International
USA

52-Jähriger in den USA wegen Doppelmordes per Giftspritze hingerichtet

52-Jähriger in den USA wegen Doppelmordes per Giftspritze hingerichtet

10.04.2024, 07:4210.04.2024, 07:42

Ein verurteilter Mörder ist im US-Bundesstaat Missouri hingerichtet worden. Der 52-Jährige wurde am Dienstagabend (Ortszeit) per Giftspritze im Gefängnis in Bonne Terre getötet, wie US-Medien unter Berufung auf die zuständige Behörde berichteten. Der Mann wurde wegen des Mordes an seiner Cousine und deren Ehemann im Jahr 2006 zum Tode verurteilt.

Juristische Anstrengungen seiner Anwälte, die Hinrichtung noch zu verhindern, waren gescheitert. Medien berichteten, dass der Mann Reue gezeigt habe und sich deswegen sogar zahlreiche Strafvollzugsbeamte für eine lebenslange Haftstrafe ausgesprochen hätten.

Nach Angaben des Informationszentrums für Todesstrafe wurden in den USA dieses Jahr damit 5 Menschen hingerichtet, im vergangenen Jahr waren es 25. Mehr als 2300 zum Tode verurteilte Straftäter sitzen derzeit im Todestrakt, einige von ihnen schon seit Jahrzehnten. Im Januar wurde erstmals ein zum Tode verurteilter Mensch mittels einer neuen Stickstoff-Methode getötet. Bei der Prozedur bekommt eine Person über eine Gesichtsmaske Stickstoff zugeführt - die Folge ist der Tod durch Sauerstoffmangel. Menschenrechtsexperten hatten Alarm geschlagen. Bislang haben 23 der 50 Bundesstaaten die Todesstrafe abgeschafft. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Niemand will für Trump singen – jetzt muss die Freundin des FBI-Chefs ran
Reihenweise haben die Musikstars für Trumps grosse 250-Jahr-Feierlichkeiten wieder abgesagt. Den umgekehrten Weg geht die Countrysängerin Alexis Wilkins. Bekannt ist sie vor allem für ihre Liebe zu FBI-Chef Kash Patel.
Am liebsten hätte US-Botschafter Bill White ja Superstar Katy Perry gehabt. Aber die Popsängerin («I kissed a girl») – und neuerdings auch Freundin des ehemaligen kanadischen Premierministers Justin Trudeau – musste die Einladung freundlich ablehnen. Sie könne wegen «vertraglicher Verpflichtungen» leider nicht an der pompösen 250-Jahr-Feier der US-Botschaft in Brüssel auftreten, liess sie mitteilen. Also musste Trumps Mann in Brüssel Ersatz suchen.
Zur Story