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Dieses Hotel in Michigan unterstützt Frauen, die abtreiben – mit gratis Zimmern



Shelley O'Brien ist Managerin eines Hotels in einer kleinen Stadt im US-Bundesstaat Michigan. Hilflos sieht O'Brien dabei zu, wie in zahlreichen Bundesstaaten die Abtreibungsrechte von Frauen nach und nach eingeschränkt werden.

Kurzerhand entschloss sich die Managerin deshalb, betroffene Frauen zu unterstützen. Auf Facebook schrieb sie: «Liebe Schwestern, wir können leider nichts dagegen tun, wie ihr in eurem Heimatstaat behandelt werdet. Aber wenn ihr es bis nach Michigan schafft, dann werden wir euch mit mehreren Übernachtungen und dem Transport zu und von eurem Abtreibungstermin unterstützen.»

Die 55-jährige O'Brien, Mutter von drei Kindern, sagte zu CNN, dass sie sich gezwungen fühlte, etwas gegen die konservativen Gesetze zu unternehmen. Die US-Bundesstaaten Alabama, Georgia, Louisiana, Mississippi, Ohio und Kentucky haben alle Gesetze verabschiedet, die es Frauen entweder verbieten oder extrem erschweren, eine Abtreibung durchzuführen.

Auch in Michigan, wo das Hotel von O'Brien steht, wurden bereits Stimmen laut, wonach die Abtreibungsrechte eingeschränkt werden sollen. «Frauen sollen autonom über ihren Körper entscheiden können», so O'Brien. «Wenn wir keine Kontrolle mehr über unseren eigenen Körper mehr haben, dann leben wir nicht mehr in einer freien Welt.»

(ohe)

Die absurdesten Gesetze der Welt

Neues Abtreibungsgesetz in Alabama

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    Alle Leser-Kommentare
  • Reudiger 10.06.2019 12:03
    Highlight Highlight Sorry aber wie absurd ist das eigentlich? Da kommt es jetzt nicht drauf an, ob man für oder gegen die Abtreibung ist.
    Aber wieso sollte eine Abtreibung belohnt werden? Eine Abtreibung ist nie ein Grund zur Feier.

    Nur weil man eine Abtreibung hatte, heisst das nicht, das man die Abtreibungsrechte unterstützt bzw. stärkt.
    Ich könnte es verstehen, wenn man einen Rabatt gibt, aufgrund der mentalen Schwächung nach einer Abtreibung.

    Aber die Exklamation: Hurra, ich hatte eine Abtreibung, ich stärke somit Frauenrechte, ist schon etwas eigenartig.
    • Dong 10.06.2019 13:18
      Highlight Highlight ... und Wasser auf die Mühlen der fanatischen Abtreibungsgegner!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 10.06.2019 13:27
      Highlight Highlight Und wieso soll ein Staat die Herrschaft über fremde Körper haben?
      Bitte zuerst mal das beantworten.
      Und als kleine Anmerkung: dein Schlusswort deutet auf nullahnung, vollkommenes fehlen des geringsten Ansatzes von Verständnis und nichtvorhandensein vom Willen, das ganze auch nur verstehen zu wollen, hin.
      Wieso sollte man das ernst nehmen, was du geschrieben hast?
    • lilas 10.06.2019 13:52
      Highlight Highlight Wo liest du was von belohnen oder feiern? Stell dir vor..es gibt Menschen mit kleinem Budget. Wie sollen die in einem anderen Bundesstaat auch noch Aufenthaltskosten vor u nach dem Eingriff stemmen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlusUltra 10.06.2019 10:19
    Highlight Highlight Schöne Aktion!
    Hoffentlich ohne negative Konsequenzen..
  • Heinzbond 10.06.2019 06:19
    Highlight Highlight Wunderbare Idee, ich hoffe nur das die Fanatiker ihr nicht eines nachts das hotel anzünden....
  • Miicha 10.06.2019 03:49
    Highlight Highlight Eine mutige Frau, die wird es nun auch nicht gerade leicht haben mit den Abtreibungsgegnern.

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