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Former Ambassador to Ukraine Marie Yovanovitch testifies before the House Intelligence Committee on Capitol Hill in Washington, Friday, Nov. 15, 2019, during the second public impeachment hearing of President Donald Trump's efforts to tie U.S. aid for Ukraine to investigations of his political opponents. (AP Photo/Alex Brandon)
Marie Yovanovitch

Marie Yovanovitch am Freitag vor dem Ausschuss des Repräsentantenhauses. Bild: AP

Zeugin sagt aus, Trump attackiert – das war Tag 2 der Impeachment-Anhörungen

In der Ukraine-Affäre in den USA ist die frühere US-Botschafterin Marie Yovanovitch vor das Repräsentantenhaus geladen. Sie gibt an, sie habe sich von Aussagen Trumps bedroht gefühlt. Noch während sie spricht, greift der US-Präsident sie wieder an – auf Twitter.



Am zweiten Tag der Anhörungen um ein mögliches Amtsenthebungsverfahren von US-Präsident Donald Trump wurde Marie Yovanovitch vom Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses befragt. Yovanovitch ist die ehemalige US-Botschafterin in der Ukraine und wurde angeblich von Trumps Team aus dem Amt gemobbt.

Während Yovanovitch vor dem Ausschuss aussagte, sorgte Trump für Aufregung. Auf Twitter griff der Präsident die frühere Botschafterin frontal an. Er schrieb, überall wo Marie Yovanovitch hingegangen sei, habe sich die Lage verschlechtert. Als der Ausschussvorsitzende Adam Schiff sie über den Tweet informierte und ihn vorlas, sagte sie: «Es ist einschüchternd.»

Schiff warf Trump daraufhin «Einschüchterung von Zeugen in Echtzeit» vor. Zuvor hatte Yovanovitch unter Eid ausgesagt, sie habe sich schon vorher von Aussagen Trumps bedroht gefühlt.

Trump streitet Vorwurf ab

Trump verteidigte sich später bei einem Auftritt im Weissen Haus und wies den Vorwurf zurück, er versuche, Zeugen einzuschüchtern. «Ich habe ein Recht auf freie Meinungsäusserung, genau wie andere Leute.» Der Präsident sagte, er habe an diesem Freitag erstmals Teile der öffentlichen Anhörungen angeschaut. Was sich dort abspiele, sei eine Schande, kritisierte er. Den Republikanern würden wichtige Verfahrensrechte verweigert. Das Ganze sei ein «Witz».

Mit Yovanovitchs Aussage setzten die Demokraten im Repräsentantenhaus ihre öffentlichen Anhörungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) gegen Trump am Freitag fort. Am Mittwoch hatten Abgeordnete bereits zwei Zeugen öffentlich befragt – das erste Mal seit Aufnahme der Impeachment-Ermittlungen Ende September.

Die Demokraten werfen dem republikanischen Präsidenten vor, seine Macht missbraucht zu haben, um die ukrainische Regierung dafür zu gewinnen, sich zu seinen Gunsten in den US-Wahlkampf einzumischen. Es besteht der Verdacht, dass Trump Militärhilfe an das Land in Höhe von rund 400 Millionen US-Dollar als Druckmittel einsetzte.

Aus Sicht der Demokraten wollte Trump die Ukraine damit zu Ermittlungen bewegen, die seinem demokratischen Rivalen Joe Biden schaden könnten. Trump nennt die Untersuchungen eine «Hexenjagd».

Opfer von Rufmordkampagne?

Yovanovitch stellte sich bei der Anhörung am Freitag als Opfer einer «Rufmordkampagne» infolge ihres Engagements gegen Korruption in der Ukraine dar. Sie machte dafür korrupte ukrainische Beamte, aber auch Trumps persönlichen Anwalt Rudy Giuliani verantwortlich. «Ich verstehe Herrn Giulianis Beweggründe nicht, mich anzugreifen.» Vorwürfe, dass sie US-Botschaftspersonal oder Vertretern der Ukraine gesagt habe, Trumps Anordnungen könnten ignoriert werden, weil er des Amtes enthoben werde, seien nicht zutreffend.

Yovanovitch sagte, sie habe am Abend des 24. April während eines Empfangs in der Botschaft einen Anruf des US-Aussenministeriums erhalten. Sie sei aufgefordert worden, mit dem nächsten Flugzeug nach Washington zurückzukehren. Dort sei ihr gesagt worden, dass Trump das Vertrauen in sie verloren habe. «Es war furchtbar, das zu hören. Es wurde kein echter Grund genannt, warum ich gehen musste.»

Die frühere Botschafterin wurde auch auf das Gesprächsprotokoll des Telefonats zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 25. Juli angesprochen, das im Zentrum der Ukraine-Affäre steht. Trump regte in dem Gespräch Ermittlungen gegen Bidens Sohn Hunter Biden an. Über die abberufene Botschafterin sagte Trump: «Sie wird ein paar Sachen durchmachen.» Yovanovitch sagte: «Das klang wie eine Bedrohung.»

