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«Putin ist korrupt», sagt das US-Finanziministerium — «reine Fiktion», sagt der Kreml dazu



Treasury Undersecretary for Terrorism and Financial Intelligence Adam Szubin speaks to reporters during the daily press briefing about combating funds going to the Islamic State group, Wednesday, Dec. 16, 2015, at the White House in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

«Putin arbeitet mit Bestechung», Adam Szubin, Beamter des US-Finanzministeriums.
Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Ein hoher Beamter des US-Finanzministeriums hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin direkt der Korruption bezichtigt. In einem BBC-Programm sprach Adam Szubin, der Beauftragte für den Anti-Terror-Kampf und Sanktionen, davon, dass Putin mit Bestechung arbeite.

Er habe seinen Freunden und engen Verbündeten mit staatlichen Mitteln zu Reichtum verholfen und diejenigen, denen er nicht zugetan sei, leer ausgehen lassen, sagte Szubin in der Reportage «Panorama».

Zu einem von der BBC erwähnten Geheimbericht der CIA aus dem Jahr 2007, der Putins Vermögen auf 40 Milliarden Dollar schätzte, wollte sich Szubin nicht äussern.

Angeblich beziehe der russische Präsident ein jährliches Staatssalär in Höhe von etwa 110'000 Dollar. Das entspreche aber nicht Putins «wirklichem Reichtum». Der Präsident verfüge über eine «lange Erfahrung», seine wahre finanzielle Lage zu verschleiern.

Pro Communists with Soviet flags gather outside the Kremlin to go to the mausoleum of Soviet founder Vladimir Lenin to mark his 92nd  anniversary of his death at Red Square in Moscow, Thursday, Jan.  21, 2016. (AP Photo/Ivan Sekretarev)

Kein Kommentar aus dem Kreml, denn: Es handle sich bei den Vorwürfen um «reine Fiktion.»
Bild: Ivan Sekretarev/AP/KEYSTONE

Ein von der BBC zu der Reportage befragter Putin-Sprecher sagte, ein Kommentar erübrige sich, weil es sich um «reine Fiktion» handle. Im Zuge der Ukraine-Krise hatte Washington im Jahr 2014 Sanktionen gegen zahlreiche Putin-Vertraute verhängt. Doch die jetzt geäusserten Beschuldigungen gegen Putin, direkt in Korruption verstrickt zu sein, dürften eine Premiere sein. (wst/sda/afp)

So tickt Putin – privat wie politisch

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    Alle Leser-Kommentare
  • teufelchen7 26.01.2016 07:57
    Highlight Highlight da mag schon wahr sein, aber amerika hat bestimmt auch dreck am stecken. ausgerechnet sie zeigen den finger auf andere... wie wärs, wenn die zuerst den besen vor der eigenen türe wischen würden? schade, es gibt so vieles über russland zu lesen. aber über krumme dinge aus dem tollen amerika kaum was. wenn amerika so harmlos ist, warum ist snowdon nicht zurück gekehrt? für mich ist es klar. er wäre ermordet worden, aber dann würde niemand den finger auf amerika zeigen.
    • joséklopp 26.01.2016 08:51
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu den Russen lassen die USA ihre Whistleblower/Überläufer am Leben und vergiften sie nicht kaltblütig mit Polonium210 (Fall Litwinenko). Dass einer der Mörder darauf eine rasante politische Karriere einschlug und heute in der Duma sitzt, ist wohl bloss Zufall... Der Fall Litwinenko ist beispielhaft, wie in Russland mit Journalisten & Dissidenten umgegangen wird, die Putin kritisieren. Google mal nach Schtschekotschichin, Markelow, Magnitski &&&.
      Regelmässig sterben Oppositionelle aus ungeklärten Umständen, wieso?

      Kein Versuch die USA zu verteidigen, geht für mich um Russland.
  • franky_fix 26.01.2016 07:32
    Highlight Highlight Die USA ist korrupt!

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