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Mit welcher Botschaft steigt Donald Trump eigentlich in den Wahlkampf?

Warum eigentlich will Donald Trump im November wiedergewählt werden? Der Präsident tut sich schwer damit, den Wählerinnen und Wählern zu erklären, welche Schwerpunkte er in einer zweiten Amtszeit setzen würde. Derweil rollt die zweite Coronawelle.

Renzo Ruf, Washington / CHmedia



Als Präsident Ronald Reagan im Jahr 1984 in den Wahlkampf für eine zweite Amtszeit zog, lautete sein Slogan: «It’s Morning again in America». Der dazugehörige Fernsehspot, heute legendär, zeigte eine Reihe zuversichtlicher Amerikaner – war es dem Republikaner im Weissen Haus doch gelungen, die Wirtschaft nach den turbulenten Siebzigerjahren wieder auf Kurs zu bringen.

Nun kann man darüber streiten, welchen Einfluss solche Slogans auf das Wahlverhalten der Stimmberechtigten haben. Sämtliche Präsidenten, die sich seit Reagans Erdrutschsieg um weitere vier Jahre bewarben, präsentierten den Stimmberechtigten aber eine eingängige Botschaft. So versprach George W. Bush drei Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eine «sichere Welt». Und Barack Obama sagte im Wahlkampf 2012: «Vorwärts», als würde sein republikanischer Kontrahent eine andere Richtung bevorzugen.

Stellt sich die Frage, mit welchem Slogan der amtierende Präsident in den Wahlkampf zieht. Vor Ausbruch der Corona-Krise, als die Konjunktur in der grössten Volkswirtschaft noch brummte, machte sich Donald Trump einen Spass daraus, seine Anhänger zu fragen, was denn besser klinge: «Make America great again» oder «Keep America great». Damals hatte er noch vor, die «grossartigen» Wirtschaftsdaten ins Zentrum seines Wahlkampfes zu stellen.

President Donald Trump speaks with Ivanka Trump during a meeting with the American Workforce Policy Advisory Board, in the East Room of the White House, Friday, June 26, 2020, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Donald Trump im Gespräch mit Tochter Ivanka. Bild: keystone

Doch die Ereignisse der vergangenen Wochen machte dem Republikaner einen Strich durch die Rechnung. Zwar spricht Trump noch immer über die Wirtschaft und wie er alles dransetzen werde, Amerika wieder auf Vordermann zu bringen. Auch sagt er, er wolle «Recht und Ordnung» in Amerika wiederherstellen, selbst wenn er einige Forderungen der Demonstranten, die seit einem Monat gegen Polizeigewalt und Rassismus auf die Strasse gehen, unterstützt.

Doch scheint er sich nicht für die Probleme zu interessieren, mit denen sich sein Land derzeit konfrontiert sieht. So registriert Amerika derzeit eine massive Zunahme der Corona-Fälle und vor allem im Süden und Südwesten Amerikas, Stammland der Republikanischen Partei, steigt die Zahl der Covid-19-Infizierungen. Der texanische Gouverneur Greg Abbott verfügte deshalb am Freitag die umgehende Schliessung von Bars; auch schränkte er die Kapazität von Restaurants ein. Trump begründet diese «Strohfeuer» aber allein mit der Tatsache, dass derzeit viel mehr Menschen getestet würden als noch im März oder April.

Dazu passt: Der Präsident hat bisher kein Programm vorgelegt, in dem er ausführt, welche Schwerpunkte er künftig legen will. Dies ist auch Verbündeten des Präsidenten aufgefallen. Deshalb fragte ihn der «Fox News Channel»-Moderators Sean Hannity am Donnerstag, während eines Austausches mit Wählern in Green Bay (Wisconsin): «Was sind Ihre Top-Prioritäten für eine zweite Amtszeit?»

Erfahrung ist ein «sehr wichtiges» Wort

Die Antwort des Präsidenten zählte 162 Wörter. Trump sagte, Talent sei wichtiger als Erfahrung, wohl ein Seitenhieb auf seinen Kontrahenten, den Demokraten Joe Biden. Das Wort «Erfahrung» sei aber ein «sehr wichtiges» Wort, fügte der Präsident an. Er verwies darauf, dass er kein Berufspolitiker sei und sich vor seinem Wahlsieg im November 2016 vielleicht «17 Mal» in der Hauptstadt aufgehalten habe.

