International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Jan. 19, 2017 file photo provided U.S. law enforcement, authorities escort Joaquin

«El Chapo» bei seiner Auslieferung in die USA. Bild: AP/U.S. law enforcement

«El Chapo» ist gesund – und lernt offenbar Englisch



Der in New York inhaftierte mexikanische Drogenboss Joaquín Guzmán alias «El Chapo» befindet sich nach Angaben der US-Justizbehörden in gutem Gesundheitszustand – und lernt in seiner Zelle offenbar sogar Englisch.

Die Bundesanwaltschaft wies in einem am Dienstag (Ortszeit) bei Gericht eingereichten Dokument die Beschwerden der Guzmán-Anwälte zurück, ihr Mandant sei infolge seiner rigorosen Haftbedingungen erkrankt.

Nach Angaben der Anwälte soll der 59-Jährige an schweren Kopfschmerzen und akustischen Halluzinationen leiden. Die Anklagebehörde erklärte dazu jedoch, dass die derzeitigen Haftbedingungen des in Mexiko zwei Mal unter spektakulären Umständen aus dem Gefängnis ausgebrochenen Drogenbosses aufrechterhalten werden müssten.

Mehrstündige Besuche

Die Staatsanwälte wiesen auch den Vorwurf zurück, dass Guzmán in dem Hochsicherheitsgefängnis MCC im Stadtteil Manhattan in fast vollständiger Isolation gehalten werde. Vielmehr erhalte er fast täglich mehrstündige Besuche. Bei den angeblichen Halluzinationen handle es sich lediglich um die Geräusche eines Radios aus einer Nachbarzelle, wie ein Besuch des Gefängnispsychologen ergeben habe.

Und von Assistenten seiner Anwälte erhalte der prominente Gefangene anscheinend sogar Englischunterricht, berichteten die Ankläger – wobei sie einen Gefängniswärter als Zeugen zitierten. Dieser soll demnach verfolgt haben, wie einer dieser Assistenten dem Drogenboss ein englisches Wort von einem Zettel vorlas, das dieser dann anscheinend nachsprach.

Der ehemalige Boss des gefürchteten Sinaloa-Kartells schloss nach mexikanischen Medienberichten nicht die Grundschule ab und soll des Lesens und Schreibens weitgehend unkundig sein. Bevor er in das Drogengeschäft einstieg, verkaufte er Süssigkeiten und Obst.

«El Chapo» war Mitte Januar von den mexikanischen Behörden an die USA ausgeliefert worden. Er wartet nun auf seinen Prozess. Guzmán ist unter anderem wegen Waffenvergehen und Drogenhandels angeklagt, ihm droht lebenslange Haft. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

5 Antworten zu den geheimen Tapes zu Salvinis Parteispenden-Deal mit dem Kreml

Link zum Artikel

Warum wir aufhören müssen, uns selbst auszubeuten

Link zum Artikel

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Link zum Artikel

5 Dinge, die verzweifelte Singles tun – und unbedingt lassen sollten

Link zum Artikel

Hast du in Zürich einen Verrückten ins Wasser springen sehen? Wir wissen nun, wer es war

Link zum Artikel

9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Link zum Artikel

Dieser Fotograf zeigt Hochzeiten – so wie sie wirklich sind

Link zum Artikel

Trump, Clinton, der Sex-Milliardär – und die Verschwörungstheoretiker

Link zum Artikel

Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Link zum Artikel

BBC-Moderator berichtet über Patrouille-Suisse-Fail – und lacht sich schlapp 😂

Link zum Artikel

Stell dir vor, die App einer Sportliga fordert per Push plötzlich 6000 Dollar von dir ...

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie unsere Ferienbilder aussehen, wenn wir weitermachen wie bisher

Influencer sind bekannt für das Suggerieren einer Traumwelt. Für eine vor kurzem gestartete Kampagne setzen einige ihren Einfluss nun ein, um auf ein grosses Problem aufmerksam zu machen.

Influencer versorgen uns tagtäglich mit Fotos von den schönsten Plätzchen auf dieser Erde. Gekonnt inszenieren sich die durchtrainierten, meist jungen Frauen und Männer an Bilderbuch-Stränden. Die Bilder werden mit fröhlichen Hashtags sowie dem perfekten Insta-Filter versehen und hochgeladen.

Unter dem Hashtag «#NoFilterNoFuture» sind auf Instagram seit kurzem jedoch sehr ungewöhnliche Bilder zu finden. Das ansonsten stets glasklare Wasser und der perfekt weisse Strand sind komplett …

Artikel lesen
Link zum Artikel