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Foto sorgt für Empörung – US-Polizei führt schwarzen Verdächtigen am Strick ab



Berittene Polizisten im US-Bundesstaat Texas haben einen schwarzen Verdächtigen am Strick abgeführt. Ein Foto der Szene sorgte unter anderem in sozialen Medien für Empörung.

Das Vorgehen wurde als rassistisch und als makaberes Echo der Zeit der Sklaverei in den USA kritisiert. Die Polizei im Ort Galveston erklärte auf Facebook, die beiden Beamten hätten sich beim Abführen des Verdächtigen nicht optimal verhalten und hätten auf ein Transportfahrzeug warten sollen.

Die Polizei bitte den Verdächtigen wegen der «unnötigen Peinlichkeit» um Entschuldigung, erklärte Polizeichef Vernon Hale am Montag (Ortszeit). Die Beamten hätten keine böse Absicht gehabt, schrieb er weiter. Die Praxis, jemanden neben dem Pferd laufend am Strick abzuführen, sei vorerst nicht mehr erlaubt, so Hale.

Der abgeführte 43-Jährige war von den Beamten laut Polizei am Samstag wegen Verdachts auf Hausfriedensbruch festgenommen worden. Die Polizisten legten ihm Handschellen an, banden einen Strick daran und führten den Mann ab.

Zahlreiche Twitter-Nutzer sprachen von Rassismus und klagten, ein weisser Verdächtiger wäre von der Polizei nie derart behandelt worden. Einzelne Nutzer forderten, die Polizisten sollten gefeuert werden. Ein weiterer Twitter-Nutzer erklärte, er hoffe, der Verdächtige werde die Polizei auf Schadenersatz verklagen. (sda/dpa)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
RicoH
06.08.2019 22:16registriert May 2019
Die Beamten hätten keine böse Absicht gehabt, schrieb er weiter.
Aus meiner Sicht geht sowas gar nicht, egal welcher Herkunft. Es handelt sich hier um einen Verdächtigen, den man öffentlich vorführt.
Das war kein Akt, den man mit Unwissenheit rechtfertigen kann – das war bewusst inszeniert. Von da her sollte man sich fragen, ob die Sheriffs für den Job geeignet sind.
Eine einfache Entschuldigung und das Anpassen der Vorschrift reicht aus meinen Augen dafür nicht.
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hämpii
06.08.2019 22:03registriert December 2018
Aber wenn ein schwarzer US Rapper in Schweden festgenommen wird, weil er auf offener Strasse jemanden verprügelt hat, kümmert sich natürlich der Präsident himself um den Vorfall und beschwert sich bei der Schwedischen Justiz.
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Kruk
06.08.2019 21:18registriert April 2019
Ob sie aus rassistischen Motiven so handelten, keine Ahnung.
Aber bescheuert sind sie allemal.
Sind die denn im Wilden westen?
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