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President Donald Trump listen to a question from a reporter following his meeting with Secretary of State Rex Tillerson, U.S. Ambassador to the United Nations Nikki Haley and national security adviser H.R. McMaster listen at Trump National Golf Club in Bedminster, N.J., Friday, Aug. 11, 2017. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Donald Trump: Der US-Präsident wählt deutliche Worte gegenüber Venezuela. Bild: AP/AP

Trump droht Venezuela: «Wir haben viele Optionen, einschliesslich einer militärischen»



Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hat am Freitag erfolglos ein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump beantragt. Wie das Weisse Haus mitteilte, sei diese Bitte abgelehnt worden.

«Präsident Trump wird gerne mit dem Führer Venezuelas sprechen, sobald die Demokratie in diesem Land wiederhergestellt ist», hiess es in der Erklärung.

Die USA verlangten eine Achtung der Verfassung, freie und faire Wahlen, die Freilassung politischer Gefangener und ein Ende der Repression gegen das Volk. Maduro wird der Umbau zu einer Diktatur vorgeworfen, bei Protesten starben über 120 Menschen.

epa06129356 A handout photo made available by Miraflores Palace Press Office on 06 August 2017 shows Venezuelan President Nicolas Maduro as he speaks during a government act at Vinicio Adames Park, in Miranda, Venezuela. Maduro congratulated the Bolivarian National Armed Forces (FANB) for the 'immediate reaction' they have had to the 'terrorist attack' as he called the uprising of a group of military against him and his government. On 06 August 2017 army captain said in a video that he was leading an uprising against Maduro's administration 'to restore the constitutional order'. The uprising, however, was put down by another group of soldiers at Fort Paramacay, a military base in the north-central state of Carabobo, Diosdado Cabello.  EPA/MIRAFLORES PALACE PRESS OFFICE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Nicolas Maduro: Der venezolanische Staatschef verlangte ein Telefonat mit Donald Trump, blitzte jedoch ab. Bild: EPA/MIRAFLORES PALACE PRESS OFFICE

Trumps Drohung

Vor Bekanntwerden des versuchten Anrufs hatte Trump überraschend mit Blick auf Venezuela betont: «Wir haben viele Optionen für Venezuela, einschliesslich einer militärischen, falls nötig.»

Für Maduro ist die Abweisung und Veröffentlichung des ungewöhnlichen Vorgangs peinlich – er gibt in der Heimat immer den Vorkämpfer gegen den US-Imperialismus. Zugleich sind die USA der wichtigste Abnehmer von Erdöl. Ohne die Exporte in die USA droht die Staatspleite. Noch am Vortag hatte Maduro öffentlich in Caracas betont, dass er seinen Aussenminister Jorge Arreaza angewiesen habe, ein Telefongespräch oder ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in die Wege zu leiten.

