International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US-Bundesstaat Ohio verschiebt Vorwahlen wegen Coronavirus



Ohio Governor Mike DeWine gives an update at MetroHealth Medical Center on the state's preparedness and education efforts to limit the potential spread of a new virus which caused a disease called COVID-19, Thursday, Feb. 27, 2020, in Cleveland. (AP Photo/Tony Dejak)
Mike DeWine

Mike DeWine, Gouverneur von Ohio. Bild: AP

Der US-Bundesstaat Ohio verschiebt die für den heutigen Dienstag anstehenden Wahlen zur US-Präsidentschaftskandidatur. Der Entscheid sei unter Berufung auf einen Gesundheitsnotstand, der durch die Bedrohung durch das Coronavirus verursacht wurde, gefallen.

Dies teilte Gouverneur Mike DeWine in der Nacht auf Dienstag auf Twitter mit. Zuvor hatte sich ein Gericht für die Durchführungen der Vorwahlen in dem Gliedstaat ausgesprochen. Ein neuer Termin für die Abstimmung steht noch nicht fest.

Wahlen inmitten der Coronavirus-Krise abzuhalten, würde die Mitarbeiter in den Wahllokalen sowie die Wähler einem «inakzeptablen Gesundheitsrisiko aussetzen», schrieb DeWine im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die ebenfalls für Dienstag angesetzten Vorwahlen in den Staaten Arizona, Florida und Illinois wurden hingegen nicht gestrichen.

Die Demokraten stimmen darüber ab, wen sie für den besten Kandidaten ihrer Partei für die Präsidentschaftswahl im November halten. Ex-US-Vizepräsident Biden und der linke Senator Sanders liefern sich einen Zweikampf um die Nominierung.

Bei den Republikanern sind die Vorwahlen hingegen blosse Formsache, da US-Präsident Donald Trump keinen starken parteiinternen Herausforderer hat. Mit der Verschiebung der Abstimmung in Ohio hat die Coronavirus-Krise den Terminkalender der Vorwahlen noch weiter durcheinander gebracht. Zuvor waren bereits die Vorwahlen in Georgia, Louisiana und Kentucky verschoben worden. (sda/reu/dpa/afp)

Diese Promis und Politiker haben das Coronavirus

Hier grillt eine Abgeordnete den Chefbeamten, bis er Corona-Gratistests verspricht

Play Icon

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • homo sapiens melior 17.03.2020 08:45
    Highlight Highlight Gibt es irgendeine Möglichkeit für Trump die Viren-Krise dafür zu benutzen, die Wahlen ganz auszusetzen? Ich hoffe nicht. Das sind ja immer noch freiheitsbewusste Amerikaner und keine vom Absolutismus Unterdrückten, die aufgegeben haben.
    • Max Dick 17.03.2020 09:26
      Highlight Highlight Ist wohl nicht genau geregelt. Kommen aber keine Wahlmänner zusammen, würde glaubs das Repräsentantenhaus den Präsidenten wählen. Weiss nicht ob ihm das lieber ist.

Stadtrat kündigt an: In New York müssen Leichen bald in Parks begraben werden

Wäre der US-Bundesstaat New York ein Land, so wäre er mit Italien und Spanien ganz oben auf der Rangliste der Nationen mit den meisten bestätigten Corona-Fällen.

Rund 130'000 sind es, Stand Montagabend. Knapp 4800 Menschen sind dem Virus bislang erlegen. Das stellt die Stadt New York vor ein Problem, denn sie weiss nicht mehr wohin mit all den Verstorbenen.

In den Leichenhallen der Krankenhäuser gibt es schon lange keinen Platz mehr. Also wurden kurzerhand Kühllastwagen zu mobilen …

Artikel lesen
Link zum Artikel