DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Stormy Daniels and her attorney Michael Avenatti turn from the microphones after speaking as they leave federal court in New York, Monday, April 16, 2018. (AP Photo/Seth Wenig)

Michael Avenatti und Stormy Daniels in New York im April 2018. Bild: AP/AP

Stormy-Daniels-Anwalt Michael Avenatti festgenommen – er soll Nike erpresst haben



Der Ex-Anwalt von Ex-Pornostar Stormy Daniels und erklärte Trump-Kritiker Michael Avenatti ist festgenommen worden. Ihm werde vorgeworfen, versucht zu haben, vom Sportartikelhersteller Nike 20 Millionen Dollar zu erpressen, teilte die Staatsanwaltschaft in New York via Twitter mit.

Die Vorwürfe basieren auf einem Eintrag des Juristen auf Twitter, in dem er Nike vorwarf, in einen Basketball-Skandal verwickelt zu sein. Avenatti soll von Nike 20 Millionen Dollar verlangt haben, andernfalls würde er das Unternehmen mit brisanten Informationen in den Ruin treiben, berichten Medien in den USA.

Ausserdem erhob am gleichen Tag auch die Staatsanwaltschaft in Los Angeles Anklage gegen Avenatti. Dort wird ihm Betrug angelastet. Nike erklärte, das Unternehmen habe zum Zeitpunkt, als Avenatti einen Erpressungsversuch unternommen habe, längst mit den Ermittlern zusammengearbeitet. «Nike lässt sich nicht erpressen und würde keine Informationen in Zusammenhang mit einer staatlichen Untersuchung verstecken.»

Der Anwalt war bekannt geworden, als er die mutmassliche Affäre von Stormy Daniels mit Trump öffentlich machte und Schweigegeldzahlungen Trumps publik wurden.

Stormy Daniels distanzierte sich auf Twitter von Avenatti. Sie habe die Zusammenarbeit vor rund einem Monat beendet, nachdem sie herausgefunden habe, dass er «extrem unehrlich» gewesen sei.

Avenatti war bereits im Herbst vergangenen Jahres kurzfristig festgesetzt worden. Die Vorwürfe häuslicher Gewalt hatten sich aber nicht erhärtet. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

Stormy Daniels packt über ihre Affäre mit Trump aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

UNO-Folterexperte Nils Melzer: «Der Fall Assange ist wie ein dunkles Familiengeheimnis»

Der Schweizer Jurist Nils Melzer überwacht für die UNO das Folterverbot und hat ein Buch über seine Untersuchung zum Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange geschrieben. Dessen Rechte seien massiv verletzt worden, sagt Melzer. Und warnt vor der «gefährlichen» PMT-Vorlage, die am 13. Juni zur Abstimmung kommt.

Sie erheben in Ihrem Buch schwere Vorwürfe gegen westliche Staaten im Umgang mit Julian Assange. Was hat Sie bei Ihrer Untersuchung am meisten schockiert?Nils Melzer: Die Erkenntnis, dass der Rechtsstaat offenbar auch in westlichen Demokratien vollkommen ausgehebelt werden kann. Ich habe in den letzten 20 Jahren oft in Kriegs- und Krisengebieten gearbeitet und viele schwere Rechtsverletzungen gesehen. Aber ich habe immer daran geglaubt, dass in den westlichen Demokratien wenigstens noch der …

Artikel lesen
Link zum Artikel