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epa06090433 Active duty members of the US military participate in the 2017 San Diego LGBT Pride parade in San Diego, California, USA, 15 July 2017. This years parade was led by a contingent of interfaith religious leaders who showing support for LGBTQ (Lesbian, Gay Bisexual, Transgender, Queer) equality and justice. The parade also had a contingent of active duty military and their spouses.  EPA/DAVID MAUNG

US-Soldaten an der LGBT-Pride in San Diego. Bild: EPA/EPA

Weil sie «Störungen» verursachen: Trump will keine Transgender-Menschen im US-Militär



Trump hat sich heute auf Twitter geäussert, dass er keine «Transgender-Individuen» im US-Militär zulassen will. Auf diese Einigung sei er mit seinen Generälen und Militär-Experten gekommen. Der Grund dafür seien die hohen medizinischen Kosten sowie die Störungen, die solche Personen im Militär anrichten würden. Das Militär müsse sich auf den «entscheidenden und überwältigenden Sieg» konzentrieren.

Im Vorjahr hatte die Obama-Administration öffentlich verkündet, dass Transgender-Personen offen im Militär dienen dürften. Zusätzlich würde das Militär alle Kosten einer Umwandlung während des Dienstes übernehmen, verkündete damalige Verteidigungsminister Ashton Carter.

Während des Wahlkampfes hatte sich Trump noch für LGBT-Rechte stark gemacht. Auch die gleichgeschlechtliche Ehe war für ihn beschlossene Sache. In seinen letzten Beschlüssen zeigt er der jedoch LGBT-Community keine Liebe.

Unter Trumps Tweet explodiert mittlerweile die Diskussion. Viele befürworten Trumps neuesten Beschluss, viele sind dagegen. 

Bild

Bild: twitter

Die LGBT-Community fühlt sich von Trump vor den Kopf gestossen. «Donald Trump spuckt den mutigen Transgender-Soldaten, die ihr Land verteidigen, ins Gesicht», schreibt der LGBT-Ausschuss in Washington auf Twitter. (leo)

Hat die Schweiz ein Homophobie-Problem?

Video: srf

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