International
USA

Mindestens vier Tote nach Sturzflut in US-Bundesstaat Pennsylvania

Mindestens vier Tote nach Sturzflut in US-Bundesstaat Pennsylvania

16.07.2023, 22:0816.07.2023, 22:08

Mindestens vier Menschen sind bei sturzflutartigem Regen im US-Bundesstaat Pennsylvania ums Leben gekommen - drei weitere Menschen werden noch vermisst. Unter den Vermissten sei ein neun Monate altes Baby, sagte Tim Brewer von der örtlichen Feuerwehr bei einer Pressekonferenz am Sonntag. Die Opfer seien am Samstagnachmittag (Ortszeit) in ihren Autos auf einer Strasse weggeschwemmt worden. Das Unglück hatte sich an der Grenze zum US-Bundesstaat New Jersey nahe der Stadt Trenton ereignet.

In weniger als einer Stunde seien um die 17 Zentimeter Regen gefallen, so Brewer. In seiner 44-jährigen Karriere habe er so etwas noch nicht gesehen. «Wir behandeln dies als eine Rettungsaktion, aber wir sind ziemlich sicher, dass wir uns im Moment in einem Bergungsmodus befinden», sagte er mit Blick auf die Vermissten. Die Gegend sei schwer zugänglich.

Die USA werden derzeit von Wetterextremen heimgesucht. Während Millionen Menschen im Süden des Landes unter einer Hitzewelle ächzen, war es im Nordosten in den vergangenen Tagen immer wieder zu heftigen Überschwemmungen gekommen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Die Schweiz hat dem iranischen Regime Legitimität verliehen»
Die Bevölkerung im Iran steht seit Ende Februar unter Beschuss von den USA und Israel. Die Menschenrechtsaktivistin Neda Amani erzählt, wie der Krieg die Widerstandsbewegung im Land verändert hat – und was die Schweiz jetzt tun sollte.
Frau Amani, Ihre Eltern sind in den 80er-Jahren aus politischen Gründen aus dem Iran geflüchtet. Der Rest Ihrer Familie lebt noch dort. Wann haben Sie zuletzt von ihnen gehört?
Neda Amani: Das letzte Mal habe ich kurz vor Ausbruch des Krieges mit ihnen gesprochen. Seither haben wir nichts mehr von ihnen gehört. Wir sind unheimlich besorgt. Seit zehn Tagen besteht eine Internetblockade. Ich stehe aber durch meine Arbeit mit Menschenrechtsorganisationen mit Menschen im Iran in Kontakt.
Zur Story