Trump sagte Selenskyj ausweislich des Protokolls auch, die frühere Botschafterin bedeute «schlechte Nachrichten». Yovanovitch sagte am Freitag: «Ich war absolut schockiert und am Boden zerstört.» Sie habe nicht glauben können, dass der Präsident der USA mit einem anderen Staatschef so über einen Botschafter spricht.

Trump veröffentlicht Telefonat mit Selenskyj

Trump versuchte am Freitag, die Aufmerksamkeit von der Anhörung abzulenken. Pünktlich zu Beginn der Sitzung um 9.00 Uhr (Ortszeit/15.00 Uhr MEZ) veröffentlichte das Weisse Haus das Gesprächsprotokoll eines früheren Telefonats Trumps mit Selenskyj.

In dem Gespräch am 21. April gratulierte Trump Selenskyj zu seinem Wahlsieg vom selben Tag, wie aus dem Protokoll hervorgeht. Anders als in dem Telefonat am 25. Juli, ermuntert Trump Selenskyj in dem Gespräch im April nicht zu Ermittlungen, die Biden schaden könnten.

Trump kündigte an, Selenskyj ins Weisse Haus einzuladen, wenn er sich in dem neuen Amt eingerichtet habe. Selenskyj sagte: «Wir nehmen die Einladung an und freuen uns auf den Besuch.» Die Demokraten werfen Trump vor, auch einen Besuch Selenskyjs im Weissen Haus an die Forderung gekoppelt zu haben, gegen die Bidens zu ermitteln. Trump wirft Biden vor, in seiner früheren Funktion als US-Vizepräsident Anstrengungen unternommen zu haben, um seinen Sohn vor der ukrainischen Justiz zu schützen. Hunter Biden war bei einem Gaskonzern in der Ukraine beschäftigt. Joe Biden hat gute Chancen auf die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bei der Wahl nächstes Jahr. Trump will für die Republikaner zur Wiederwahl antreten. (sar/sda/dpa)

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25
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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • äti 16.11.2019 11:32
    Highlight Highlight Trump ist nunmal der Herrscher über alle Reps.
  • Selbst-Verantwortin 16.11.2019 11:30
    Highlight Highlight Wenn ein Tweet das Wichtigste von Tag 2 ist...
    Und sich eine Mitarbeiterin unfair behandelt fühlt...
    ...dann müssen wir weiter auf warten auf relevante Gründe des Impeachments.
  • Füürtüfäli 16.11.2019 07:07
    Highlight Highlight 1Die Reaktionen von Trump zeigen Zweierlei..

    auf der einen Seite was für eine Art Abschaum der Menschheit dieser Herr Trump darstellt..

    auf der anderen Seite fängt er schon länger zum "Angstbeissen" an..er scheint also langsam zu realisieren, dass seine perfide Reality Show als US Präsident bald vorbei sein wird..

    hoffentlich..
    • Delta-V 16.11.2019 13:36
      Highlight Highlight Was mich beunruhigt ist nicht der Abschaum, welcher diese "Orange" darstellt, sondern vielmehr das Angstbeissen.
      Ich meine, Angstbeissen mit dem Finger auf dem roten Buzzer scheint dann doch etwas beängstigend.
      Noch dazu scheint die "Orange" unter massiver narzisstischer Persönlichkeitsstörung sowie (zumindest beginnender) Demenz zu leiden.
      Diese Mischung scheint hochgradig explosiv zu sein.
  • tagomago 16.11.2019 02:44
    Highlight Highlight What? Who? Oh. Nevermind.
  • Gummibär 16.11.2019 02:14
    Highlight Highlight Als nächstes kommt das Gespräch des U.S. Botschafters bei der EU Gordon Sondland mit Präsident Trump an die Oeffentlichkeit, welches in Gegenwart von Botschaftsangehörigen in Kiev stattfand.

    That is when the shit hits the fan .....
  • Butzdi 16.11.2019 01:44
    Highlight Highlight Tяump‘s Weisse Haus veröffentlichte das Gesprächsprotokoll eines früheren Telefonats Tяumps mit Selenskyj und es gab keine Hinweise auf Erpressung.... super Masche, aber nur nach Tяump Logik.
    Wegen Bankraubs Angeklagter: Euer Ehren, hier ist der Beweis, dass ich vorher mal in der Bank war, ohne sie auszurauben. Sprechen sie mich frei!
    • Magnum44 16.11.2019 02:52
      Highlight Highlight я?
    • _stefan 16.11.2019 03:06
      Highlight Highlight @Butzdi: Nicht das Weisse Haus sondern Trump persönlich hat das Transkript per Twitter veröffentlicht. Dummerweise widerspricht es einem früheren Statement des WH. Dort wurde nämlich behauptet, dass Trump mit Zelinsky über die Bekämpfung von Korruption gesprochen haben soll. Im Transkript steht aber nichts dergleichen... Irgendetwas scheint hier faul zu sein ;-)
    • AdvocatusDiaboli 16.11.2019 07:26
      Highlight Highlight Tяump hat auch am 2. Tag wieder gewonnen. Zwar konnte Frau Yovanovitch beweisen dass Tяump ihr gegenüber sich doch etwas fies verhielt. Aber mehr nicht. Bei der folgenden Frage brach ihr Wert als Zeugin ultimativ zusammen:

      "Do you have any information regarding any criminal activity that the president of the United States has been involved with at all?"

