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Trump teilt auf Truth Social gegen Indien aus – das Land wehrt sich

epa11894516 India Prime Minister Narendra Modi (L) and US President Donald Trump (R) speak with reporters in the Oval Office at the White House in Washington, DC, USA, 13 February 2025. EPA/FRANCIS CH ...
Der indische Premierminister Narendra Modi und US-Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz im Februar 2025.Bild: keystone

«Offensichtlich uninformiert»: Indien wehrt sich gegen «Höllenloch»-Post von Trump

24.04.2026, 10:2624.04.2026, 10:26

Dass Donald Trump gegen andere Länder austeilt, ist nichts Neues. Im jüngsten Fall legt sich der US-Präsident mit Indien an. Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht er einen langen Text, der wohl auf den konservativen Podcaster Michael Savage zurückgeht.

Die Zeilen handeln vom Prinzip der US-Staatsbürgerschaft bei Geburt. Unter anderem heisst es: «Hier [in den USA] wird ein Baby automatisch Staatsbürger. Und dann kommt die komplette Familie aus China oder Indien oder einem anderen Höllenloch hinterher.»

Trump hat den Text nicht kommentiert, aber ein Video von Michael Savage verlinkt.

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screenshot truth social
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Das indische Aussenministerium zeigt sich wenig begeistert. Sprecher Randhir Jaiswal nennt die Aussagen «offensichtlich uninformiert, unangemessen und von schlechtem Stil». Sie würden in keiner Weise das Verhältnis der beiden Länder widerspiegeln, das auf «gegenseitigem Respekt und geteilten Interessen» basiere.

Auch die Hindu American Foundation zeigt sich bestürzt über diese «hasserfüllte, rassistische Tirade», schreibt der britische Guardian.

In den USA gilt nach dem 14. Verfassungszusatz das Geburtsortsprinzip. Das bedeutet, dass alle Menschen, die auf US-Boden geboren werden und der amerikanischen Gerichtsbarkeit unterstehen, unabhängig vom Aufenthaltsstatus ihrer Eltern automatisch Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sind.

Trump ist kein Fan dieses Prinzips. Kurz nach seiner Rückkehr ins Weisse Haus unterzeichnete er ein Dekret, das Kindern die Staatsbürgerschaft verweigern soll, deren Mütter bei der Geburt keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus hatten oder sich nur vorübergehend legal in den USA aufhielten. Darunter fallen etwa Touristinnen oder Studentinnen.

Inzwischen setzt sich auch der Supreme Court mit dem Thema auseinander. Anfang April hatte Trump eine der Anhörungen persönlich besucht.

Eine Entscheidung des Gerichts wird zwischen Ende Juni und Anfang Juli erwartet. (hkl)

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Die beliebtesten Kommentare
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H.P. Liebling
24.04.2026 11:12registriert September 2018
Ausser mit dem dicken Kim hat es sich Trump jetzt dann mit allen verscherzt, oder?
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