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US-Senat will Trumps Schwiegersohn zur Russland-Connection anhören



U.S. President Donald Trump gives a thumbs-up as he and White House Senior Advisor Jared Kushner depart the White House in Washington, U.S., March 15, 2017. REUTERS/Kevin Lamarque

Kushner mit Schwiegervater Trump. Bild: KEVIN LAMARQUE/REUTERS

Der Geheimdienstausschuss des US-Senats will den Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, zu Kontakten mit Russland befragen. Ein Vertreter des Kongresses bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht der «New York Times».

Der Ausschuss geht dem Verdacht nach, Russland habe den Wahlkampf zugunsten Trumps beeinflusst, unter anderem durch Hackerangriffe auf die Demokratische Partei. Kushner war im Wahlkampf Trumps Berater und zog in dieser Funktion auch ins Weisse Haus ein.

Kushner sei zu einer Aussage vor dem Senatsausschuss bereit, sagte Trumps Sprecherin Hope Hikes: «Er hat nicht vor, irgendwas zu verbergen.»

Konkret geht es dem Ausschuss um zwei Treffen mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak im Trump Tower in New York sowie um ein Treffen mit dem Chef der staatlichen russischen Wnescheconombank, wie die «New York Times» berichtete. Gegen die Bank hatte die Regierung von Präsident Barack Obama 2014 Sanktionen verhängt, nachdem Russland die ukrainische Halbinsel Krim annektiert hatte.

Hike sagte der Zeitung, Mitglieder aus Trumps Wahlkampfteam hätten sich des Öfteren mit Vertretern anderer Länder getroffen. Auch Kushner habe Dutzende ausländische Vertreter gesprochen.

Gegenwärtig untersuchen mindestens vier Kongressausschüsse, ob Russland die US-Wahl beeinflusst hat und ob es Beziehungen zwischen dem Trump-Team und Vertretern Russlands gegeben hat. (sda/reu)

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