DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
1 / 15
Schiesserei in Kirche in Texas
quelle: ap/ksat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Bewaffneter stürmt Kirche in Texas ++  26 Tote ++ Anwohner verfolgte Täter



Das Wichtigste in Kürze

Schon wieder erschüttert ein Blutbad die USA. Ein Bewaffneter hat am Sonntag in einer Kirche bei St. Antonio das Feuer auf Gläubige eröffnet und 26 Menschen getötet,  darunter die 14-jährige Tochter des örtlichen Pfarrers. 20 Personen sind verletzt, einige schweben offenbar in Lebensgefahr. 

«Es ist furchtbar. Der Mann ist einfach in die Kirche gelaufen und hat die Menschen während des Gottesdienstes niedergemetzelt», so ein Augenzeuge. 

Doch stellte sich dem Täter ein Anwohner entgegen. Er schnappte sich laut CNN die Waffen des Schützen, worauf dieser die Flucht ergriff. Der Bürger verfolgte darauf den Mann. 

Beim Täter handelt es sich laut  den Behörden um den 26-jährigen Devin Patrick Kelley, der aus der Region stammt und angeblich einen militärischen Hintergrund haben soll. «Es ist das schlimmste Schusswaffen-Massaker in der Geschichte von Texas», sagte Gouverneur Greg Abbott. 

Der Täter wurde kurze Zeit nach dem Massaker tot aufgefunden. Ob er durch den Anwohner erschossen wurde oder sich selbst gerichtet hat, ist noch unklar. 

US-Präsident Donald Trump wurde während seines Aufenthalts in Tokio über die Bluttat informiert und twitterte: «Möge Gott an der Seite der Menschen in Sutherland Springs sein. (...) Ich verfolge die Lage von Japan aus.»

Trump twittert ...

Das Fernsehen zeigte zahlreiche Ambulanzen vor der Kirche. Auch sollen Verletzte mit Rettungshelikopter in Spitäler gebracht worden sein.

Eine Zeugin, Carrie Matula, sagte dem Sender MSNBC, Sutherland Springs sei so klein, dass es dort nicht einmal eine Feuerwehr gebe. Jeder kenne jeden, man stehe sich sehr nahe. Was am Sonntag geschehen sei, treffe damit alle Einwohner.

Die kleine Gemeinde Sutherland Springs befindet sich rund 50 Kilometer südöstlich von San Antonio.

Es handelt sich um das zweite grosse Blutbad durch eine Schusswaffenattacke innerhalb weniger Wochen in den USA. Erst vor gut einem Monat hatte ein Mann weltweites Entsetzen ausgelöst, als er in Las Vegas (Nevada) aus einem Hotelfenster auf Besucher eines Musikfestivals schoss und 58 Menschen tötete - mehr als 500 weitere wurden verletzt.

Der Täter nahm sich das Leben. Es war der schlimmste Massenmord in der jüngeren Geschichte der USA. Das Motiv ist nach wie vor unklar. Die Attacke in Sutherland Springs erinnert aber auch an den Angriff auf eine Kirche in Charleston im Bundesstaat South Carolina im Juni 2015. Damals erschoss Dylann Roof, ein bekennender Anhänger des rassistischen Ku Klux Klans, während einer Bibelstunde acht Mitglieder der afroamerikanischen Gemeinde sowie den Pastor. (kub/sda/dpa/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fox News prügelt auf Kapitol-Polizisten ein – mit unschönen Folgen

Gefasst erklärte Michael Fanone diese Woche, was ihm am 6. Januar in der US-Hauptstadt widerfahren ist: Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen versuchte er an jenem Tag, den Trump-Mob davon abzuhalten, ins Kapitol zu stürmen. Es gelang ihnen nicht. Der gewaltbereite Mob nahm keine Rücksicht auf die Beamten und verschaffte sich Zugang ins Herz der US-Demokratie. Fünf Personen mussten dabei ihr Leben lassen. Auch Fanone fürchtete um sein Leben. Bis heute erinnert er sich an einen Mann, …

Artikel lesen
Link zum Artikel