«Sind Sie nicht daran interessiert, mit Venezuela zu reden? Hier bin ich», sagte Maduro bei einer Rede vor der umstrittenen verfassungsgebenden Versammlung, die als übergeordnetes Staatsorgan das von der Opposition dominierte Parlament entmachtet hat. (cma/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fulehung1950 14.08.2017 10:46
    Highlight Highlight Finger weg von Venezuela! Die Truman-Doktrin hat ausgedockert, Ihr habt genügend Chaos in der Welt angerichtet! Schaut endlich, dass ihr euren maroen Staat aus Vordermann bringt.
  • Sauäschnörrli 12.08.2017 14:23
    Highlight Highlight War nicht das Hauptargument gegen "Killary", wie man sie sogar nannte, dass sie weiter Weltpolizist spielen und Kriege vom Zaun brechen würde, wurde nicht immer wieder Argumentiert dass Trump sich auf die Innenpolitik konzentrieren werde? Aber die Aussenpolitik war halt immer schon willkommen, wenn es darum ging von Innenpolitischen Problemen abzulenken.
  • Mr. Raclette 12.08.2017 13:03
    Highlight Highlight Ja mit was soll er den sonst drohen, er kannst ja nur das?!
  • Makatitom 12.08.2017 11:26
    Highlight Highlight So, jetzt muss ich mal ein bisschen ausfällig werden. Kann dieses eingebildete, blondperrückte und orangegetante, saudumme A*******ch eigentlich auch etwas Anderes, als mit dem Militär drohen und Golf spielen. Verdammte Hacke, was haben uns die Amis da eingebrockt? Der wird die Welt noch in Brand setzen, und dagegen wird WW II eine Schulhofrangelei gewesen sein. Kann bitte den Kerl endlich jemand stoppen.
    Das heisst nicht, dass ich die Diktatur Maduros in Venezuela gut heisse, aber Dumbtrump macht genau das Falsche.
    • rodolofo 12.08.2017 12:00
      Highlight Highlight Wir müssen die Präsidentschaft von Trump wohl, oder übel durchstehen, solange sie noch dauert.
      Entweder sind wir dann alle tot, oder wir sind geheilt.
  • Louk_skyw 12.08.2017 10:11
    Highlight Highlight Ein Krieg gleich an zwei Fronten zu beginnen. Hier sieht man, wie unvorstellbar dumm dieser Trump sein muss.
  • sherpa 12.08.2017 10:08
    Highlight Highlight Wenn diesem Dummy irgend etwas nicht passt, dann wird mit einem militärischen Einsatz gedroht. Mit was will er eigentlich drohen, wenn ihm etwas in den USA nicht passt? Will er dann etwa die Nationalgarde auffahren lassen, um seine Bürger in die Schranken zu weisen? Zuzutrauen wäre dies ihm alle weil, den bekannter weise, kennt Dummheit keine Grenzen.
  • Mahagoni 12.08.2017 09:50
    Highlight Highlight Ausser auf seine Doppelmoral hinzuweisen und sich über seine Dummheit lustig machen, lese ich hier nichts. Der mann ist weder Dumm noch frei von menschlicher Doppelmoral. Was ihn nicht ungefährlicher macht. Was Trump ist, ist ein hochgradig bösartig narzistischer psychopath, der selbst wenn es ihm gelingen wird alle mit seiner Rethorik einzuschüchtern, früher oder später den Rachezorn der anderen Nationen zu spüren bekommen wird. Und mit ihm der rest der Welt, wenn die Nuklear Waffen sprechen werden.
    • Mahagoni 12.08.2017 12:46
      Highlight Highlight Ich denke es erfordert trotz reichen Eltern, ein gewisses Maas an Intelligenz um die Position des US-Präsidenten zu erlangen. Nur weil jemand Unkonventionell handelt, sich an keine politisch korrekten Umgangsformen hält und Dinge tut die für Aussenstehende(welche keinen Einblick hinter den Kulissen haben),keinen Sinn ergeben heisst das nicht,derjenige ist Dumm.

      All diese Dinge deuten auf einen Menschen hin der nach seiner eigenen Moral lebt.Einer der alles tut um seine Ziele durchzusetzen ohne Rücksicht auf Verluste.Einer der ein Klima der Angst erzeugt. Merkmale des Bösartigen Psychopathen.
  • reconquista's creed 12.08.2017 09:41
    Highlight Highlight Bei solchen Meldungen stelle ich mir immer folgende Szene vor:
    “Guten Morgen Mr. President, willkommen zum Tagesbriefing. Immernoch Unruhen in Venezuela. Wir haben mehrere Optionen, auch militärische“.
    5 Minuten später auf Twitter von Trump: “Wir haben mehrere Optionen, auch militärische“
    Und die Generäle: “Aaarghhh!“
    😅😁
    • Sandro Lightwood 12.08.2017 12:00
      Highlight Highlight So?
      User Image
  • Grundi72 12.08.2017 09:33
    Highlight Highlight Coole Aktion von Trump! 😎

    Schon klar finden die Linken hier dass man nicht so mit ihrem Idol aus Venezuela umzugehen hat. Aber hey Kopf hoch, vielleicht beantwortet ja Castro seine Anrufe?

    • Bruno S. 88 12.08.2017 10:26
      Highlight Highlight Castro ist tot, du schlaumeier.
    • Grundi72 12.08.2017 11:07
      Highlight Highlight Raul Castro..? 🤦‍♂️

      Für Leute die nicht so auf dem Laufenden sind: schaut doch vorher amigs noch rasch bei Wikipedia rein, erst danach posten.

