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Gemäss US-Medienberichten: Russland versprach Taliban Geld für Angriff auf US-Soldaten



Der russische Geheimdienst soll US-Medienberichten zufolge in Afghanistan militanten Islamisten Belohnungen für die Tötung ausländischer Soldaten versprochen haben. Damit sollten Angriffe durch die Taliban und andere Milizen auf US-Truppen gefördert werden, wie zunächst die «New York Times» berichtete. Am Samstag berichteten unter Berufung auf Geheimdienstkreise auch die «Washington Post» und das «Wall Street Journal» darüber.

Präsident Donald Trump sei über das russische Vorgehen unterrichtet worden, hiess es in Berichten. Der Nationale Sicherheitsrat habe nach einem Treffen zu der Angelegenheit im März eine Auswahl möglicher Gegenmassnahmen erstellt, bislang sei aber noch nichts geschehen. Die Taliban und Russland wiesen die Berichte als gegenstandslos zurück, wie die Zeitungen schrieben.

FILE- In this Thursday, June 25, 2020, file photo, President Donald Trump walks on the South Lawn after arriving on Marine One at the White House in Washington. The president's brother Robert Trump has filed a second court action seeking to halt publication of a tell-all book by the president's niece, after his first bid was rejected by a New York City judge. (AP Photo/Alex Brandon, File)
Donald Trump

Soll davon gewusst haben: US-Präsident Donald Trump. Bild: keystone

Den Artikeln zufolge soll die zuständige Einheit des russischen Geheimdienstes auch Belohnungen für Angriffe auf britische Soldaten ausgelobt haben. Es blieb jedoch unklar, ob und inwieweit die Initiative bislang tatsächlich für Tötungen internationaler Soldaten in Afghanistan verantwortlich war.

Die Berichte dürften auch zu kritischen Nachfragen der Demokraten im Kongress führen. Sie werfen dem Republikaner Trump seit Langem vor, gegenüber Russland einen Kuschelkurs zu fahren. (sda/dpa)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bougainvillea 28.06.2020 20:41
    Highlight Highlight Wird dieser Präsident überhaubt über irgendwas gebrieft?

    Januar - Februar wurde er angeblich auch nicht über Covid- 19 gebrieft.

    ...oder will er gar nicht gebrieft werden?
    • Magnum 29.06.2020 10:06
      Highlight Highlight Er hat die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs. Und nähert sich diesem auch punkto Teint an. Airolo-Göschenen ist bei dem Default Modus, und zudem sind Briefings laut Bolton bei Trump immer wieder in Monologe des Ahnungslosen ausgeartet. Der Typ kann nun einmal nicht zuhören.
  • Jein 28.06.2020 14:42
    Highlight Highlight Die Taliban sind schon witzig, bekamen sie (und die lokalen Warlords) doch in den 80ern Geld von der CIA um Sowjets zu töten. Reiner Opportunismus denn die haben auch ohne ausländische Gelder genug Anreiz um gegen die jeweilige Besatzungsmacht vorzugehen.
    • Kruk 28.06.2020 19:02
      Highlight Highlight Den USA wurde deutlich mitgeteilt, dass sie nicht für ihre Sache kämpfen und dass sie auch keine amerikanischen Soldaten oder andere Interessen im Land haben wollen.

      Opportunismus auf allen Seiten.
    • pacman8 28.06.2020 20:48
      Highlight Highlight Die Taliban bekamen bereits 1978 Geld und Ausrüstung vom CIA, noch bevor die Sowjets dort einmarschierten, damit sie erst wirklich einmarschierten: https://academic.oup.com/dh/article-abstract/44/2/237/5699276
  • dmark 28.06.2020 13:39
    Highlight Highlight Aber sicher... Russland und die Taliban sind dicke Freunde, welche sich zuvor ein gutes Jahrzehnt gegenseitig die Köpfe eingeschlagen hatten. Der Krieg war sicher nur eine getarnte Party mit viel Wodka...

    Danke Amerika - du hast uns endlich die Augen geöffnet ;)
    • Magnum 28.06.2020 18:23
      Highlight Highlight Zwischen Mujahedin und den Taleban lag noch ein Jahrzehnt innerafghanische Zerfleischung. Einer der angesehensten Kommandeure der Mujahedin, Ahmad Shah Massoud, wurde kurz vor den Anschlägen von 9/11 von als Kamerateam getarnten Selbstmord-Attentätern der Taleban umgebracht.

