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epa06689825 US Navy Rear Admiral Ronny Jackson, US President Donald J. Trump's nominee to be Secretary of Veteran Affairs, waves to members of the news media following a meeting in the office of Republican Senator from Kansas Jerry Moran, on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 24 April 2018. The Senate Veterans Affairs Committee has postponed Jackson's confirmation hearing amid allegations involving his behavior as a White House physician. If confirmed by the Senate, Jackson would fill the vacancy left by the exit of David Shulkin.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Ronny Jackson zieht seine Kandidatur als Veteranenminister zurück.  Bild: EPA/EPA

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Ronny Jackson wollte neuer Veteranenminister werden. Der Leibarzt von Donald Trump ist über seine Vergangenheit gestolpert. 



Der Leibarzt von US-Präsident Donald Trump hat seine Kandidatur für das Amt des Veteranenministers zurückgezogen. «Mit Bedauern» verzichte er auf seine Kandidatur, teilte der Mediziner und Konteradmiral Ronny Jackson am Donnerstag in Washington mit.

Er war in den vergangenen Tagen massiv unter Druck geraten. Jackson wird vorgeworfen, Mitarbeiter schlecht behandelt und leichtfertig Medikamente verteilt zu haben, auch soll er bei der Arbeit immer wieder betrunken gewesen sein.

In einer schriftlichen Erklärung bezeichnete der 50-Jährige die Vorwürfe als «komplett falsch und erfunden». Am Mittwoch hatte der Arzt noch gesagt, dass er an seiner Kandidatur festhalte und das Nominierungsverfahren «wie geplant» weitergehe. Doch hatte zuvor der Veteranenausschuss des US-Senats eine Anhörung zu seiner Nominierung wegen der «schweren Vorwürfe» auf unbestimmte Zeit verschoben.

Für Trump ist Jackson ein «wunderbarer Mann»

Trump hatte vor einem Monat überraschend bekanntgegeben, dass Jackson das Veteranenministerium übernehmen solle. Noch am Dienstag verteidigte er Jackson angesichts der zunehmenden Vorwürfe als «wunderbaren Mann». Sein Kandidat werde «von einem Haufen Politiker angepöbelt, die nicht nett über unser Land denken», sagte der Präsident.

FILE - In this Friday, Jan. 12, 2018 file photo, President Donald Trump shakes hands with White House physician Dr. Ronny Jackson as he boards Marine One to leave Walter Reed National Military Medical Center in Bethesda, Md., after his first medical check-up as president. Now it’s Washington’s turn to examine Jackson. The doctor to Presidents George W. Bush, Barack Obama and now Donald Trump is an Iraq War veteran nominated to head the Department of Veterans Affairs. (AP Photo/Carolyn Kaster, File)

Trump mit Leibarzt Jackson. Bild: AP/AP

Jackson war bereits der Leibarzt von Trumps Vorgänger Barack Obama. An der Spitze des Veteranenministeriums sollte er die Nachfolge des von Trump entlassenen David Shulkin antreten. Shulkin war unter anderem durch Enthüllungen über Missstände in dem Ministerium unter Druck geraten.

Das Ressort ist mit 360'000 Beschäftigten und einem Jahresbudget von 186 Milliarden Dollar die grösste US-Bundesbehörde nach dem Verteidigungsministerium.

Bei einer anderen Personalie kann Trump hingegen mit einem Erfolg rechnen. Der Senat sollte am Donnerstag über die Nominierung des bisherigen Direktors des Auslandsgeheimdienstes CIA, Mike Pompeo, für den Aussenministerposten abstimmen. Nachdem Pompeos Nominierung bereits am Montag vom Aussenausschuss der Kongresskammer mit knapper Mehrheit gebilligt worden war, galt das grüne Licht des Plenums als so gut wie sicher. (sda/afp)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kettcar #lina4weindoch 26.04.2018 17:43
    Highlight Highlight Dann sind wir doch alle gespannt auf sein Enthüllungsbuch :)
  • Butzdi 26.04.2018 16:50
    Highlight Highlight ‘Only the best people.’
    Trump soll laut Dr Jackson gleich gross sein und gleich viel wiegen wie Sonny B Williams von den All Blacks.... aber sicher.
    User Image
    • Bert der Geologe 26.04.2018 19:20
      Highlight Highlight Das kann schon sein, Muskeln sind schwerer als Fett.
  • roger.schmid 26.04.2018 16:23
    Highlight Highlight Eine wohlwollende Beurteilung im Gesundheits- checkup und einige Komplimente reichen bei Trump "I know the best people, I'll do extreme vetting " bereits, um ohne weitere Fragen als Leiter für ein riesiges Ministerium vorgesehen zu werden. Dieser Horrorclown ist so unglaublich unfähig..
  • D(r)ummer 26.04.2018 16:14
    Highlight Highlight Meine Damen und Herren. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen.

    186Mia. Dollar (186'000'000'000$) für die Betreuung von Amerikanern die im Krieg waren. Pro Jahr!
    Und einige davon warten noch immer auf einen Batzen!

    Uff...
    • Gummibär 26.04.2018 17:09
      Highlight Highlight Die Zahl muss man mit der Anzahl Veteranen in Bezug setzen. Es sind etwa 18,6 Millionen = 10k pro Veteran/Jahr.
      Ein gutes Teil des Preises für die amerikanische Kriegführung wird bezahlt von dauernd geschädigten, von Obdachlosen und von traumatisierten Veteranen.
    • swisskiss 26.04.2018 17:17
      Highlight Highlight Na gut. Sind rund 20 Millionen Veteranen, denen über 1400 eigene Kliniken und Gesundheitszentren zur Verfügung stehen,

      Bedenklich ist nicht die Summe. sondern die Bestrebungen Trumps, Teile des medizinischen Versorgungssystem der Veteranen zu privatisieren.
    • rolf.iller 26.04.2018 17:54
      Highlight Highlight So, die Amerikaner haben ein Ministerium für Veteranen. Warum haben wir eigentlich so was nicht!!!

      Ach ja, wir tun ja nicht soviele Kriege führen.

      Das US Verteidigungsbudget beläuft sich übrigens so auf ca. 600 Mia. In Relation dazu sind die +186 Mia doch ganz schön signifikant...
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