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Trump nennt Kuba sein «Sahnehäubchen» und deutet Intervention an

Trump nennt Kuba sein «Sahnehäubchen» – und kündigt an: «Es wird auch fallen»

Nach den Angriffen auf den Iran blickt US-Präsident Donald Trump auf das nächste Land, das er befreien will. Er macht Druck auf Kuba.
06.03.2026, 10:5606.03.2026, 10:56
Thomas Wanhoff / t-online
Ein Artikel von
t-online

US-Präsident Donald Trump sieht die Vereinigten Staaten als wichtigen Faktor bei der aktuellen Krise in Kuba. Auf die Frage, ob Washington am möglichen Niedergang der Regierung beteiligt sei, sagte Trump dem amerikanischen Nachrichtenportal «Politico»: «Nun, was glauben Sie?» Nach mehr als 50 Jahren Konflikt um Kuba sei das Thema für ihn «das Sahnehäubchen», führte er weiter aus. «Kuba wird auch fallen», sagte Trump.

President Donald Trump speaks during a meeting with German Chancellor Friedrich Merz in the Oval Office at the White House, Tuesday, March 3, 2026, in Washington. (AP Photo/Mark Schiefelbein)
Donald T ...
Donald Trump schielt auf Kuba.Bild: keystone

Zugleich lobte er die Entwicklung in Venezuela und erklärte: «Venezuela läuft fantastisch.» Die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez mache einen grossartigen Job.

Trump bestätigte ausserdem, dass die USA Kontakt zur kommunistischen Führung in Havanna haben. «Sie benötigen Hilfe. Wir sprechen mit Kuba», sagte Trump. Der Präsident machte zugleich deutlich, dass der Druck der USA eine Rolle bei der Krise spiele. «Nun, das liegt an meiner Intervention, an der Intervention, die gerade stattfindet», sagte Trump. «Wir haben alles abgeschnitten – das Öl, das Geld … alles, was aus Venezuela kam, das die einzige Quelle war.»

Trump: «Was in Kuba passiert, ist erstaunlich»

Bei einem Termin mit den Spielern von Inter Miami CF im Weissen Haus sagte Trump zum Publikum, zu dem auch Menschen kubanischer Herkunft gehörten: «Was in Kuba passiert, ist erstaunlich. Wir glauben, dass wir das in Ordnung bringen wollen — dieses hier [den Iran-Krieg, d.Red.] zuerst zu Ende bringen, aber es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis ihr und viele unglaubliche Menschen nach Kuba zurückkehrt». Die USA wollten Kuba zurück und die Kubaner nicht verlieren, sagte er weiter. Er lobte Aussenminister Marco Rubio, der selbst kubanischer Herkunft ist, für seine Arbeit.

Trumps jüngste Äusserungen zu Kuba folgen früheren Andeutungen, von denen einige weniger subtil waren als andere, die er und seine Verbündeten über ihre Pläne für den karibischen Inselstaat gemacht haben. «Kuba ist als Nächstes dran», sagte der republikanische Senator Lindsey Graham am Sonntag nach Beginn der Angriffe auf den Iran im Fernsehsender Fox News.

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51 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Frankygoes
06.03.2026 11:32registriert März 2019
Ahh.. noch mehr Frieden? Kann die Welt so viel Frieden verkraften?
Das wird aber nicht das letzte Land sein, das Trump befriedet. Das letzte Land dürfte Norwegen sein. Er will doch seinen Preis zurück.
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Ameo
06.03.2026 11:56registriert Oktober 2025
Trump hat bis heute noch kein einziges Land befreit.
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Ius_Aeterna_93
06.03.2026 11:50registriert April 2024
Joa Trump hat fast schon Spass daran den Iran „windelweich zu prügeln“ so wie er es selber ausgedrückt hat.
Das wird noch lange dauern.

Und Kuba wird das noch einfachere Opfer sein.

Lenkt von der Misere zuhause ab, Donnie interessiert sich jetzt plötzlich mehr für „Aussenpolitik“.

Bis zu den Midterms gehts noch gefühlt eine Ewigkeit.
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