«Ich bin kein Opfer»: Melania Trump streitet engere Verbindung zu Epstein ab
US-First-Lady Melania Trump hat Spekulationen über eine angebliche Beziehung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein entschieden bestritten.
Bei einer Pressekonferenz vor dem Weissen Haus am Donnerstag sprach sie von «Lügen» über ihre angebliche Verbindung zu Epstein. «Ich bin kein Opfer von Epstein», erklärte sie. Zudem habe Epstein sie nicht mit Donald Trump bekannt gemacht. Von den Missbrauchstaten Epsteins habe sie keine Kenntnis gehabt und sei «in keiner Weise involviert» gewesen.
Weiter sagte die First Lady, sie habe Epstein erstmals im Jahr 2000 bei einer Veranstaltung getroffen, an der sie gemeinsam mit dem heutigen Präsidenten teilgenommen habe.
Gleichzeitig sprach sich Melania Trump dafür aus, den Opfern Epsteins mehr Gehör zu verschaffen. Sie forderte den Kongress auf, den betroffenen Frauen eine öffentliche Anhörung zu ermöglichen. Jede Betroffene solle die Chance erhalten, ihre Geschichte öffentlich zu schildern, sofern sie dies wünsche. Die Aussagen der Überlebenden sollten zudem dauerhaft im Protokoll des Kongresses festgehalten werden.
Was genau die First Lady zu dem Statement veranlasst hat, war zunächst unklar. Beobachter halten es für möglich, dass sie damit bevorstehenden Vorwürfen zuvorkommen wollte. Fragen von Journalisten beantwortete Trump nicht. (hkl)