Mit den Gegebenheiten in Washington war der gebürtige New Yorker deshalb anfänglich nicht vertraut. «Nun kenne ich alle. Und ich habe grossartige Menschen in meiner Regierung. Man macht einige Fehler. Zum Beispiel, sage ich mal, einen Dummkopf wie Bolton, der ständig Bomben auf alle werfen wollte. Man muss nicht Bomben auf alle werfen. Man muss Menschen nicht töten», sagte Trump.

Nun ist nachvollziehbar, warum der Präsident wütend auf seinen ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater John Bolton ist, der in seinem aktuellen Enthüllungsbuch ätzende Kritik an Trump übt. «Man muss Menschen nicht töten» ist aber kein guter Wahlkampf-Slogan.

Es fehlt das Programm für unentschlossene Wähler

Unter konservativen Meinungsführern, die mit Trump in Hassliebe verbunden sind, macht sich deshalb Unruhe breit. So vermerkte das einflussreiche Wirtschaftsblatt «Wall Street Journal» in einem am Freitag publizierten Kommentar: Während seinen bisherigen Wahlkampfauftritten habe der Präsident vor allem über Dinge gesprochen, die ihm persönlich auf den Geist gingen – die harsche Medienberichterstattung über seine Arbeit im Weissen Haus beispielsweise. «Aber er präsentierte nichts für diejenigen, die nicht bereits überzeugt sind.»

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123Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Victor Paulsen 28.06.2020 19:09
    Highlight Highlight Wie wärs mit:
    Make the banana republic great again?
  • NathanBiel 28.06.2020 18:38
    Highlight Highlight Je weniger er gegen Corona tut umso mehr Afroamerikaner werden an Covid-19 sterben. Je mehr sterben desto weniger stimmen für die Demokraten. Far fetched vielleicht aber bei einem Rassisten wie Trump...?
  • Magnum 28.06.2020 18:08
    Highlight Highlight Es gäbe da einen Song «Things can only get better» - wäre nach der ersten Amtszeit von Agent Orange ein ebenso passendes wie eingängiges Motto, wie mir scheint.
  • Pepe Le Fart 28.06.2020 17:40
    Highlight Highlight Strategie, die sieht etwa so aus: =>Howdy
    Benutzer Bildabspielen
  • Prometheuspur 28.06.2020 17:31
    Highlight Highlight «Donald habe supi viel Spass daran Wahlkampf Slogans zu kreieren»
    Hö! Soll den jetzigen mit x-mal "first" ergänzen oder zumindest; "America doublefirst" daraus erschaffen.

    «Bei Programmschwerpunkt und Priorität Setzung meine er; Talent sei wichtiger als Erfahrung..»
    Lustig! Donald hat weder das eine noch das andere.

    «Er habe an bisherigen Wahlauftritten nur erzählt, was ihm auf den Geist gehe»
    Als hätte Donald einen Geist und wäre geistesgegenwärtig.

    «Also mit was steigt er in den Wahlkampf?»
    Trump betreibt diesen doch ständig und ist eigentlich immer im Wahlkampf - jahrein jahraus.
  • Thorium 28.06.2020 16:39
    Highlight Highlight Hab ich das richtig gelesen? In seiner zweiten Amtszeit wird er keine Bomben auf irgendwen schmeissen? Na, das ist doch schon mal gut für den Anfang. Hoffentlich hält er sich dran.
    • Magnum 28.06.2020 18:11
      Highlight Highlight Ach ja, die Friedenstaube Trump, die seine Fans so gerne vorbringen. Dass der Typ Krieg als Profitgeschäft betrachtet und aus der US-Army eine grosse Version von Blackwater machen wollte, die für den Meistbietenden in den Krieg zieht: Dies zeigt seine komplette moralische Verderbtheit und zeugt von einem eklatanten Mangel, auch nur schon einen Grund für Krieg zu suchen. Der Auftraggeber liefert den Grund, die USA liefern die Truppen.
    • Q anon = B annon 29.06.2020 10:09
      Highlight Highlight @Magnum
      ja, stimmt so alles!
      Und seine Fans behaupten dann noch, er sei NICHT Teil des Industiellen-Militär Komplex!
      Nee, ganz sicher nicht darum will er ja die Stolze US Army als Söldnerheer um Strukturieren die Profite machen muss!
      Es geht dem echt nicht um die sache sondern nur um Geld!
  • ThisNameWasTaken 28.06.2020 16:16
    Highlight Highlight Der braucht kein Motto mehr, ein stabe Genious, das sogar mit einer Hand aus einem Glas Wasser trinken kann, genügt völlig.
  • Thomas Oetjen 28.06.2020 15:24
    Highlight Highlight So wie es aussieht, findet er «White Power» passend:
    https://twitter.com/realdonaldtrump/status/1277204969561755649?s=21
  • Ökonometriker 28.06.2020 15:22
    Highlight Highlight Hmm, wie wär‘s mit „Geht‘s noch schlimmer? Findet‘s heraus!“
  • Lokutus 28.06.2020 15:04
    Highlight Highlight Wie wäre es damit:
    „ You don't have to kill Trump, it's enough not to vote for him“
  • Maria R. 28.06.2020 14:39
    Highlight Highlight “That's one small step for a man, one giant leap for mankind.“


