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Argentinien hofft auf Unterstützung der USA in Wirtschaftskrise

Argentinien hofft auf Unterstützung der USA in Wirtschaftskrise

Inmitten der schweren wirtschaftlichen Krise in Argentinien erhofft sich die dortige Regierung Unterstützung von den USA.
30.03.2023, 02:1830.03.2023, 02:18

Der argentinische Präsident Alberto Fernández sagte am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Besuch im Weissen Haus in Washington, die US-Regierung habe sein Land im Rahmen der internationalen Finanzinstitutionen stets unterstützt. Er freue sich, wenn die Vereinigten Staaten dies weiter täten wie bisher.

President Joe Biden meets with Argentina's President Alberto Fernandez in the Oval Office of the White House in Washington, Wednesday, March 29, 2023. (AP Photo/Susan Walsh)
Joe Biden, Alberto Fe ...
Argentiniens Präsident Alberto Fernandéz beim Treffen mit Joe Biden.Bild: keystone

Fernández dürfte sich bei dem Treffen in Washington vor allem um Unterstützung bei den laufenden Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) bemühen. Argentinien steht beim IWF mit rund 45 Milliarden US-Dollar in der Kreide.

Angesichts von mehr als 100 Prozent Inflation, einer schweren Wirtschaftskrise und Devisenmangels kommt die zweitgrösste Volkswirtschaft Südamerikas bei der Rückzahlung des Kredits aber immer wieder in Schwierigkeiten. Erst am Wochenende hatte Fernández die hohen Belastungen durch die IWF-Kredite kritisiert und einen drastischen Umbau des internationalen Finanzsystems gefordert.

US-Präsident Joe Biden lobte bei dem Treffen mit seinem argentinischen Amtskollegen die langen diplomatischen Bünde der beiden Länder und sagte, er sehe grosse Chancen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit auszubauen. Das Treffen der beiden war eigentlich schon für Juli vergangenen Jahres geplant gewesen, musste aber abgesagt werden, weil sich Biden damals mit Corona infiziert hatte. (sda/dpa)

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