      Frau Yovanovitch: "No."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wiedergabe 16.11.2019 01:28
    Highlight Highlight Ein riesengrosser Respekt vor diesen Persönlichkeiten, die Verantwortung übernehmen und hinstehen gegen einen egozentrischen Gauner.
    Die sich exponieren, obwohl sie geradesogut - wie wir alle - unbehelligt zu Hause in der warmen Stube hocken könnten.
    Sie geben sich freiwillig den Anfeindungen des Trolls und Mobbers #1 und seines Propaganda-TVs fox preis, nur für idealistische Ziele und dem Wohl der Demokratie.
    Da es aufgrund der Rückgratlosigkeit der Republikaner leider nichts nützen wird, bleibt einem nur eines übrig: Chapeau!
  • sambeat 16.11.2019 00:31
    Highlight Highlight Liebes Christkind, ich wünsche mir heuer eigentlich nur, dass Watson aufhört mit Trump-Impeachment-Berichten. Wenn Trump Impeached worden ist, können sie gerne wieder schreiben, was Sache ist! Weil es ist langweilig! Lego! Ich wünsche mir auch Lego! Vorallem Lego-Bagger, mit dem kann man Mauern einreissen 😉
    • Baba 16.11.2019 09:45
      Highlight Highlight Genau wegen dieser Haltung bleiben solche Vögel wie 45 an der Macht! "Es ist langweilig..." Ich bekomme Püggeli ob solchen Aussagen!

      Politik und Recht sind nun mal kein Matrix Filme. Ein solch historisches Verfahren und die Berichterstattung darüber als langweilig zu bezeichnen sagt mehr über sambeat aus, als er sich wohl bewusst ist.

      Und noch was, lieber sambeat - niemand zwingt Sie, die Impeachment Artikel zu lesen, gar zu kommentieren. Nicht-lesen trägt viel mehr dazu bei, dass Ihr Wunsch in Erfüllung geht.

      Vielleicht bringt's Christkind ja doch noch die Lego. Viel Spass damit.
    • NumeIch 16.11.2019 11:59
      Highlight Highlight @Baba also der Vergleich mit den Matrix Filmen ist jetzt unpassend, denn die sind wirklich langweilig und die Fortsetzungen sogar noch unnötig.
      Das Verfahren gegen Trump ist in einem funktionierenden Rechtsstaat (unabhängig vom Ausgang) nötig und Politik ist nicht langweilig.
    • Baba 17.11.2019 18:07
      Highlight Highlight @Numelch: der zweite Teil Ihres Komme tars zeigt mir, dass Sie trotz meines cineastischen Missgriffs verstanden haben, was ich ausdrücken wollte.

      Sie können jedoch "Matrix" gerne mit einem für Sie spannenden Filmtitel Ihrer Wahl ersetzen 😉
  • Sir John 15.11.2019 23:53
    Highlight Highlight Ich denke (und hoffe) Biden wird durch diese Aufmerksamkeit auf Ihn die Favoritenrolle als demokratischer Präsidenschaftskandidat verlieren und hoffe auf Bernie als offiziellen Kandidaten. Meiner Meinung nach hätte Trump in den TV-Duellen keine Chance gegen Sanders.
    • _stefan 16.11.2019 10:56
      Highlight Highlight @Sir John: Bei allem Respekt; Bernie ist 78 jährig, hatte vor paar Wochen einen Herzinfarkt. Es muss doch möglich sein, einen jüngeren Kandidaten zu finden, der die notwendigen Kompetenzen auch mitbringt. Wenn sich die Dems alle bisschen am Riemen reissen, dann sollte der Sieg eigentlich mit jedem Kandidaten möglich sein.
    • Wiedergabe 16.11.2019 16:36
      Highlight Highlight Haben sie ja, z.B. Pete Buttigieg.
      Leider benötigt man im US-amerikanischen System einen dreistelligen Millionenbetrag in der Portokasse, was die Auswahl schnell wieder zu den Alten bringt.
      USA, rechtsstaatlich gesehen eine der schlechtesten Demokratien überhaupt.
  • CalibriLight 15.11.2019 23:48
    Highlight Highlight Trump ist ein Bully. Das kann er bis zur Perfektion. Seine Leute machen alles, von dem sie glauben er will es. Das hat offensichtlich so weit geführt, dass er Dinge nicht einmal mehr direkt aussprechen musste, damit sie gemacht wurden. Grauslig, diese Angst vor so einem Menschen. Und dazu die Angst der Reps, ihre Pfründe zu verlieren. Ich gebe einem Impeachment kaum eine Chance. Widerlich, was da abläuft. Ich kann es kaum fassen, womit dieser Typ durchkommt.
  • α Virginis 15.11.2019 23:29
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