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Trump macht die Ex seines Sohns zur Botschafterin in Griechenland

Trump macht die Ex seines Sohns zur Botschafterin in Griechenland

11.12.2024, 06:48
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Der designierte US-Präsident Donald Trump hat die frühere Fox-News-Moderatorin Kimberly Guilfoyle zur US-Botschafterin in Griechenland ernannt. Die 55-Jährige rückte auch als Verlobte von Trumps ältestem Sohn Don Jr. (46) ins Scheinwerferlicht. US-Medienberichten zufolge sollen sich die beiden aber kürzlich getrennt haben. Guilfoyle ist eine prominente Persönlichkeit innerhalb der amerikanischen Rechten und setzte sich im Wahlkampf für Trump ein. Die Personalie muss vom US-Senat bestätigt werden.

Kimberly Guilfoyle, former advisor to Donald Trump and girlfriend of Donald Trump Jr., dances as she arrives on stage during a campaign event for Pennsylvania Republican candidates at Montage Mountain ...
Kimberly Guilfoyle hat von Trump einen Job erhalten.Bild: keystone

Trump bezeichnete Guilfoyle als eine «seit vielen Jahren enge Freundin und Verbündete» mit scharfem Verstand und viel Erfahrung in den Bereichen Recht, Medien und Politik. Früher war die Juristin als Staatsanwältin in San Francisco und Los Angeles tätig. Sie war bereits zweimal verheiratet, unter anderem Anfang der 2000er Jahre mit dem Demokraten Gavin Newsom, der damals Bürgermeister von San Francisco war und heute als Gouverneur des Bundesstaats Kalifornien zu den prominentesten Figuren seiner Partei gehört.

Donald Trump Jr., and his fianc� Kimberly Guilfoyle, watch the roll call of states during the first day of the Republican National Convention, Monday, July 15, 2024, in Milwaukee. (AP Photo/Evan Vucci ...
Waren mal ein Paar: Donald Trump Jr. und Kimberly Guilfoyle.Bild: keystone

Trump (78) hat bei seinen Nominierungen schon allerlei Personen aus seinem familiären Umfeld berücksichtigt. So hat er Charles Kushner (69), den Vater seines Schwiegersohnes Jared Kushner, für den Posten des US-Botschafters in Frankreich ausgewählt. Massad Boulos (64), der Schwiegervater seiner Tochter Tiffany, soll den künftigen Präsidenten in Fragen zum Nahen Osten und dem arabischen Raum beraten. (dab/sda/dpa)

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45 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hey Ya!
11.12.2024 07:03registriert März 2020
Wollten die Amis mit der Wahl Trumps nicht ein Zeichen gegen den Filz in der amerikanischen Bürokratie setzen? Der Schuss ging wohl nach hinten los…
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Celtic Swiss
11.12.2024 07:13registriert Juni 2024
Die einzigen Kriterien zu Trumps Ernennungen sind: Verbündet und loyal sein.
Und er sagt/e mal, dass er „den Sumpf“ austrocknen wollte… Nur geht das nicht, wenn man selber bis zum Hals im Sumpf steht.
Ich frage mich, wir schlimm wirds für Johnny Sixpack? Ich befürchte, sehr schlimm.
Aber was weiss ich als „Couchpotatoe-Warrior“ schon…
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Butzdi
11.12.2024 07:00registriert April 2016
Cäsarenwahn, Plutokratie und Nepotismus. Ab dem 20.1. ist die Demokratie in den USA wohl vorbei und das Land wird zum Pulverfass.
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