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Trump will die Wahl verschieben – aber nicht einmal seine Freunde unterstützen ihn



epa08575557 U.S. President Donald Trump speaks at a news conference at the White House in Washington, DC, USA, 30 July 30 2020.  EPA/YURI GRIPAS / POOL

Verschieben? Trumps Vorstoss sorgt für Kopfschütteln. Bild: keystone

US-Präsident Donald Trump ist mit seinem Vorstoss zu einer möglichen Verschiebung der Wahl im November auf Widerstand auch in seiner eigenen Republikanischen Partei gestossen.

«Niemals in der Geschichte dieses Landes, durch Kriege, Depressionen und den Bürgerkrieg hindurch, haben wir jemals eine vom Bund geplante Wahl nicht pünktlich abgehalten», sagte der Mehrheitsführer von Trumps Republikanern im US-Senat, Mitch McConnell, am Donnerstag (Ortszeit) dem lokalen Sender WNKY in seinem Heimat-Bundesstaat Kentucky. Die Wahl werde wie geplant am 3. November stattfinden.

Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, verwies auf Twitter auf die US-Verfassung, wonach der Kongress für den Wahltermin zuständig ist.

Der demokratische Senator Tom Udall schrieb auf Twitter, es gebe keine Möglichkeit, dass Trump das Datum verschieben könne. Der Präsident wolle damit nur von seiner «Inkompetenz» in der Corona-Krise ablenken. Die Tatsache, dass Trump eine Verschiebung überhaupt ins Spiel bringe, sei allerdings ein ernster Angriff auf den demokratischen Prozess.

Trump hatte am Donnerstag mit Blick auf den von ihm befürchteten Wahlbetrug durch eine Zunahme der Briefwahl infolge der Corona-Pandemie auf Twitter geschrieben: «Die Wahl hinausschieben, bis die Menschen ordentlich, sorgenfrei und sicher wählen können???» Er schrieb später, Wahlergebnisse müssten in der Nacht vorliegen, «nicht Tage, Monate oder sogar Jahre später!» Wegen der in der Corona-Krise verbreiteten Briefwahl wird befürchtet, dass sich ein Ergebnis verzögern könnte. In manchen Bundesstaaten genügt es, die Briefwahl-Unterlagen am Wahltag abzusenden.

Bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus sagte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit), er wolle keine Verschiebung. «Aber ich will auch nicht drei Monate warten müssen und dann herausfinden, dass alle Wahlzettel fehlen und die Wahl bedeutungslos ist.» Er warnte, die USA könnten «zum Gespött der ganzen Welt» werden.

Trumps Vorstoss erfolgte kurz nach Bekanntgabe historisch schlechter Konjunkturdaten für das zweite Quartal. Infolge der Corona-Krise ist die US-Wirtschaft in einem noch nie dagewesenen Ausmass eingebrochen, wie am Donnerstag verkündet wurde. Die Pandemie hat Trump seines wichtigsten Arguments für die Wiederwahl beraubt: eine boomende Wirtschaft. Am Mittwoch hatte es bereits eine andere Hiobsbotschaft gegeben. Seit Beginn der Corona-Pandemie starben im Zusammenhang mit der Krankheit Covid-19 bereits mehr als 150 000 Menschen in den USA.

Die Bürgerrechtsorganisation ACLU teilte mit: «Wir sind eine Demokratie, keine Diktatur. Die Verfassung ermächtigt den Kongress, ein Wahldatum festzulegen, und der Kongress hat dieses Datum für November festgelegt. Nichts, was Präsident Trump sagt, tut oder twittert kann diese Tatsache ändern.» Der Historiker und Präsidentschaftsexperte Michael Beschloss schrieb auf Twitter, niemals in der Geschichte der USA – auch nicht im Bürgerkrieg oder im Zweiten Weltkrieg – habe es einen erfolgreichen Vorstoss gegeben, die Präsidentschaftswahl zu verschieben.

Die Hürden für eine Verschiebung der Präsidentenwahl am 3. November sind extrem hoch, weil der Termin seit 1845 gesetzlich festgeschrieben ist. Nötig wäre eine Änderung durch den US-Kongress, die noch dazu vor Gerichten angefochten werden könnte. Ausserdem wären auf diesem Weg nur einige Wochen zu gewinnen. Denn der weitere Zeitplan ist in der Verfassung festgeschrieben und damit noch starrer: der Starttermin für den neuen Kongress am 3. Januar und der Amtsantritt des Präsidenten am 20. Januar. Eine Verschiebung erscheint daher höchst unwahrscheinlich.