    ...nachdem er nach einen One-Way-Trip auf der Oberfläche des Mars ausgestiegen ist.
  • alles auf rot 28.06.2020 14:04
    Highlight Highlight Es gibt kein anderes Thema für ihn, ausser seiner Wiederwahl.
    Trump ist ja korrupt, besetzt Posten mit seiner Familie, bereichert sich an der Präsidentschaft, legt seine Steuerunterlagen nicht vor, ist vermutlich durch Russland erspressbar und hat Geldwäsche mit seinen Immobiliengeschäften betrieben und ist dann aus Versehen im Weissen Haus gelandet.
    Er ahnt, dass im Fall der Abwahl die Ermittlungen gegen ihn starten , vor denen ihn dann keine korrupte Regierung mehr schützt.
    Bei einer zweiten Amtszeit hat er dann 4 weitere Jahre Zeit eine Autokratie zu errichten, die in schützt.
  • ernst.haft 28.06.2020 13:47
    Highlight Highlight „I‘m a Wrecking Ball“
    Den Sondtrack gibt‘s ja auch schon und vielleicht könnte man sogar Ivanka in die Kampagne einbeziehen.
    • Pana 28.06.2020 19:42
      Highlight Highlight Du wolltest es nicht anders:
      Benutzer Bild
  • Emil Eugster 28.06.2020 13:40
    Highlight Highlight "I don't want to go to prison!"
    … wäre ein adäquater Slogan.
  • äti 28.06.2020 13:30
    Highlight Highlight "Man muss Menschen nicht töten“ - man tut es einfach.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.06.2020 13:12
    Highlight Highlight "an allem sind die Demokraten und die Ausländer Schuld und ich bin das Opfer."
    Das wäre im Bereich des möglichen.
  • Stratosurfer 28.06.2020 13:09
    Highlight Highlight In Anlehnung an Pompeos Zitat würde ich sagen: „He's Full Of Shit again“
  • The oder ich 28.06.2020 12:20
    Highlight Highlight "Ich werde mich erst nach den Wahlen von Melania scheiden"
    • äti 28.06.2020 13:27
      Highlight Highlight Das passiert umgekehrt. Ein Vertrag bindet sie solange.
  • swisswitchbitch 28.06.2020 12:17
  • Popo Catepetl 28.06.2020 12:13
    Highlight Highlight Oh, da würden mir einige einfallen:

    „Pave the final road to dooms day“

    „Let‘s fuck it up totally“

    „Divide and conquer“

    „Defeat democracy“

    „I have really big hands and I never stumble“

    „Grab America by its pussy“

    ...and so on!😐
  • Paddiesli 28.06.2020 11:59
    Highlight Highlight Bei seinem Wortschatz kommt sicher nichts Gescheites raus.
    Benutzer Bild
  • n3rd 28.06.2020 11:38
    Highlight Highlight Er könnte sich einen Sidekick suchen und für seinen Wahlkampf das Format von Terrance & Phillip aus Southpark übernehmen.
  • Walter Sahli 28.06.2020 11:36
    Highlight Highlight Ich weiss, dass Ihr das nicht lesen wollt, aber ich bleibe dabei: er braucht keinen Slogan, weil er zugunsten seiner Tochter nicht mehr antreten wird!
    Er wird behaupten, er hätte Amercia great again gemacht, alle seine Versprechen erfüllt und seine Tochter vier Jahre lang geschult (She learned from the best!). Und er wird als weiser, grosszügiger Führer und Gewinner das Amt seiner Tochter übergeben, die die erste Präsidentin der USA wird. Tritt er selbst an, geht er als Verlierer vom Feld. Das weiss er und das weiss die GOP. Deswegen wird es schon bald heissen "Ivanka for President!"
    • Varanasi 28.06.2020 13:12
      Highlight Highlight „Und er wird als weiser, grosszügiger Führer und Gewinner das Amt seiner Tochter übergeben, die die erste Präsidentin der USA wird“

      1. Haben die Wähler da auch noch etwas dazu zu sagen.
      2. Weiser, grosszügiger Führer? Nun, die meisten haben wohl gemerkt, das es nicht so ist.
      3. „she learned from the best„: meinst du das ernst?
    • PhilippS 28.06.2020 13:27
      Highlight Highlight Die Worte:

      - weiss
      - grosszügig
      - Führer

      in einem Satz sollten Grund genug sein, ihn NICHT zu wählen!
    • Walter Sahli 28.06.2020 13:51
      Highlight Highlight Ich muss das wirklich erklären? Trump geht es in erster Linie um sein Selbstbild. Er hält sich für den grossartigsten Präsidenten, den die USA je hatten und er betet jeden Kack, den er anrichtet auf irgendeine Art und Weise gesund. Selbstverständlich wird er nicht sagen, "Ich trete nicht mehr an, weil ich ein Loser bin, der nichts erreicht hat und eh keine Chance habe", sondern er wird sich selbst überschwänglich loben, sich weise und grosszügig nennen und Zeugs wie "She learned from the best" raushauen. Die Wähler haben das zu tun, was er ihnen sagt und wenn sie es tun, dann nur wegen ihm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Dampff 28.06.2020 11:30
    Highlight Highlight oder „Covfefe“
  • Q anon = B annon 28.06.2020 11:22
    Highlight Highlight
    Play Icon


    Der Refrain passt doch?
  • MaPhiA 28.06.2020 11:12
    Highlight Highlight Wie wär's mit...

    ''don't worry, be happy''

    oder...

    ''Über sieben Brücken musst du gehen, sieben dunkle Jahre überstehn
    Sieben Mal wirst du die Asche sein, aber einmal auch der helle Schein''...

    macht doch ''Hoffnung''...😆
  • tony.ton 28.06.2020 11:11
    Highlight Highlight Kommt schon...warum haben Wechselwähler Trump gewählt? Weil sie nicht Clinton wählen wollten. Trump, ähnlich wie manche andere auch in diesem Land, haute auf den Stammtisch, sprach Dinge aus, die viele dachten, aber nie wagten auszusprechen und machte aus einer komplexen, globalisierten Welt eine "us vs. them"-Situation, welche, einmal akzeptiert, problemlos auf alles angewendet werden kann. Funktioniert solange es allen gut geht. Ohne Pandemie und BLM hätte es auch locker für eine zweite Amtszeit gereicht. Ob die Wechselwähler nun einfach einen Anti-Trump(=Biden) wählen... not so sure.
    • Gawayn 28.06.2020 15:07
      Highlight Highlight Stimme dir durchaus zu.

      Ich frage mich aber, warum kommen solche Wahlen zu Stande?

      Wenn Demokratie bedeutet, das Wähler die Wahl haben, warum bleibt am Ende nur die Wahl zwischen 2 Übeln?

      Das scheint mir ein Problem.
      Aber lösen läßt es sich nur, wenn dieses unselige "Ich hab das fetteste Kapital" System durchbrochen wird.

      Jeder Kandidat, sollte den selben Betrag erhalten. Unterschreiben das kein weiters Geld genutzt wird.

