International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US-Abgeordnete Tlaib darf trotz Einreiseverbot in Israel Familie besuchen



Die demokratische US-Abgeordnete Rashida Tlaib darf mit einer Besuchserlaubnis ins Westjordanland reisen. (Archivbild)

US-Abgeordnete Tlaib will ihre Grossmutter sehen Bild: AP

Nach einem Einreiseverbot für die US-Abgeordneten Rashida Tlaib und Ilhan Omar lässt Israel Tlaib zu einem Besuch ihrer Familie in das besetzte Westjordanland. Tlaib hatte zuvor einen Besuchsantrag gestellt.

Innenminister Arie Deri habe Tlaib die Einreise für einen «humanitären Besuch ihrer 90-jährigen Grossmutter genehmigt», hiess es in einer Stellungnahme des Ministeriums vom Freitag.

Tlaib wurde als Tochter palästinensischer Einwanderer in Detroit geboren. Ihre Grossmutter lebt nach Tlaibs Angaben in Beit Ur al-Fauka, einem Dorf westlich von Ramallah. Seit dem 3. Januar sitzt Tlaib für die Demokratische Partei im US-Repräsentantenhaus.

Israel hatte am Donnerstag mitgeteilt, Tlaib und Omar die Einreise zu verweigern. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begründete dies damit, dass die beiden muslimischen Abgeordneten der Demokraten sich im US-Kongress für Gesetze zum Boykott Israels einsetzten. Mit ihrem Besuch wollten sie «Israel Schaden zuzufügen», sagte er.

Tlaib hatte daraufhin einen Antrag auf Familienbesuch gestellt. Dies sei vielleicht die letzte Möglichkeit, ihre Grossmutter zu besuchen, schrieb sie an Deri. «Ich werde jegliche Beschränkungen respektieren und werde während meines Besuchs nicht für Boykotte Israels werben.»

In der Mitteilung des Innenministeriums hiess es, Deri hoffe, dass sich Tlaib an ihr Versprechen halten werde und der Besuch «wirklich nur aus humanitären Gründen» stattfinde.

Tlaib und Omar gelten als Unterstützerinnen der anti-israelischen Bewegung BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) und sind die ersten Musliminnen im US-Kongress. US-Präsident Donald Trump hatte vor Israels Entscheidung per Tweet indirekt an die israelische Regierung appelliert, die beiden Frauen nicht ins Land zu lassen. (aeg/sda/dpa)

Israels «Miss Trans» – eine christliche Araberin :)

Wenn ein Mädchen im Holocaust Instagram gehabt hätte

Play Icon

Israel Palästinenser Konflikt Gazastreifen

Trump will Souveränität Israels über die Golan-Höhen anerkennen

Link zum Artikel

Schwere Vorwürfe an Israel – Uno-Experten fordern Stopp von tödlicher Gewalt

Link zum Artikel

Das waren die weltweit schlimmsten antisemitischen Vorfälle 2018

Link zum Artikel

Schwere Explosionen im Minutentakt – einziges Kraftwerk im Gazastreifen lahm gelegt

Link zum Artikel

Israel Palästinenser Konflikt Gazastreifen

Trump will Souveränität Israels über die Golan-Höhen anerkennen

84
Link zum Artikel

Schwere Vorwürfe an Israel – Uno-Experten fordern Stopp von tödlicher Gewalt

41
Link zum Artikel

Das waren die weltweit schlimmsten antisemitischen Vorfälle 2018

10
Link zum Artikel

Schwere Explosionen im Minutentakt – einziges Kraftwerk im Gazastreifen lahm gelegt

0
Link zum Artikel

Israel Palästinenser Konflikt Gazastreifen

Trump will Souveränität Israels über die Golan-Höhen anerkennen

84
Link zum Artikel

Schwere Vorwürfe an Israel – Uno-Experten fordern Stopp von tödlicher Gewalt

41
Link zum Artikel

Das waren die weltweit schlimmsten antisemitischen Vorfälle 2018

10
Link zum Artikel

Schwere Explosionen im Minutentakt – einziges Kraftwerk im Gazastreifen lahm gelegt

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

«IS»-Terroristen nutzen Chaos nach türkischer Invasion

In Nordsyrien mehren sich seit Beginn der türkischen Offensive Berichte von Aktionen der Terrormiliz «IS». Mehrere Extremisten sollen aus einem Gefängnis ausgebrochen sein, zwei Bombenanschläge wurden gemeldet.

Experten und Beobachter hatten vor diesem Szenario gewarnt: Wenn die Amerikaner aus Nordsyrien abziehen und die Türkei gegen die syrischen Kurden vorrückt, droht die Terrormiliz «IS» wieder an Stärke zu gewinnen. Nun scheint es, als könnten diese Befürchtungen wahr werden.

Seit dem Beginn der türkischen Militäroffensive gegen die kurdische Miliz YPG im Nordosten Syriens mehren sich Berichte, wonach die Dschihadisten die Gunst der Stunde zu nutzen versuchen. In der Stadt Kamischli an der …

Artikel lesen
Link zum Artikel