In Umfragen liegt Trump derzeit deutlich hinter dem designierten Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten, Joe Biden. Auch wenn man diese Ergebnisse wegen des komplizierten Wahlsystems und zudem drei Monate vor der Wahl mit äusserster Vorsicht geniessen muss: Trump steht unter Druck.

In seinem Tweet wiederholte Trump seine Befürchtung, dass eine starke Zunahme der Briefwahl zur «betrügerischsten Wahl» der Geschichte führen könnte. «Es wird eine grosse Blamage für die USA», schrieb er. Trump hat für seine Befürchtung eines Wahlbetrugs bislang keine Belege geliefert, äussert aber immer wieder Bedenken. Die meisten Wahlexperten gehen davon aus, dass Briefwahl im Grundsatz sicher ist – auch wenn eine Änderung des Wahlmodus wegen der Pandemie nur wenige Monate vor der Abstimmung eine grosse Herausforderung darstellt.

Die Demokraten wiederum schätzen die Briefwahl als Option, weil damit möglicherweise mehr ihrer Anhänger abstimmen werden und dies zudem in der Pandemie das Gesundheitsrisiko verringern würde. Die Demokraten werfen Trump vor, dass er sich mit seinen düsteren Warnungen eine Rechtfertigung schaffen will, um das Ergebnis der Präsidentschaftswahl am 3. November nicht anzuerkennen. In einem Interview hatte Trump kürzlich offengelassen, ob er eine Wahlniederlage akzeptieren würde.

Im April hatte Trump Spekulationen seines Rivalen Biden über eine mögliche Verschiebung des Termins noch entschieden zurückgewiesen. «Ich habe nie auch nur daran gedacht, den Wahltermin zu verschieben», sagte Trump damals und sprach von «erfundener Propaganda». Der 3. November – der geplante Wahltermin – sei ein gutes Datum. Biden hatte nach Angaben von Journalisten gesagt, Trump wolle den Wahltermin nach hinten verschieben, weil er denke, dass er nur so gewinnen könne. (aeg/sda/dpa)

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83
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    Alle Leser-Kommentare
  • Autokorrektur 31.07.2020 15:19
    Highlight Highlight Selber per Briefwahl abstimmen, aber dieselbe für andere schlechtreden. 🙄😑
  • Toga 31.07.2020 13:48
    Highlight Highlight Und wenn er dann mal die Wahl im Jahre 'ano Domini' verloren hat, wird alles für ungültig erkehrt. Bei der Nachwahl sind dann nur noch seine Anhänger stimmberechtigt. Die anderen wurden ja schon längst diffamiert und als Terroristen eingesperrt. ( nicht nur die Türkei, sondern auch die USA haben von den Nazis gelernt )
  • dho 31.07.2020 13:29
    Highlight Highlight Mein Vorschlag: Verschiebung ist eine gute Idee, allerdings meine ich die Verschiebung Trumps, und zwar in den Ruhestand...
  • Le French 31.07.2020 13:14
    Highlight Highlight Die Schlinge zieht sich immer enger um den Hals. Mitch McConnell hat sich nun öffentlich das erste mal gegen Trump gestellt. Es gibt keine Verschiebung. Wenn er Trump das Vertrauen entzieht, war es das mit der Wiederwahl. McConnell entscheidet, ob die GOP Trump weiterhin unterstützt oder sie ihn wie Nixon fallen lassen.
  • Gunther 31.07.2020 12:51
    Highlight Highlight Donald John Trump,
    mehr Entertainer als Präsident der Vereinigten Staaten, «jeden Tag eine andere Meinung» usw. und so jemand wurde & wird vielleicht wiedergewählt . . .
  • RAZZORBACK 31.07.2020 12:31
    Highlight Highlight Ich wusste gar nicht dass Trump Freunde hat.
    Vielleicht Anhänger, dass aber Freunde???
  • Chancho 31.07.2020 11:57
    Highlight Highlight Dumm ist nicht der, der dummes denkt, dumm ist der, der dummes tut.
    Wobei bei ersterem bin ich mir bei Trumpel nicht mehr ganz sicher.

    (Frei nach Forest Gump)
    Benutzer Bild
  • 1of8mio 31.07.2020 10:50
    Highlight Highlight Freunde 😂😂😂!