      Etwas mehr Wissen und etwas mehr Nuancen wären schon angebracht, wenn Du Dich über die USA und deren Geheimdienste lustig machen willst.
    • DerLettant 28.06.2020 19:02
      Highlight Highlight Wer glaubt, dass sich in der Konstellation RUS/USA-Taliban nicht, historisch gesehen relativ schnell, neue Allianzen bilden können bzw. der Freund zum Feind wird, hatte im Geschichtsunterricht zu oft den Game-Boy mit dabei.
  • Black Cat in a Sink 28.06.2020 13:38
    Highlight Highlight Und das sollen wir jetzt glauben, weil es vom US Geheimdienst kommt? Die hatten schon ganz andere Dinge behauptet, die sich als unwahr und/oder konstruiert erwiesen haben.
  • Democracy Now 28.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Egal was die Putinjünger nun hier wieder versuchen:
    Trump wurde von seinen eigenen Leuten darüber informiert und entschied - wie immer - keine Gegenmassnahmen gegen Putin.
    Zur Erinnerung: Als erste Amtshandlung wollte er die Sanktionen gegen Russland aufheben.
    Putin hat etwas gegen Trump in der Hand und der folgt ihm wie ein treues Hündchen.
    • Kruk 28.06.2020 19:06
      Highlight Highlight Es ist doch so, dass Trump Putins Mann in Washington ist?

      Die Putin Jünger sind oft auch Trumpfans.
    • Dong 28.06.2020 20:14
      Highlight Highlight Trump traut seinen Leuten auch nicht, was zu den nachvollziehbareren Besonderheiten seiner Amtszeit gehört. Dass er ausserdem keine Konfrontation mit Russland sucht finde ich ausserordentlich beruhigend bzw. umgekehrt wäre gar nicht gut.
    • Democracy Now 29.06.2020 11:43
      Highlight Highlight Putin hat ein Kopfgeld auf amerikanische Soldaten ausgesetzt und Trump hat im Gegenzug vorgeschlagen, Russland wieder in die G8 aufzunehmen!
      Das ist nicht "keine Konfrontation", das ist Unterwerfung unter einen Diktator, der westliche Demokratien und Freiheiten bedroht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hana Meier 28.06.2020 12:27
    Highlight Highlight Bei aller berechtigten Abneigung gegen Trump und Pitin. Bolton ist der letzte dem man solche Geschichtchen ohne umfassende Beweise glauben soll.
  • BetterTrap 28.06.2020 11:47
    Highlight Highlight “US-Medienberichte basierend auf Geheimdienstkreise” - die unseriöseste Quelle aller Zeiten.

    Aber ja, die Taliban brauchen sicher einen finanziellen Anreiz um die USA zu verachten.
  • Töfflifahrer 28.06.2020 10:42
    Highlight Highlight Das Problem mit den US Geheimdiensten ist deren Glaubwürdigkeit. Spätestens seit den Falschmeldungen und gefälschten Beweisen die zum Irak Krieg führten.
    So ist es für mich eine Meldung ohne Wert.
    • Gunther 28.06.2020 11:27
      Highlight Highlight . . . ich denke auch so ist es, kein Geheimdienst ist seriös. Ich denke sie sind alle "schmutzig" . . . . egal wer regiert.
    • roger_dodger 28.06.2020 19:22
      Highlight Highlight Ja, tönt sehr logisch, die Taliban waren ja seit jeher die besten Freunde der Russen (LOL). Da stellt sich mir die Frage nach dem Sinn? Könnte mir so was ja an anderen Orten vorstellen wo sie einen klaren Nutzen ziehen könnten.
  • Posersalami 28.06.2020 08:49
    Highlight Highlight Die Taliban gibts nur, weil die USA die in den 80gern gegen Russland finanziert hat.

    Ich würde sagen, selbst Schuld.
  • rodolofo 28.06.2020 08:28
    Highlight Highlight Nach dem Prinzip "Wie Du mir, so ich Dir" macht also Russland mit den Taliban das, was früher die Amis mit den Taliban machten, als Afghanistan noch von sowjetischen Truppen besetzt war.
    Der klassische Stellvertreter-Krieg wieder mal.
    Und irgendwann sprengt sich dann ein ausser Kontrolle geratener Taliban in einer Metrostation in Moskau in die Luft...
    • Kruk 28.06.2020 19:14
      Highlight Highlight So läuft das.
      Es sollen bereits jetzt einige ehemalige Mujahedin geben die in der Ukraine gegen Russen kämpfen, auch waren/sind viele ehemalige Taliban-Kampfgefärten im tschetschenischen Widerstand gelandet.

      Diese Leute zu unterstützen endet wohl immer mit einem Eigentor.
    • Dong 28.06.2020 20:11
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