International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Pregnant women who survived Typhoon Haiyan wait for their pre-natal examination outside a makeshift clinic of the United Nations Population Fund (UNFPA) in Tacloban city in central Philippines November 7, 2014. Almost 25,000 people still live in tents, shelters and bunkhouses in the hardest hit regions in central Philippines, including Tacloban City, considered Haiyan's ground zero as it accounted for almost half of the death toll. The Philippines are preparing to commemorate victims of Typhoon Haiyan, ahead of the one-year anniversary of the disaster on November 8, according to a government official.    REUTERS/Erik De Castro   (PHILIPPINES - Tags: SOCIETY ANNIVERSARY HEALTH ENVIRONMENT)

Die UNFPA war unter anderen auch nach dem Typhon in den Philippinen unterstützend vor Ort. Bild: ERIK DE CASTRO/REUTERS

Washington stoppt Zahlungen an den UNO-Bevölkerungsfonds



Die USA stellen ihre Zahlungen an den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) ein. Der Fonds finanziert seit fast 50 Jahren Bevölkerungsprogramme in mehr als 150 Ländern.

Als Grund für den Schritt gab das US-Aussenministerium am Montag (Ortszeit) an, dass UNFPA auch Programme für erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen unterstütze.

Trump macht seine Drohung wahr

So steht es in einem Brief an den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des US-Senats, Bob Corker. Damit macht die Regierung unter US-Präsident Donald Trump erstmals ihre Drohung wahr, die Mittel für die Vereinten Nationen zu kürzen.

Die UNFPA bedauerte die Entscheidung der USA und wies die Vorwürfe auf ihrer Webseite zurück. Ihre Aufgabe sei es, «sicherzustellen, dass jede Schwangerschaft erwünscht ist, jede Geburt sicher und das Potenzial jedes Kindes erfüllt wird.»

UNO-Organisationen wie der Bevölkerungsfonds finanzieren sich durch freiwillige Zahlungen der Regierungen. 2015 waren die USA mit 75 Millionen Dollar der viertgrösste Geldgeber der UNFPA. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Biden beginnt Amtszeit mit Demontage von Trumps Vermächtnis – in 4 Punkten

Unmittelbar nach seinem Amtsantritt hat der neue US-Präsident Joe Biden mit der Demontage von besonders umstrittenen Entscheidungen seines Vorgängers Donald Trump begonnen.

Biden leitete am Mittwoch die Rückkehr zum Klimaabkommen von Paris ein, stoppte den US-Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und hob ein Einreiseverbot für Menschen aus muslimisch geprägten Ländern auf. Auch abseits konkreter Massnahmen wurde bereits nach wenigen Stunden deutlich, dass Biden im Weissen Haus …

Artikel lesen
Link zum Artikel