    Das einzige was er hat, sind austauschbare offenbar komplett schmerzfreie Söldner, plus ein paar nützliche Idioten 😉.
  • smartash 31.07.2020 10:37
    Highlight Highlight Er warnte, die USA könnten «zum Gespött der ganzen Welt» werden


    Ein bisschen spät für das, Mr. President. Die USA haben sich schon 2016 zum Gespött der Welt gemacht, als sie Sie zum Präsidenten gewählt haben
  • YvesM 31.07.2020 10:36
    Highlight Highlight So sieht Panik aus.
  • Gopfridsenkel 31.07.2020 10:25
    Highlight Highlight Was für eine billige, durchschaubare und kindische "Taktik"/"Strategie", um im November das Ergebnis anzufechten...
    Und dennoch wird es immer noch viele Amerikaner geben, die ihn wählen werden.
    Allein dieser Fakt löst bei mir ein Kopfschütteln aus, das nicht mehr aufzuhalten ist...
  • fidget 31.07.2020 09:59
    Highlight Highlight Er hat gar nicht die Macht die Wahlen zu verschieben. Der Termin ist im Gesetz festgeschrieben und das kann er nicht einfach abändern.
    Das was jetzt abläuft ist seine Vorbereitung für seine (wahrscheinliche) Niederlage. Bis Anfang November werden wir noch oft hören, dass Briefwahl nicht geeignet ist und so Betrug Tür und Tor geöffnet wird, wegen Corona das Ergebnis verzerrt wird etc. Nach dem 03.11. kann er dann laut nach Betrug schreien.
  • Illuminaughty 31.07.2020 09:53
    Highlight Highlight Hahahaha als hätte sich die USA sich noch nie durch Wahlen blamiert. Die Briefwahl ist sicherlich deutlich sicherer, als die Wahlcomputer in Florida.
    Wenns mir recht ist, kürzen sie im Hintergrund gerade Gelder für die Wahl, während Trumpel im Vordergrund durch seine Tweets etwas ablenkt.
  • Nik G. 31.07.2020 09:46
    Highlight Highlight Hat wirklich jemand geglaubt das er dies nicht versuchen wird?!
  • MasterPain 31.07.2020 09:36
    Highlight Highlight Es ist also sicher genug, um die Schulen wieder zu öffnen, aber nicht sicher genug um wählen zu gehen? Seems legit!
  • covfefe 31.07.2020 09:19
    Highlight Highlight Er warnte, die USA könnten «zum Gespött der ganzen Welt» werden.

    Zu spät. Das hast du schon geschafft.
  • T13 31.07.2020 09:17
    Highlight Highlight "Er warnte, die USA könnten «zum Gespött der ganzen Welt» werden."
    Keine Sorge Donny dafür hast du die letzten Jahre mehr als erfolgreich gesorgt.
  • Antichrist 31.07.2020 09:01
    Highlight Highlight Die Abstimmungen in der Schweiz wurden auch verschoben, wo ist das Problem?
    • T13 31.07.2020 09:21
      Highlight Highlight Bei den Amis ist der genaue Wahltag in der Verfassung niedergeschrieben.
      Seit 1845 ist der Wahltag auf den Dienstag nach dem ersten Montag im November festgelegt.
      Die müssten also ihre Verfassung ändern.
      Und wir alle wissen wie einfach das sein wird.
    • Mia_san_mia 31.07.2020 09:32
      Highlight Highlight Das ist ein schlechter Vergleich 🤦‍♂️
    • MasterPain 31.07.2020 09:34
      Highlight Highlight Oje... wenigstens bisschen origineller trollen, bitte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 31.07.2020 08:53
    Highlight Highlight Oh... Bitte den 💩 nicht noch verschieben. Ich kann donnie und seine d**me fressen nicht mehr ertragen!
    Ich hoffe 3.Nov. wird der Tag an dem ich endlich ein Licht am Ende des tunnels sehe!
  • Ed B 31.07.2020 08:51
    Highlight Highlight Das Argument mit der unsicheren Briefwahl ist hanebüchen. Wie so vieles von der orangen Matschbirne. Die Schweiz wählt seit Jahrzehnten brieflich. Und das nicht nur einmal alle 4 Jahre, sondern etwa 4x pro Jahr. Bis jetzt hat das immer mehr oder weniger gut geklappt (vielleicht abgesehen von gelegentlichen Betrugsversuchen seitens Vertretern unserer rechten Volkspartei.) Ok. Die USA sind rund Faktor 40 grösser als die Schweiz. Aber ausser ein paar Tonnen Papier dürfte das zu stemmen sein, da die Wahlen ja auch nach Staaten, Bezirken etc. organisiert werden dürften.
    • Antichrist 31.07.2020 09:03
      Highlight Highlight Es gab auch schon von linker Seite her Wahlbetrug. Sogar die Wahlen bei der Migros Genossenschaft wurden gefälscht. Es ist sehr naiv zu behaupten, dass man mit Papier nicht betrügen kann.
    • MasterPain 31.07.2020 09:35
      Highlight Highlight Wo behauptet IRGENDWER auch nur ansatzweise dass man mit Papier nicht betrügen kann?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 31.07.2020 09:57
      Highlight Highlight @Antichrist
      Bitte Beispiele aus der Politik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 31.07.2020 08:45
    Highlight Highlight Auf Twitter gibt es aktuell einen sehr guten Tweet zur Situation.

