei aus dem Rennen nur um ein paar Prozentpünktchen vor Trump in Iowa zu liegen. Er kann die Bibel gut zitieren, aber an die 10 Gebote hält er sich nicht.
    • zigi97 04.03.2016 07:34
      Highlight Highlight Ich sehe auch den Zusammenhang zwischen der angeblichen Kompetenz von George W. und Jeb.
      "Mein Bruder war ein guter Präsident, also werde ich auch ein guter sein" ist keine Annahme von der man ausgehen sollte...
  • Tepesch 14.02.2016 10:04
    Highlight Highlight Trump sagt einfach das, was die Leute hören wollen, auch wenn er sich dabei hundert mal selbst widerspricht.

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