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Das FBI bleibt dabei: Keine Hinweise auf kriminelles Verhalten Clintons



Das FBI sieht auch nach der Analyse von neu aufgetauchten E-Mails der US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton keinen Grund für eine Anklage gegen die Demokratin. Die Ermittlungsergebnisse vom Juli hätten auch nach der jüngsten Prüfung weiter Bestand, erklärte der Chef der US-Bundespolizei, James Comey, am Sonntag in einem Schreiben an den Kongress.

epa05610807 (FILE) A file photograph showing the US Democratic Party presidential nominee Hillary Clinton participating in a campaign event at the University of North Carolina at Charlotte in Charlotte, North Carolina, USA, 23 October 2016. Media reports on 31 October 2016 state that FBI has obtained a search warrant to search emails found on one of Hillary Clinton's top aides computer.  EPA/ERIK S. LESSER

Auch die zweite Untersuchung des FBI stellte keine kriminellen Handlungen durch Hillary Clinton fest. Bild: ERIK S. LESSER/EPA/KEYSTONE

Aus Polizei-Kreisen erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters, dass die Ermittlungen damit wieder eingestellt worden seien. Bei den Untersuchungen ging es darum, dass Clinton in ihrer Zeit als Aussenministerin einen privaten Server in ihrem Haus auch für dienstliche Korrespondenzen genutzt hatte. Wäre dadurch die Sicherheit der USA gefährdet worden, hätte das zu einer Anklage führen können.

Ein Clinton-Sprecher erklärte am Sonntag in einer ersten Reaktion auf den Brief des FBI-Chefs, es bestätige die Ansicht der Demokratin, dass die Ergebnisse vom Juli weiter gültig seien.

Der republikanische Kandidat Donald Trump erklärte dagegen, Clinton werde von einem «manipulierten System» geschützt.

Comey hatte vor etwas mehr als einer Woche bekanntgegeben, dass im Zuge anderer Ermittlungen neue E-Mails von Clinton aufgetaucht seien. Einzelheiten nannte er zunächst nicht. Das Vorgehen des FBI-Chefs hatte das Clinton-Lager erzürnt. Die umstrittene Enthüllung wurden sofort zum Wahlkampfthema.

Im Sommer hatte Comey als Ergebnis der Nachforschungen zwar erklärt, Clinton habe einen extrem verantwortungslosen Umgang mit den E-Mails gepflegt und dabei möglicherweise gegen das Gesetz verstossen. Allerdings seien keine Hinweise darauf gefunden worden, dass sie dies bewusst vorsätzlich getan habe.

Das Justizministerium hatte auf Basis der Empfehlung auf eine Anklage verzichtet. Clinton hat sich für die Umgehung der amtlichen Server entschuldigt. (sda/reu/dpa/afp)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 07.11.2016 07:56
    Highlight Highlight Haben da einige des Fascho-Netzwerks innerhalb des FBI kalte Füsse bekommen, weil sie sehen, dass ihre Manipulationen so kurz vor der Wahl doch keinen durchschlagenden Erfolg haben dürften?
    Ich hoffe, Hillary Clinton hat aus diesen hinterhältigen Machenschaften des "Staates im Staate" etwas gelernt und wird -falls sie tatsächlich gewählt wird, was ja wie in einem Hitchcock-Krimi bis zum Schluss nicht sicher ist- diese Organisation UND auch die Streitkräfte, sowie die Polizei genau unter die Lupe nehmen und reformieren!
    In diesen Organisationen ist nämlich einiges sehr sehr faul und stinkt!
  • Spooky 07.11.2016 00:33
    Highlight Highlight Noch nie in der Geschichte der Menschheit ist ein anständiger Mensch an die Macht gekommen. Ich bin zwar für Hillary, aber was soll's! Hillary hat Dreck am Stecken wie jeder andere Politiker. Wie zum Beispiel jeder Schweizer Bundesrat. Machen wir uns doch keine Illusionen! Love & Peace!
    • rodolofo 07.11.2016 08:04
      Highlight Highlight Falsch.
      Barak Obama ist ein anständiger Mensch.
      Sogar ein früherer Erzfeind hat ihm das attestiert:
      Raul Castro.
      Und darum habe ich nicht nur für die USA Hoffnung, sondern auch für Kuba!
    • Spooky 07.11.2016 18:50
      Highlight Highlight Vielleicht hätte ich schreiben sollen: "Noch nie in der Geschichte der Menschheit ist ein rücksichtsvoller Mensch an die Macht gekommen."

      Denn eine Person, die an die Macht will, wird ihr Ziel nur erreichen, wenn sie fähig ist, rücksichtslos alles aus dem Weg zu räumen, was sie daran hindert, an die Macht zu kommen.

      "Das schleckt nun mal keine Geiss weg." 👿
    • rodolofo 07.11.2016 20:55
      Highlight Highlight Es kommt halt darauf an, von wem sich eine Person an die Macht bringen will.
      besteht die Basis aus raffgierigen, charakterlosen und brutalen Mafiosi, dann wird der Leitwolf diese Eigenschaften in besonderem Masse aufweisen.
      Putin und Erdogan sind die passenden Beispiele für eine solche Art von Macht.
      Mahatma Gandhi und Nelson Mandela führten Volks-Bewegungen an, die die Menschlichkeit und das Herz ins Zentrum ihrer Bemühungen stellten.
      Und sie waren genauso erfolgreich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 06.11.2016 23:48
    Highlight Highlight Rund 498 Millionen Dollar Wahlkampfspenden für Hillary Clinton.

    Rund 30 Millionen Wahlkampfspenden für Donald Trump.

    Beides ist vollkommen pervers. Die Menschen spinnen.

    Die Menschen haben nichts Besseres verdient als Hillary oder Trump.
  • Alnothur 06.11.2016 22:45
    Highlight Highlight Mhm, "keinen bewussten Verstoss"... Moment, gabs da nicht einen juristischen Begriff dafür?
  • exeswiss 06.11.2016 22:43
    Highlight Highlight das heisst viel "unübliches" verhalten seitens FBI, vor präsidentschaftswahlen, für nichts und wiedernichts.
  • Crecas 06.11.2016 22:38
    Highlight Highlight Ist ehrlich gesagt auch wenig überraschend... schon die erste Untersuchung hat das ja gezeigt, auch in den ganze Wikileaks Emails war nichts illegales zu finden...
  • The Destiny // Team Telegram 06.11.2016 22:19
    Highlight Highlight Ohla, ist wohl der Druck zu gross geworden...

    Dranbleiben, nach dem ersten Jahr als POTUS wird das dann fein unter den Teppich gewischt, still und leise.

    Oder es wird in den News schnell ein "Justin Bieber in Jail again", als Breaking News dazwieschen geschoben.
  • HabbyHab 06.11.2016 22:17
    Highlight Highlight Kurz Aufruhr machen und dann also doch nichts? Aber Hauptsache Wahlkampf beeinflussen..
  • unejamardiani 06.11.2016 21:57
    Highlight Highlight Ohh wer hätte damit gerechnet
    • Spooky 07.11.2016 00:50
      Highlight Highlight Als ob man dem FBI irgendetwas glauben könnte! Seid ihr eigentlich alle naiv?

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