      Damit das Beste draus machen.
      Wer damit gewinnt. Der ist es wert gewählt zu werden...
    • tony.ton 28.06.2020 17:10
      Highlight Highlight Es geht sogar noch einfacher: Ersetzt das Wahlsystem bspw mit einem 'ranked choice voting' :
      Play Icon


      Es wird bereits in Maine erfolgreich umgesetzt und spannenderweise von den Republikaner hart bekämpft (haben schon 2 Mal ein Referendum verloren) und gibt die Möglichkeit, dass man den Kandidaten wählen kann den man möchte und dann noch seine 2. und 3. Präferenz angeben kann. Damit gehen keine Stimmen verloren, wie bei einem duopol und es könnten unabhängige Kandidaten gewinnen.
  • Capslock 28.06.2020 11:05
    Highlight Highlight na ja, ohne >Programm und ohne Botschaft kann man keinen Wahlkampf bestreiten und Trumpy hat bekanntlich beides nicht
  • Hans Dampff 28.06.2020 11:04
    Highlight Highlight wie wäre es mit: „let‘s fck america again“
  • LeBase 28.06.2020 11:00
    Highlight Highlight „Kann denn Schwachsinn Sünde sein?“
  • meglo 28.06.2020 10:52
    Highlight Highlight ... again ???

    Wann war der einmal great ?
  • De-Saint-Ex 28.06.2020 10:37
    Highlight Highlight „Man muss Menschen nicht töten“. Gott gütiger, da ist mein 7 Jahre junger Neffe reflektierter und eloquenter als der... und zu seinem „Slogan“:... es sei denn sie sind schwarz und liegen am Boden? Dieser Mann ist und bleibt ein Brechreiz.
    • Dirk Leinher 28.06.2020 19:02
      Highlight Highlight @de-saint-ex
      Inwiefern reflektierter und eloquenter? Hoffe nicht so eloquent wie die Präsidenten vor 45ig, welche dazu tatsächlich eine differenziertere Einstellung zum töten von Menschen hatten und die Tötungen jeweils sehr, sehr eloquent rechtfertigten.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.06.2020 09:25
      Highlight Highlight Wenn wir dabei sind, Dirk, wieso wurden die Drohnenangriffe unter Trump massiv verstärkt und Berichte über zivile Opfer zur Geheimsache erklärt?
  • Doppelpass 28.06.2020 10:10
    Highlight Highlight "Make Trump great again"
    Das wäre ehrlich.
    • Bounty97 28.06.2020 11:49
      Highlight Highlight Wenn nur das "again" nicht wäre...
  • Unicron 28.06.2020 10:00
    Highlight Highlight Der Typ hat einfach gar kein Konzept davon was er sagen will. Er brabbelt einfach mal los, und wechselt mitten im Satz 3x das Thema.
    Aber seine Anhänger wollen Biden anhängen er wäre Senil.
  • PrinzessinFantaghirò 28.06.2020 09:44
    Highlight Highlight Es ist doch äusserst bedenklich, dass wir uns überhaupt über einen Möglichen Wahlkampf-Spruch unterhalten „müssen“... ich weiss ich wiederhole mich, aber irgendwie hoffe ich, dass es dadurch wie ein Zauberspruch wirkt: Der gehört nur in die Klapsmühle!
    Kann gar nicht daran denken, dass überhaupt die Möglichkeit zu einer Wiederwahl besteht!
  • Talken 28.06.2020 09:44
    Highlight Highlight Er steigt ein mit „Hello, it‘s me“...
  • Dirk Leinher 28.06.2020 09:40
    Highlight Highlight Ich denke nicht dass Trump in einer Debatte je auf Biden treffen wird. Nachdem Biden gemäss Biden schon 120 Millionen US Bürger mit Corona starben, wird es zu lejcht für Trump Biden zu schlagen oder wenn Biden recht hat, wird die USA bis zur Debatte entvölkert sein.
    • Varanasi 28.06.2020 13:12
      Highlight Highlight Ich sag nur: Covefe.
    • blueberry muffin 28.06.2020 19:51
      Highlight Highlight 120 Tausend sind ja dir noch nicht genug.
  • Bruno Zehr 28.06.2020 09:26
    Highlight Highlight "Me, myself n I"
  • easy skanking 28.06.2020 09:10
    Highlight Highlight power to the people!
  • easy skanking 28.06.2020 09:02
    Highlight Highlight get up, stand up for your right..
    not..
  • Schwar 28.06.2020 09:00
    Highlight Highlight "Talent sei wichtiger als Erfahrung, wohl ein Seitenhieb auf seinen Kontrahenten."
    Achtung, die Aussage bezieht sich nicht auf den Wahlkampf, sondern auf eine Executive Order, die er am gleichen Tag unterschrieb. Diese fördert Umschulungsprogramme für Schlechtausgebildete. Sie ergänzt den "First step act" (Bildungsprogramme in Gefängnissen zur Wiedereingliederung) sowie die Opporunity Zones (Kleinkredite und Förderprogramme für Black Americans in benachteiligten Quartieren.
    • swisskiss 28.06.2020 09:27
      Highlight Highlight Schwar: Erzähl hier nicht irgendwelchen Unsinn!

