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Zum ersten Mal in «God's Own Country»: Papst Franziskus ist in Washington eingetroffen



epa04944190 Pope Francis (L) walks with US President Barack Obama (R) after arriving at Joint Base Andrews, Maryland, outside Washington DC, USA, 22 September 2015. Pope Francis is on a five-day trip to the USA, which includes stops in Washington DC, New York and Philadelphia, after a three-day stay in Cuba. Pope Francis added the Cuba visit after helping broker a historic rapprochement between Washington and Havana that ended a diplomatic freeze of more than 50 years.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Papst Franziskus an der Seite von Barack Obama: Für den Pontifex ist es der erste USA-Besuch überhaupt.
Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Nach einer viertägigen Reise durch Kuba ist Papst Franziskus am Dienstag in Washington eingetroffen. In einer ungewöhnlichen Geste wurde der Papst von US-Präsident Barack Obama und dessen Frau Michelle sowie von Vizepräsident Joe Biden und dessen Frau begrüsst.

Der Pontifex absolviert in den USA ein sehr politisches Programm. Nach einem Treffen mit Obama im Weissen Haus wird Franziskus am Donnerstag als erster Papst vor dem US-Kongress sprechen.

Papst Franziskus will bei diesem Auftritt nicht über konkrete Fragen wie das Handelsembargo gegen Kuba sprechen. «Das ist Teil der Verhandlungen», sagte er während des Fluges von Kuba in die USA.

In der Ansprache werde es generell um «binationale und multinationale Vereinbarungen» gehen, sagte er. Kubas Staatschef Raúl Castro hatte das Embargo, das nach der Annäherung beider Staaten bereits gelockert worden war, als «grausam» kritisiert und eine Aufhebung gefordert.

Auftritte vor Kongress und vor UNO

Seine Reise führt Franziskus bis und mit Sonntag auch nach New York und Philadelphia. Der 78-Jährige war noch nie in den USA. Er ist der vierte Papst, der die USA besucht. Am Freitag hält Franziskus eine weitere Rede vor der UNO in New York.

Zum Abschluss seines viertägigen Besuches in Kuba warb Franziskus für die versöhnende Kraft der Kirche in dem sozialistischen Land. Er wünsche sich eine Kirche, «die aufbricht, um Brücken zu spannen, Mauern zu durchbrechen und Versöhnung auszusäen», sagte der Argentinier am Dienstag in Santiago de Cuba. (wst/sda/afp/dpa)

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