International
USA

Grosse Anteilnahme nach Schüssen an Trump-Dinner

epa12914483 (L-R) First lady Melania Trump, US President Donald Trump, and CBS News senior White House correspondent Weijia Jiang participate in the White House Correspondents' Association Dinner ...
First Lady Melania Trump und US-Präsident Donald Trump am Dinner der Vereinigung der Korrespondenten im Weissen Haus.Bild: keystone

Nach Schüssen an Trump-Gala: Spitzenpolitiker äussern sich schockiert

26.04.2026, 11:2126.04.2026, 18:19

Nach den Schüssen bei einem Gala-Dinner in Washington mit US-Präsident Donald Trump lassen die Reaktionen nicht lange auf sich warten. Internationale Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker wie auch Persönlichkeiten aus den USA äusserten in den sozialen Medien ihre Bestürzung.

«Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz. «Ich versichere Donald Trump meine uneingeschränkte Unterstützung», schrieb etwa Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf der Plattform X und nannte den Angriff inakzeptabel.

Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni sprach Trump und allen Anwesenden ihre Anteilnahme aus. «Kein politischer Hass darf in unseren Demokratien Platz finden. Wir werden nicht zulassen, dass Fanatismus die Orte der freien Debatte und der Information vergiftet», schrieb sie in einem Post.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte auf X, dass seine Frau Sara und er schockiert seien «über das versuchte Attentat auf Präsident Donald Trump.» «Wir senden unsere Wünsche für eine vollständige und schnelle Genesung an den verletzten Polizeibeamten und grüssen den US Secret Service für sein schnelles und entschlossenes Handeln.»

«Jeder Angriff auf demokratische Institutionen oder auf die Pressefreiheit muss aufs Schärfste verurteilt werden», äusserte sich der britische Premierminister Keir Starmer ebenfalls auf X. Es sei eine riesige Erleichterung, dass Trump, seine Frau, First Lady Melania Trump, und die weiteren Anwesenden in Sicherheit sind.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb, dass Gewalt in der Politik niemals Platz habe. Sie danke Polizei und Sicherheitskräften, die durch ihr schnelles Handeln die Sicherheit der Gäste gewährleistet hätten. Ähnlich äusserte sich EU-Ratspräsident Antonio Costa. Er nannte die Ereignisse auf X zutiefst beunruhigend. Politische Gewalt habe im öffentlichen Leben keinen Platz und müsse entschieden abgelehnt werden.

«Gewalt ist niemals der richtige Weg. Die Menschheit kommt nur durch Demokratie, Zusammenleben und Frieden voran.»
Der Spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez

Auch Spaniens Regierungschef Pedro Sanchez, der Trump auf der politischen Bühne zuletzt mehrfach herausforderte, teilte mit: «Gewalt ist niemals der richtige Weg. Die Menschheit kommt nur durch Demokratie, Zusammenleben und Frieden voran.»

Gewalt habe in der Politik keinen Platz; Angriffe auf nationale oder religiöse Führer dürften niemals zur Normalität werden, äusserte sich Alt-Bundesrat Alain Berset zum Angriff. Als aktueller Generalsekretär des Europarates verurteilte er auf X «jeden Versuch, Gewalt in der Politik einzusetzen, ganz gleich, wie polarisiert die Debatte auch sein mag». Der Europarat stehe für Frieden.

Auch aus den USA und ihren Nachbarländern waren die Äusserungen zum Vorfall zahlreich. Die ehemalige Sprecherin des Repräsentantenhauses und Demokratin, Nancy Pelosi, dankte auf X «den tapferen Männern und Frauen des United States Secret Service und der örtlichen Strafverfolgungsbehörde für ihr schnelles Handeln». Es sei eine grosse Erleichterung, dass der Präsident, die First Lady und alle Anwesenden beim Dinner in Sicherheit sind.

«Als jemand, dessen Familie unter politischer Gewalt gelitten hat, sind meine Gebete beim verletzten Beamten und all jenen, die vom Trauma dieser schrecklichen Vorfälle betroffen sind.» Pelosi und ihr Ehemann wurden Ende 2022 in ihrem gemeinsamen Haus in San Francisco angegriffen.

Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani verurteilte die Schüsse und sprach in seinem X-Post von politischer Gewalt. Diese sei «absolut inakzeptabel». Er sei froh, dass der Präsident und die Gäste des Dinners in Sicherheit sind.

Der republikanische Senator Lindsey Graham ist laut seinem Post auf X «sehr dankbar gegenüber Gott, dass Präsident Trump und die First Lady, Vizepräsident Vance und die Second Lady wohlauf sind, ebenso wie alle anderen, die am Dinner teilgenommen haben.» Er ruft Amerikanerinnen und Amerikaner dazu auf, «für ruhigere Gewässer zu beten und zu versuchen, Teil der Lösung zu sein, nicht des Problems».

Auch die Staatschefinnen Venezuelas und Mexikos verurteilten den Vorfall.

«Gewalt darf niemals ein Weg sein», teilte Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum auf X mit. Auch sie ist erleichtert darüber, dass Donald und Melania Trump in Sicherheit sind.

Venezuelas amtierende Präsidentin Delcy Rodriguez verurteilte «den Angriff auf Präsident Trump und seine Frau Melania Trump auf das Schärfste». Gewalt sei niemals eine Lösung für jene, die die Werte des Friedens hochhalten.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Schusswechsel Dinner: Trump stolpert bei Evakuierung
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
49 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Thomas Melone
26.04.2026 11:28registriert Mai 2014
Die Anteilnahme ist gross und hinter vorehaltener Hand, hätten sich die meisten wohl etwas anderes gewünscht.
12910
Melden
Zum Kommentar
avatar
rosen nell
26.04.2026 11:54registriert Oktober 2017
Riecht irgendwie nach Donniepoly: Deine Umfragewerte sind im Keller. Spiele die Attentatskarte. Gehe ohne Umweg via Gefängnis ins Ziel. Kassiere dein Gehalt. Spiele weiter.
1049
Melden
Zum Kommentar
avatar
Hans Jürg
26.04.2026 12:10registriert Januar 2015
Der Plan geht auf. Trump wird plötzlich statt der Täter zu sein, das Opfer.

Undq Epstein, Island, Ecuador, der Iran, ICE, Inflation, und und und, treten völlig in den Hintergrund.

Und die Agenda
749
Melden
Zum Kommentar
49
Warum der Iran Trumps wirtschaftlichem Druck widerstehen könnte
Trotz der von Donald Trump verhängten Blockade konnte der Iran einen finanziellen Zusammenbruch abwenden. Analysten heben die Resilienz des Regimes angesichts des wirtschaftlichen Drucks hervor.
Die US-amerikanische Seeblockade gegen den Iran dürfte die Ölproduktion des Landes in den kommenden Wochen verlangsamen, doch Analysten halten es für verfrüht, einen wirtschaftlichen Zusammenbruch der Islamischen Republik vorherzusagen.
Zur Story