      Interview ab min. 36.00

      Play Icon


      Abgesehen davon war Trump zuerst gegen den first step act, der durch beide Parteien in der Legislative ausgearbeitet wurde.
    • lilie 28.06.2020 10:36
      Highlight Highlight @Schwar: Lies mal den ganzen Text. Er spricht davon, dass er keine Ahnung hatte und vorher kaum je in Washington war, und plötzlich war er Präsident. Es geht nicht um diesen Executive Order.
    • Wiedergabe 28.06.2020 19:39
      Highlight Highlight Wie kommen Leute immer dazu irgendwelche Lügen zu verbreiten?
      Wobei, wenn man Trump loben will, bleibt einem wohl nichts anderes übrig...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Käsewähe 28.06.2020 08:57
    Highlight Highlight Das Land ist nach den letzten 4 Jahren am Boden. Wirtschaftlich, gesellschaftlich, außenpolitisch, gesundheitlich. Was zurzeit echt passen würde: „Make america great again“
    • lilie 28.06.2020 10:39
      Highlight Highlight @Käsewähe: Typisch Kapitalist - einfach die Nachfrage für das eigene Produkt erzeugen, und schon ist man Marktführer. 🙈
  • landre 28.06.2020 08:50
    Highlight Highlight Abgesehen von seinen soweit offensichtlich bis vermutbar durchgesetzten Partikularinteressen, bleibt seine Politik immer noch rational unverständlich. Daher kann sein Wahlslogan 2020 nur "covfefe" sein.
    • DieFeuerlilie 28.06.2020 10:52
      Highlight Highlight 😁😂👍

      Vielleicht noch mit dem Zusatz “.. and Hamberders for all“
  • Gawayn 28.06.2020 08:43
    Highlight Highlight Mit etwas Glück nimmt er den Slogan:
    "Talent ist wichtiger als Erfahrung".
    Damit manövriert er sich dann endgültig ins Abseits...
  • Skychef 28.06.2020 08:41
    Highlight Highlight Bleibt zu hoffen dass die Abwahl von Trump eine der wenigen positiven Corona Begleiterscheinungen wird.
    2016 ist Trump angetreten gegen das Establishment und dies als Milliardär der seinen unfähigen Schwiegersohn zum Nahost Experten und seine dämliche Tochter zur Beraterin macht. Zudem muss ich immer schmunzeln bei seinem Wunsch nach restriktiver Einwanderung. Wäre sie so restriktiv wie er es gern hätte so wären seine beiden Frauen wohl nie in den USA aufgeschlagen. Melanias Biographie wurde ja nachträglich upgegraded: vom „Model“ wurde noch zur Studiertem mit gefaktem Abschluss.
  • winglet55 28.06.2020 08:33
    Highlight Highlight Meines Erachtens ist Trump seit Amtsantritt im Wahlkampf, hat sein ganzes Handeln auf seine Wiederwahl ausgerichtet.
    Er braucht demzufolge kein Wahlkampfthema, seine Amtszeit ist sein Thema.
    • Q anon = B annon 28.06.2020 11:39
      Highlight Highlight Ja, aber eben kein gutes!
      Er kann ja nicht mit dem Slogan "Gescheitert" antreten?
      Denn das ist die Zusammenfassung der letzten 3.5 Jahre!
    • balzercomp 28.06.2020 16:37
      Highlight Highlight Er hat nie aufgehört.
  • swisskiss 28.06.2020 08:33
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass er seine Hauptparole" Keep america great" wegen Coronavirus und der damit vebundenen Arbeitslosigkeit und Wirtschaftseinbruch, in die Tonne treten kann.
    Was soll er denn sagen? Mauerbau und Migrationsgefahr? Ist bei den Zwischenwahlen völlig in die Hose gegangen und die Dems haben dadurch im Kongess nun die Mehrheit. Steuersenkung bei 3000 Milliarden Neuverschuldung wegen Corona? Keine Chance. Obamacare abschaffen? So ziemlich der schlechteste Moment. Law and Order? Kommt bei der Mehrheit nicht gut an. Coronabekämpfung? Lol!

