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Nach Niederlagenserie: Sanders will Kandidatur überdenken



Democratic presidential candidate, Sen. Bernie Sanders, I-Vt., arrives to speak to reporters Thursday March 12, 2020, in Burlington, Vt. (AP Photo/Charles Krupa)
Bernie Sanders

Macht er bald den Weg frei für Joe Biden? US-Senator Bernie Sanders überdenkt Kandidatur. Bild: AP

Nach einer Niederlagenserie im Zweikampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten will Bernie Sanders seine Bewerbung überdenken. Der 78-jährige Senator werde mit seinen Anhängern Gespräche führen, «um seine Kampagne zu bewerten», teilte Wahlkampfleiter Faiz Shakir am Mittwoch mit.

Sanders hatte am Dienstag bei Vorwahlen in drei weiteren Bundesstaaten erneut deutlich schwächer abgeschnitten als sein Rivale Ex-Vizepräsident Joe Biden. Der einstige Stellvertreter von Barack Obama liegt nun im Rennen um die Kandidatur der Demokraten kaum noch einholbar in Führung. Die Präsidentenwahl ist für November angesetzt. Für die Republikaner tritt erneut Amtsinhaber Donald Trump an.

Wann konkret mit einer Entscheidung von Sanders über die Zukunft seiner Bewerbung zu rechnen ist, sagte Shakir nicht. Er verwies darauf, dass es bis zu den nächsten Vorwahlen noch drei Wochen dauere. In der Zwischenzeit werde sich Sanders darauf konzentrieren, wie die Regierung auf den Coronavirus-Ausbruch reagiere und wie man sich am besten um Arbeiter und diejenigen kümmern könne, die am verletzlichsten seien.

Sanders bezeichnet sich selbst ans demokratischen Sozialisten und ist vor allem bei jüngeren Parteianhängern beliebt. Um Binden schart sich dagegen Umfragen zufolge mittlerweile eine breite Koalition, die sich aus allen anderen Wählergruppen zusammensetzt.

Die Vorwahlen am Dienstag standen ganz im Zeichen der Corona-Krise. Viele Wähler bewegte vor allem eine Frage: Wer kann das Land besser durch eine grosse Krise bringen, Biden oder Sanders? Die Antwort fiel klar zugunsten des 77-jährigen Biden aus, der für sich als moderater Kandidat der politischen Mitte wirbt. Sieben von zehn Befragten trauen Biden zudem eher zu, Trump zu besiegen. (wst/sda/reu)

Diese Demokraten kandidieren ursprünglich gegen Trump

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    Alle Leser-Kommentare
  • Auric 18.03.2020 20:10
    Highlight Highlight er könnte auf seine alten Tage noch eine Partei gründen, die

    KPdUS
  • Ich mein ja nur 18.03.2020 18:24
    Highlight Highlight Das bedeutet dann wohl auch 4 weitere Jahre Trump.
  • Der Buchstabe I 18.03.2020 16:08
    Highlight Highlight Schade, das nochmal wird er es wohl nicht versuchen.

    Sanders wäre nach Trump das beste was diesem Land jemals passieren könnte.

    Und nein, er ist nicht Linksextrem, die Amis sind einfach zu Beschränkt um Komunismus von einer Sozialen Marktwirtschaft zu unterscheiden.
    • AdvocatusDiaboli 18.03.2020 18:35
      Highlight Highlight Eigentlich einverstanden, aber diese dumme Generalisierung auf Trump Niveau ist nicht gerechtfertigt. Innerhalb der Partei, wo diese Wahl auch stattfand, kennt man Bernie gut genug, um zu wissen dass er kein Kommunist ist.
    • Der Buchstabe I 18.03.2020 20:00
      Highlight Highlight Blöd nur, sond die Demokraten ein so korruptes Pack, dass sie Angst vor den Konzernen haben.
    • Normal 18.03.2020 21:30
      Highlight Highlight "Sanders wäre nach Trump das beste was diesem Land jemals passieren könnte." Da wäre ich nicht so sicher. VOn einem Extrem ins Andere ist nie gesund. Und ich meine mit Extrem nur, das Sanders linker ist als die bisherigen Präsidenten. Das wäre im Normalfall super, aber Trump hat das Land bereits komplett gespalten. Sanders würde die Spaltung kaum wieder kitten können.

      8 Jahre Sanders nach Obama wären ideal gewesen. Ich hoffe schwer, das er es in 4 Jahren nicht nochmals versucht. Da ist er dann leider echt zu alt.

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