Darum versteckt sich Marco Rubio in der Air Force One vor Trump
Auch für Trumps engste Entourage ist es offenbar nicht immer einfach, wenn der US-Präsident anwesend ist. Besonders wenn man mit ihm in der Air Force One unterwegs ist. Sich da einfach mal zurückzuziehen, ist auch in einem Präsidentenflugzeug nicht so einfach. Erst recht nicht, wenn Trump selbst im Flugzeug nie schläft.
Aussenminister Marco Rubio hat da seine eigene Methode, wie er gegenüber dem Magazin New York sagt. Denn er braucht zwischendurch eine Ruhepause, will das gleichzeitig aber auch vor Trump verheimlichen. «Ich will nicht, dass er seinen Aussenminister schlafend auf einem Sofa sieht und denkt: ‹Oh, der Typ ist schwach.›»
In der Air Force One gebe es ein Büro mit zwei Sofas. Eines davon nutzt Rubio gerne als Schlafplatz. Und er weiss, dass Trump früher oder später durch das Flugzeug streift und nachschaut, wer wach ist. Also verwandelt sich Rubio quasi in einen beliebigen Angestellten: Er wickelt sich komplett in eine Decke ein, auch seinen Kopf. «Ich sehe dann aus wie eine Mumie», sagt er. So legt er sich aufs Sofa, in der Hoffnung, Trump denke, dass hier irgendein Angestellter schläft.
Auch wenn Trump in seinem Flugzeug nicht schläft, ist er während der Kabinettssitzungen schon öfter aufgefallen, als er seine Augen schloss. Im Artikel des Magazins, der sich vor allem mit Trumps Gesundheit befasst, erklärt er: «Es ist höllisch langweilig.» Trotzdem höre er jedes Wort mit. Mit seinem Gesundheitszustand habe dies nichts zu tun. (vro)