    Es ist egal ob Donald das Recht dazu hat. Er hat jemanden bei der US-Post eingesetzt der dafür sorgt, dass bis Ende Oktober eine Briefwahl unmöglich wird. Dann kann er kurzfristig via TV und Twitter ankündigen, dass die Wahl nicht durchgeführt werden könne.
    Fox-News teilt diesen Entscheid Landesweit mit.


    Viele Trumpwähler gehen nicht wählen wodurch die Demokraten durchs Land hindurch gewinnen.

    Nun müssen die Reps plötzlich mitspielen wenn Trump rumheult die Abstimmung wäre illegal gewesen. Und prompt sind die Gesetze egal.
    • Kanuli 31.07.2020 09:51
      Highlight Highlight Ehm...Glaskugel? Visionen? Woher will jemand auf Twitter wissen, was exakt passieren wird?
      Unwahrscheinlich, dass 1 Person bei der Post 51 Staaten lahmlegen könnte...
    • Asmodeus 31.07.2020 10:38
      Highlight Highlight Fakt.

      https://fortune.com/2020/05/07/usps-postmaster-general-louis-dejoy-us-postal-service-trump-democrats/

      Louis Dejoy hat bereits angefangen diverse Poststellen zu schliessen. Er arbeitet defakto daran dafür zu sorgen, dass die flächendeckende Briefwahl nicht mehr möglich sein wird.

      Und Nein. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der neue oberste Head der US Post mal schnell die Post lahm legt.

      Das liegt wortwörtlich in seinem Machtbereich. Das ist ja das gefährliche.
    • Kanuli 31.07.2020 12:00
      Highlight Highlight Das bedeutet noch nicht, dass es 100% so eintritt... es erhöht die Wahrscheinlichkeit, es ist eine Möglichkeit, ja vielleicht sogar eine zu erwartende Möglichkeit. Aber 100% gewiss, dass es genau so kommt? Das sehe ich nicht so.
  • MarGo 31.07.2020 08:44
    Highlight Highlight "...people can properly, securely and safely vote..."

    Was sich wohl die meist afroamerikanischen Wähler denken, deren nächstes Wahlbüro eine Stunde weit entfernt ist und dann frühzeitig schliesst oder gar nicht erst öffnet...?
    Oder diejenigen, die am Wahltag nicht wählen gehen können, weil sie Angst haben müssen, Ihren Job zu verlieren, weil man den Angestellten nicht frei geben muss...
    Ich weiss nicht wann die Demokratie in den USA versagt hat, ich weiss nur, dass es schon lange keine mehr ist...
    • Illuminaughty 31.07.2020 09:41
      Highlight Highlight Die Gründerväter haben geschrieben, dass die Verfassung alle 25 Jahre überarbeitet werden sollte. Sie wussten selbst, dass sie nicht die Zukunft vorhersagen können. Leider wurde das noch nie gemacht und so bleibt die Verfassung das Werk von Demokratie-Theoretikern und hat in der Praxis zu den erheblichen Problemen geführt, die wir nun sehen.
  • Sarkasmusdetektor 31.07.2020 08:41
    Highlight Highlight Die Wahlen könnten eine grosse Blamage sein? Das sind sie auch so schon, alle 4 Jahre wieder. Mit dem absurden Wahlsystem, kinderleicht manipulierbaren Wahlcomputern, Millionen von ausgeschlossenen Bürgern, Gerrymandering etc. hält das sowieso niemand auf der Welt für eine faire und demokratische Wahl.
  • CalibriLight 31.07.2020 08:24
    Highlight Highlight "Seine Freunde"?

