International
USA

US-General verkündet: «IS» hat einen Drittel des Territoriums verloren

US-General Steve Warren in Baghdad.
US-General Steve Warren in Baghdad.
Bild: POOL/REUTERS

US-General verkündet: «IS» hat einen Drittel des Territoriums verloren

Die Terrormiliz «Islamischer Staat» hat nach Angaben der internationalen Anti-«IS»-Allianz rund ein Drittel ihres ursprünglich kontrollierten Gebietes wieder verloren. Im Irak seien 40 Prozent des «IS»-Territoriums zurückerobert worden, in Syrien 20 Prozent.
06.01.2016, 04:1106.01.2016, 06:17

Der Sprecher der von den USA angeführten internationalen Anti-«IS»-Koalition, US-General Steve Warren, teilte dies am Dienstag in Bagdad mit. «In den beiden Ländern zusammen kann man sagen, dass die «IS»-Kämpfer 30 Prozent des Gebietes verloren haben, das sie einst kontrollierten.»

Islamischer Staat (IS)

Der IS hatte im Sommer 2014 grosse Teile Syriens und des Nordiraks erobert. In den von ihnen kontrollierten Gebieten proklamierten die Dschihadisten islamisches Scharia-Recht und verüben immer wieder Gräueltaten.

Einheimische Truppen und eine internationale Allianz unter Führung der USA bekämpfen den «IS» in beiden Ländern aus der Luft. In Syrien fliegt seit Ende September auch Russland Luftangriffe. Auch die deutsche Bundeswehr unterstützt die internationale Allianz gegen den «IS» unter anderem mit Aufklärungs-Tornados. Sie nimmt aber nicht aktiv an Kämpfen teil. (dwi/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Obamas rufen zu friedlichem Protest nach Todesschüssen auf
Ex-US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle rufen nach dem Tod des US-Bürgers Alex Pretti in Minneapolis zu öffentlichem Protest auf. Jede Amerikanerin und jeder Amerikaner sollte die Welle friedlicher Proteste in der Stadt im Norden der USA und anderen Teilen des Landes unterstützen und daraus Inspiration schöpfen, schrieb das Ehepaar in einem gemeinsamen Statement.
«Sie sind eine zeitgemässe Erinnerung daran, dass es letztlich an jedem und jeder von uns als Bürgerinnen und Bürgern liegt, gegen Ungerechtigkeit aufzustehen, unsere grundlegenden Freiheiten zu schützen und unsere Regierung zur Rechenschaft zu ziehen.»
Zur Story