    Tja, dem Donnie fehlen die Themen zum glänzen
    • Q anon = B annon 28.06.2020 11:37
      Highlight Highlight Es gäbe einen guten Spruch:
      Don't Vote for me!
    • balzercomp 28.06.2020 16:37
      Highlight Highlight Er, resp. seine Regierung versucht gerade den Affordable Care Act vor dem obersten Gerichtshof verbieten zu lassen. Auch wenn es denkbar falsch ist.
  • Basti Spiesser 28.06.2020 08:15
    Highlight Highlight Stimmt, er hat ja vieles in seiner ersten Amtszeit schon erreicht.
    • swisskiss 28.06.2020 09:31
      Highlight Highlight Basti Spiesser: Wenn er soviel erreicht hat, muss er ja nicht mehr antreten. Ich glaube die Welt kann auf noch mehr "Winning" jederzeit vezichten,
    • Martel 28.06.2020 09:34
      Highlight Highlight Zum Beispiel?
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 28.06.2020 10:33
      Highlight Highlight Was hat er denn erreicht?
      Das Land gespalten? Krankenversicherung abgeschafft welche denen zu gute kam, die es sich sonst nicht leisten konnte? Lügen verbreiten? Eine boomende Wirtschaft an die Wand gefahren welche er übernehmen konnte durch seine unfähige Haltung während Corona? Die Mauer gebaut und Mexiko hat sie bezahlt? GAR NICHTS hat er vollbracht, ausser sich und seine Reichen Freunde zu bereichern durch die Steuersenkung.
      Wäre gut wenn du nur einmal was gescheites rauslassen würdest, aber dazu braucht man etwas, was man 🧠 nennt🤦🏽‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nevermind 28.06.2020 08:09
    Highlight Highlight "Man muss Menschen nicht töten."

    Den Spruch haut ihm Biden im Zusammenhang mit BLM hoffentlich bei jeder Gelegenheit um die Ohren.
    • Quo Vadis 28.06.2020 11:22
      Highlight Highlight LOOOL - mal kurz das seit Jahrzehnten existierende Problem der Polizeigewalt auf Trump abwälzen -> alles sein Fehler! 😂
    • Quo Vadis 28.06.2020 15:28
      Highlight Highlight Es ist echt peinlich! Biden ist seit 38 Jahren Berufspolitiker und verspricht NUN Reformen. Trump legt Reformen vor und diese werden von den Demokraten abgeschmettert, obwohl ca. 70% sich mir ihren Forderungen decken würde -> die Dem's wollen gar keine Reformen haben vor den Wahlen - wer das nicht sieht hat eine stark getrübte ideologische Brille auf.

      Es gibt sehr sehr viele Dinge die man Trump ankreiden kann, die Polizeigewalt aber sicher nicht! Die Demokraten hätten in den von ihnen kontrollierten Städten und Staaten schon längst Polizeireformen durchführen können, haben es aber nicht getan
    • Quo Vadis 28.06.2020 15:42
      Highlight Highlight Neee liebe Leute, ihr macht es euch schon etwas zu einfach! In vielen Städten in denen heute demonstriert wird, autonome Zonen bestehen und Bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten, diese sind teilweise seit Jahrzehnten von Demokraten regiert.

      Die Demokraten haben genauso viel Schuld an der Polizeigewalt wie die Republikaner, hätten sie ja selbst Reformen durchführen können wenn sie wollten.