    Er hat keine Freunde...
    • Prometheuspur 31.07.2020 09:09
      Highlight Highlight Ausser bei diesem seltsamen WWE Zeugs.
      Dort soll er ja ganz schön mitmischen und ofenbar halbwegs Akzeptanz finden. Sonst hab ich eigentlich keine Ahnung von Wrestling, dass abstruse verdreschen ist mir dann doch zu abgedroschen. Läck ä' ä'    ;)
  • tss 31.07.2020 08:22
    Highlight Highlight Er selbst hat meistens via Briefwahl gewählt und hatte anscheinend nie was auszusetzen. Vieleicht sollte eine Schweizer Delegazion mal runter und die Briefwahl erklären oder haben wir Wahlmanipulation und keiner weiss was davon? Oder ist seine Angst so gross, dass das ergäbnis seiner niederlage so deutlich ausfallen würde, das es gar keine Manipulation sein könnte.
    • bbelser 31.07.2020 09:50
      Highlight Highlight In einem Land wie der Schweiz:
      25% für Rechtspopulisten?
      Kann das wirklich mit rechten Dingen zugehen?
      Denk mal drüber nach...

      ;-)
    • Jonaman 31.07.2020 14:33
      Highlight Highlight @bbelser: Wenn's mit linken Dingen zuginge hätte die SVP ja nicht 25% Wähleranteil. Deshalb kann man schon von "...mit rechten Dingen zugehen..." reden :-P
  • Cas 31.07.2020 08:19
    Highlight Highlight Wie lange hatte die USA jetzt Zeit, sich auf eine Wahl per Brief vorzubereiten?!
  • spaccatutto 31.07.2020 08:18
    Highlight Highlight BERNIEEEEEE!!
  • Walter Sahli 31.07.2020 07:44
    Highlight Highlight Ich würde es begrüssen, wenn die Schweiz den USA Unterstützung in Sachen Briefwahl anbieten würde. Wir sind diesbezüglich schliesslich Experten mit jahrzehntelanger Erfahrung. Gut, man müsste damit jetzt nicht unbedingt BR Cassis beauftragen - die Gefahr, dass er Trump auf den Knien hinterherrutschen würde, wäre zu gross - aber im diplomatischen Corps hat es sicher jemanden mit ausreichenden didaktischen Fähigkeiten.
  • Tschowanni 31.07.2020 07:39
    Highlight Highlight «Ich will keine Verschiebung. Ich will eine Wahl haben.»
    Seine aktuellsten Worte dazu. Ihr seid da etwas im Hintertreffen
    • ChlyklassSFI 31.07.2020 08:09
      Highlight Highlight Und du glaubst ihm?
    • Wiedergabe 31.07.2020 08:19
      Highlight Highlight Passiert halt bei jemandem der alle 4 Minuten seine Meinung ändert...
    • Asmodeus 31.07.2020 08:47
      Highlight Highlight Typische Populistenstrategie.

      "I want to do this."
      *backlash*
      "I was just kidding"
      *backlash lässt nach*
      "But seriously, why can't I do this?"
      *backlash nur schwach*
      "Ok i did this"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jo Kaj 31.07.2020 07:25
    Highlight Highlight "Erfundene Propaganga" hat er vorgeworfen. Verschwiegen hat er, dass sie von ihm höchstpersönlich erfunden wurde.
  • Le Tintin 31.07.2020 07:25
    Highlight Highlight Da sorgt Mr. President offenbar schon mal vor. Wenn er nicht wiedergewählt wird, ist‘s Wahlbetrug. Grund: Briefliche Abstimmung. Ohje 🤦🏻‍♂️.
    • Le Tintin 31.07.2020 08:29
      Highlight Highlight Hier ist offenbar ein Trump Fan mal durch die Kommentare geflutscht und hat überall seinen Blitz markiert. Glückwunsch 🎉😂🕺🏻
    • walsi 31.07.2020 08:34
      Highlight Highlight So wie Clinton? Sie wurde ja nicht gewählt, weil sie eine schlechte Kandidatin war, es waren die Russen welche die Wahl sabotiert hsben. 😂😂
    • Varanasi 31.07.2020 09:17
      Highlight Highlight @walsi
      Schon vergessen? Clinton hatte 3 Mio Stimmen mehr und hätte, wenn das Wahlsystem nicht so bescheuert wäre, gewonnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füürtüfäli 31.07.2020 07:23
    Highlight Highlight Dabei wäre eine möglichst fehlerhafte und betrügerische Wahl seine einzige Chance.
  • MarGo 31.07.2020 07:23
    Highlight Highlight "Die USA könnte zum Gespött der ganzen Welt werden"

