DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Fünf Menschen kamen durch einen Amokschützen ums Leben.
Fünf Menschen kamen durch einen Amokschützen ums Leben.Bild: AP

Fünf Tote durch herumfahrenden Amokschützen in Texas

01.09.2019, 06:2001.09.2019, 11:50

Im US-Bundesstaat Texas sind am Samstag fünf Menschen durch einen herumfahrenden Amokschützen getötet und 21 weitere Personen verletzt worden. Der Täter sei kurz nach den Taten in den Städten Midland und Odessa durch Polizisten erschossen worden.

Dies schrieb die Polizei Midland via Facebook am Samstag (Ortszeit). Es gebe zudem keine Hinweise auf einen zweiten Täter, führte die zuständige Polizei am Samstagabend an eine Pressekonferenz weiter aus. Dies hatten die Sicherheitskräfte zunächst nicht ausgeschlossen. Die Ermittlungen dauerten aber noch an, erklärte die Polizei.

Über das Motiv des Schützen und die Hintergründe könne derzeit noch nichts gesagt werden, erklärte der Bürgermeister von Midland, Jerry Morales, gegenüber dem Fernsehsender CNN.

Polizisten verletzt

Medienberichten zufolge sind mindestens drei der Verletzten in einem kritischen Zustand. Unter den 21 Verletzten sollen auch drei Polizisten sein.

Der Zwischenfall habe mit einer normalen Verkehrskontrolle des Verdächtigen begonnen. Bei dem benutzten Fahrzeug habe es sich um einen gestohlenen Post-Transporter gehandelt.

US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, Justizminister William Barr habe ihn über den Vorfall informiert. Die Bundespolizei FBI befasse sich mit dem Fall.

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, verurteilte den Zwischenfall als «sinnlosen und feigen Angriff». Er werde nicht zulassen, dass Texas von «Hass und Gewalt» überzogen werde, erklärte er. Er werde morgen nach Odessa reisen, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu verschaffen.

«Epidemie» von Angriffen

Der US-Politiker Beto O'Rourke, der sich als Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei bewirbt, schrieb angesichts des erneuten Schusswaffenangriffs bei Twitter, «diese Epidemie» müsse beendet werden. Den Menschen in Texas, die einen solchen Angriff erneut ertragen müssten, sprach er seine Anteilnahme aus.

In den USA, wo Waffen in der Regel sehr leicht zu kaufen sind, kommt es immer wieder zu Fällen, in denen Schützen in Schulen, Einkaufszentren oder an anderen öffentlichen Orten auf Passanten feuern. Tausende Menschen sterben jedes Jahr infolge von Schusswaffengebrauch. Erst Anfang August hatten zwei Schützen in El Paso (Texas) und in Dayton (Ohio) mit Sturmgewehren ein regelrechtes Blutbad angerichtet. Insgesamt wurden 31 Menschen getötet und zahlreiche verletzt. Die Fälle in El Paso und Dayton befeuerten die seit Jahren anhaltende Debatte über das Waffenrecht in dem Land. (mim/sda/reu/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Amoklauf in El Paso, Texas

1 / 15
Amoklauf in El Paso, Texas
quelle: epa / larry w. smith
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Elon Musk verkauft weitere Tesla-Aktien für eine Milliarde Dollar

Tesla-Chef Elon Musk hat erneut Aktien seines Konzerns versilbert. Der Unternehmer veräusserte rund 934'000 Papiere für etwa eine Milliarde US-Dollar, wie in der Nacht zu Freitag aus Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht hervorging.

Zur Story