      Es ist zu einfach es Trump oder den Republikanern in die Schuhe schieben zu wollen. So geht das nicht! Dass etwas gegen Polizeigewalt gemacht werden muss steht ausser Frage! Stop the blame game!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dieeinheitdermaterie 28.06.2020 08:04
    Highlight Highlight Welche Botschaft? "Make America great again!" natürlich :)
  • Nick nolte 28.06.2020 08:03
    Highlight Highlight Lets make the Chaos Great again!
    • meglo 28.06.2020 11:05
      Highlight Highlight ... oder let's make the chaos greater than ever
  • N. Y. P. 28.06.2020 07:56
    Highlight Highlight Sein Slogan für 2020

    So, I would date my daughter if she were not my daughter

    Hat er wirklich mal gesagt, man mag es kaum glauben. Es wäre eine Botschaft, die sicher zahlreiche Resonanz auslösen würde, vielschichtige Themen anstossen würde. Den Präsidenten ins richtige Licht stellen würde.
    • lilie 28.06.2020 10:14
      Highlight Highlight @N.Y.P.: Genau das Level an Egozentriertheit, welches wir erwarten dürfen, und exakt die Art von Kontroverse, die ihn ständig in den Schlagzeilen hält.👍

      Aber etwas zu lang, findest du nicht?

      Wie wärs sonst mit einer kleinen Abwandlung des Klassikers?

      "Make America Sane Again".

      Dazu müsste er allerdings abtreten. Oh, so ein Pech. 😏😅
    • In vino veritas 28.06.2020 10:42
      Highlight Highlight In Kentucky, Texas oder Alabama lässt sich damit sicher noch Stimmen holen...


      🤢
    • N. Y. P. 28.06.2020 11:01
      Highlight Highlight Ja, nachdem er Amerika krank gemacht hat, sollte besser der alte, sehr alte, Joe (104 Jahre) Amerika wieder gesund machen.


      Alternativ könnte man den Slogan verkürzen. Einzelne Wörter, Satzteile weglassen. Wäre aber auch suboptimal für seinen Wahlkampf.

      So, I would date my daughter if she were not my daughter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 28.06.2020 07:52
    Highlight Highlight Wie wärs mit "More of the same" oder "Same shit - different year" oder einfach "Trump". Etwas anderes erwarten weder seine Anhänger noch seine Gegner. 💁‍♀️

    Aber er wirkt wirklich planlos. Ich meine, noch planloser als sonst. Vorher war er komplett überzeugt, aber planlos, jetzt ist er irgendwie nur planlos.

    Tja, wie auch immer, ich stell mich wie immer aufs Schlimmste ein und hoffe das Beste...
    • N. Y. P. 28.06.2020 08:06
      Highlight Highlight @lilie

      "Same shit - different year"

      Gefällt mir persönlich verdammt gut.
      Welches Lachgesicht würdest du deinem Slogan zuordnen ?

      Habe auch einen Slogan bei watson eingetütet. Ob der Slogan aufgeschaltet wird, werden wir sehen. Habe ein Zitat von Mr President genommen.
    • easy skanking 28.06.2020 09:03
      Highlight Highlight same same but different
    • lilie 28.06.2020 10:09
      Highlight Highlight @N.Y.P.: Ich würde Käppli produzieren lassen mit der Aufschrift:

      Same Shit - Different Year 🥳

      Oder 🤪

      Oder 🤮

      Das kann ja dann jeder selber auswählen. 😏
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roro Hobbyrocker 28.06.2020 07:16
    Highlight Highlight Im Januar gedacht „Keep America great“ ist genial.
    Im Juni ups 😬 besser kann man nicht Werbung für den Konkurrenten machen.
  • Yella 28.06.2020 06:56
    Highlight Highlight Herr Trump hat seit er gewählt wurde immer wieder bewiesen, dass er einfach die erforderlichen Fähigkeiten nicht besitzt der mächtigste Mann der Welt zu sein. Die ständige Konfrontationen mit allen Ländern, die wirren Aussagen, die schlechte Krisenbewältigung usw..

    Ich hoffe doch sehr, das Amerikanische Volk wird diese Epoche beenden und das kleinere Übel namens Joe Biden wählen.
    • easy skanking 28.06.2020 10:28
      Highlight Highlight der mächtigste mann der welt heisst nicht mr president, sondern laurence d. fink
  • wasps 28.06.2020 06:51
    Highlight Highlight Er hat schon ein Programm: ICH.
    • DieFeuerlilie 28.06.2020 11:00
      Highlight Highlight Me, me, me again!

      Und für den deutschsprachigen Raum:

      Mimimi again!

      😁
    • Q anon = B annon 28.06.2020 11:25
      Highlight Highlight
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      Das Lied dazu!

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