    :DDD der war gut...
  • Jawolaufensiedenn 31.07.2020 07:11
    Highlight Highlight „ Wir sind eine Demokratie, keine Diktatur...“ das dachte ich den letzten 3 1/2 Jahren auch immer mal wieder...
    We will see...
  • Tirs 31.07.2020 07:10
    Highlight Highlight Er warnte, die USA könnten «zum Gespött der ganzen Welt» werden.

    Haha
    • Ed B 31.07.2020 08:53
      Highlight Highlight Was schon ist, kann immer noch schlimmer werden...
  • Gawayn 31.07.2020 07:08
    Highlight Highlight Eine Blamage für die USA war, so einen unfähigen Narzisten zum Presi zu wählen.
    Weitere Blamagen waren, alle seine Schummeleien zu decken.
    Berichte schwärzen, Ton Mitschnitte auf Sicherheitsservern verbannen.
    Zeugenaussagen zu verhindern etc.

    Endlich mal etwas zeitgemäßer mit dem Wahlsystem zu werden, ist keine Blamage.
    Naja, außer die fortschrittlichen USA kriegen es nicht hin, die Briefwahl sicher zu machen. Sowie es dutzende anderer Staaten schon Jahrzehnte haben...
    • Jawolaufensiedenn 31.07.2020 08:07
      Highlight Highlight @ Gawayn: ...und den Kerl über eine ganze Amtszeit zu behalten - trotz aller Verbrechen, die er begangen hat.
      Das ist der grösste Skandal in der ältesten Demokratie des Planeten, dass diese Demokratie einfach nicht in der Lage war, sich gegen ihren grössten Feind zu erwehren. Ihn stattdessen vor allen - gerechtfertigten Angriffen und Kritik geschützt hat.
      Eine Demokratie, die offensichtlich dringend überarbeitet gehört!!!
    • Gawayn 31.07.2020 10:10
      Highlight Highlight @Jawol.
      Darüber hab ich ja auch geschrieben.
      Etwas Anderes ist...
      320 Mio. Wahlberechtigter Amis.
      Sie kriegen nur eine greise Schnarchnase als Gegenkandidaten, gegen einen komplett inkompetenten Narzissten zu Stande...
  • Nate Smith 31.07.2020 07:05
    Highlight Highlight Wenn er etwas gegen die Epidemie täte, könnte man darüber ja diskutieren die Wahl zu verschieben. Da er aber nichts tut, ist es besser so schnell wie möglich einen anderen zu wählen.
  • plaga versus 31.07.2020 07:02
    Highlight Highlight Mögen die Sanfkastenspiele beginnen.
  • Miimiip! aka Roadrunn_er 31.07.2020 06:43
    Highlight Highlight In seinem Tweet wiederholte Trump seine Befürchtung, dass eine starke Zunahme der Briefwahl zur «betrügerischsten Wahl» der Geschichte führen könnte. «Es wird eine grosse Blamage für die USA»,

    Die grösste Blamage und Peinlichkeit der USA war 2016 als ein oranger Clown der nicht mal die meisten Stimmen erhielt, Präsident der Vereinigten Staaten wurde.
    Hoffentlich verliert er die Wahl mit einem haushohen Resultat, ich würde es diesem unfähigen narzitisstischen Clown gönnen..

Viele Menschen stecken sich in der Familie an, wenige in Clubs – BAG korrigiert sich

Die meisten Coronavirus-Ansteckungen gibt es im familiären Umfeld, nicht in Ausgehlokalen, Clubs und Discos, wie es aus dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch am Freitag hiess. Am Sonntagabend korrigierte sich das BAG: die Daten seien falsch zugeordnet worden.

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Allerdings warnt das BAG in seiner Mitteilung vom Sonntagabend: «Infektionsereignisse in Clubs können zu …

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