DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nun hat man Gewissheit: Alle acht Soldaten an Bord eines abgestürzten US-Helikopters in Nepal sind tot



Beim Absturz eines US-Militärhelikopters im Erdbebengebiet in Nepal sind alle acht Insassen ums Leben gekommen. US-Verteidigungsminister Ashton Carter bestätigte am Freitag, dass die sechs US-Soldaten und zwei nepalesischen Soldaten an Bord das Unglück nicht überlebt hätten.

Das Wrack war zuvor nach nepalesischen Angaben in einem abgelegenen Waldgebiet entdeckt worden. Carter erklärte, die Nachricht vom Tod der US-Marineinfanteristen und der nepalesischen Soldaten erfülle ihn und die Nation mit Trauer. Die Hilfsmission der USA für die Erdbebenopfer in Nepal werde weitergehen.

Am Dienstag verschollen

Zuvor hatte der Leiter der US-Sucheinheit, John Wissler, bestätigt, dass das Wrack gefunden wurde. «Es ist unwahrscheinlich, dass es Überlebende gibt», sagte Wissler angesichts der Lage am Absturzort. Angaben der nepalesischen Regierung, dass drei verkohlte Leichen aus dem Wrack geborgen worden seien, wollte Wissler nicht bestätigen. 

Der Helikopter war am Dienstag bei einem Rettungseinsatz verschollen. Am Freitag wurde das Wrack 70 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu nahe der chinesischen Grenze entdeckt.

Nepal war am 25. April von einem schweren Erdbeben erschüttert worden, bei dem mehr als 8000 Menschen ums Leben kamen. Am Dienstag bebte die Erde in dem Himalaya-Staat erneut, mindestens 76 Menschen starben. (tat/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Nahost-Experte: «Eine dritte Intifada ist nicht auszuschliessen»

Die Situation zwischen Israelis und Palästinensern eskaliert erneut. Nahost-Experte Hans-Lukas Kieser sagt im Interview, wie Ministerpräsident Netanjahu von den jüngsten Ereignissen profitiert und was jetzt eine dritte Intifada verhindern kann.

Eine Verkettung von Ereignissen führte dazu, dass der Konflikt zwischen Israel und palästinensischen Gebieten wieder aufgeflammt ist. Können Sie einen Überblick geben, wie es dazu kam?Hans-Lukas Kieser: In den vergangenen Wochen hatte die israelische Polizei in der Altstadt von Jerusalem diverse Plätze abgesperrt, auf denen sich muslimische Anwohner während des Ramadans normalerweise treffen. Das führte dazu, dass die Muslime ihren Ramadan nicht so feiern konnten, wie sie es …

Artikel lesen
Link zum Artikel