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Konflikt mit USA: Deutsche Bundeswehr schickt 13 Soldaten nach Grönland

04.09.2025, Mecklenburg-Vorpommern, Rostock: Einheiten der Bundeswehr sichern bei einem
Das Verteidigungsministerium in Berlin hatte am Vorabend angekündigt, es sollten 13 Soldaten geschickt werden.Bild: DPA

Darum schickt die deutsche Bundeswehr 13 Soldaten nach Grönland

15.01.2026, 10:5516.01.2026, 09:17

Die deutsche Bundeswehr ist mit einem Erkundungsteam nach Grönland gestartet. Dazu flog ein Transportflugzeug vom Typ A400M mit Soldaten an Bord los, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) erfuhr.

Die Soldaten sollen in die Hauptstadt Nuuk gebracht werden, legen aber noch einen Zwischenstopp ein. Das Verteidigungsministerium in Berlin hatte am Vorabend angekündigt, es sollten 13 Soldaten geschickt werden.

«Ziel ist, die Rahmenbedingungen für mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks bei der Gewährleistung der Sicherheit in der Region zu erkunden, beispielsweise für Fähigkeiten zur Seeraumüberwachung», hatte das Ministerium mitgeteilt.

Deutschland und weitere europäische Länder treiben damit nach erfolglosen Krisengesprächen zwischen den USA, Dänemark und Grönland einen mehrtägigen militärischen Erkundungseinsatz auf der Arktisinsel voran. Das Gespräch in Washington zu dem Konflikt um die Arktisinsel war am Mittwoch ohne Lösung zu Ende gegangen.

Im November hatte die deutsche Marine die erste Maschine des neuen Seefernaufklärers vom Typ P-8A «Poseidon» in den Dienst genommen. Mit dem Flugzeug ist die Besatzung in der Lage, grosse Seegebiete zu überwachen, Schiffsbewegungen zu verfolgen und U-Boote mit Radar sowie akustischen und optischen Systemen zu orten. (sda/dpa)

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