      Merci! 👍
    • Makatitom 12.08.2017 11:31
      Highlight Highlight Gar keine coole Aktion, und Maduro ist auch kein linkes Vorbild. Niemand, der das eigene Volk unterdrückt und die Demokratie eindämmt, ist ein linkes Vorbild.
      Aber der rechte Diktator Duterte ist wohl dein Vorbild, Grundi, dort sagen auch alle: Der tut wenigstens was. Und keiner sieht, dass er nur Konsumenten und Kleindealer beseitigen lässt, und der grösste Drogendealer des Landes ein sehr guter Freund von Rody ist
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 12.08.2017 09:15
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert mich das an die SNL Parodie von Trump, als er mit anderen Staatschefs telefoniert. Sobald er keine Argumente hat droht er mit Krieg.
  • Boogie Lakeland 12.08.2017 08:50
    Highlight Highlight Hat Trump gerade erfahren dass er eine Armee rumkommandieren darf oder ist ihm eine neue Sicherung durchgebrannt?
  • ujay 12.08.2017 08:09
    Highlight Highlight Dummkopf Donnie hat keine Lehren gezogen aus Vietnam, Irakkrieg, Afganistan etc.
  • Imfall 12.08.2017 08:06
    Highlight Highlight jetzt hat der kürbiskopf begriffen, wie man von problemen ablenken kann...! mögen die spiele (kriege) beginnen 🙈
  • Jein 12.08.2017 08:02
    Highlight Highlight Es gibt noch eine Option namens Diplomatie, auch wenn Trump dem State Department arg zugesetzt hat könnte er das mal versuchen. Nur hat die USA momentan sehr wenig Soft Power und schon gar keines in Sachen Demokratieverständnis, denn da sind Trump und Madura nicht so verschieden.

    Auch ist es immer "witzig" wie die USA Diktaturen wie die Saudis und Ägypten als Verbündete akzeptieren ohne irgendwelche Forderungen nach Demokratie zu stellen. Und dann gibt es gerade in Lateinamerika noch die lange Reihe von CIA-gesponsorten Diktatoren und Coups (z.B. Noriega)...
    • Menel 12.08.2017 08:53
      Highlight Highlight Da müsste er aber Worte benutzen und Sätze konstruieren die Sinn machen! Worte! Sätze! 😱
      Da ist es einfacher, die Waffen sprechen zu lassen 🙈
    • rodolofo 12.08.2017 09:44
      Highlight Highlight Auch darum haben die USA auf der Welt jede Autorität verspielt, auch wenn sie diesen totalen Autoritäts-Verlust nach dem Abtreten von Barak Obama und der nachfolgenden Super-Dumpfbacke mit zusätzlich autoritärem Auftreten zu kompensieren versuchen:
      Wenn Trump als "Vater" ständig die Sau rauslässt und dann eines seiner "Kinder", das ihn eifrig zu imitieren versucht, zusammenstaucht und anschreit, fühlt sich dieses Kind äusserst ungerecht behandelt!
      Es wird sich wütend denken:
      "Pappi hat in seiner Garage so viele selbst gebaute Atombomben rumstehen!
      Warum darf ich mir nicht auch welche basteln?"
  • rodolofo 12.08.2017 07:35
    Highlight Highlight Zum Glück wurde ja nicht die Kriegstreiberin Hillary Clinton gewählt...
    Dafür haben wir jetzt den Kriegstreiber Donald Trump.
    Wo kämen wir denn hin, wenn Frauen Krieg führen würden?
    Der Krieg ist und bleibt Männersache!
    (Achtung! Dieser Kommentar kann Spuren von Ironie enthalten.)
    • Pana 12.08.2017 08:31
      Highlight Highlight Lieber Pest als Cholera, mein Lieber. Yay Pest. Booo Cholera.
    • Baba 12.08.2017 08:49
      Highlight Highlight Ja rodolofo, Hillary war ja die grauenvolle Kriegsgurgel mit null Ahnung von Diplomatie (als Außenministerium hat sie ja auch stets mit der Potenz der Atommächte USA und militärischen Optionen gedroht). Ah nein, mit Potenz zu prahlen ist ja eher ein Bubiding 😕.

      45 hat versprochen, Amerika wie 'ein Business' zu führen. Jetzt wundert mich nicht mehr, weshalb er mit seinen eigenen Geschäften mindestens viermal bankrott ging...

      Nein Pana, Cholera bietet die deutlich höheren Überlebenschancen als die Pest. Wobei Hillary ja neben dem pestigen 45 wie eine leichte Sommergrippe erscheint...
    • Boogie Lakeland 12.08.2017 08:51
      Highlight Highlight Die Amis hätten GOT schauen sollen, da sind blonde Frauen mit Machtanspruch verdammt gute Krirgstreiber 😝

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