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Das unglaubliche Bild des überfluteten Altersheims in Texas – und das Happy End



Es ist ein Bild, bei dem man zunächst gar nicht glauben kann, das es echt sein könnte. Hüfttief sitzen Bewohner eines Altersheims im Wasser. Einige auf dem Rollator, andere auf dem Sofa. Hinten in der Ecke hat sich eine Katze vor den Fluten gerettet.

Aufgenommen wurde das Bild gestern Sonntag in einem Altersheim in Dickinson, Texas. Wenige Kilometer südöstlich von Houston, wo der Hurrikan Harvey in den vergangenen Stunden besonders heftig wütete. 

Tim McIntosh, dessen Mutter in der Altersresidenz wohnt, erhielt das Bild per Email, verbreitete dieses auf Twitter und bat um Hilfe und Retweets. 

Der erste Tweet erhielt über 3000 Retweets, die Rettungskräfte handelten schnell. 18 Personen konnten gerettet werden. Mit einer Luftbrücke seien die Grossväter und Grossmütter aus dem Altersheim geflogen worden, sagte Einsatzleiter David Popoff gegenüber der Galveston County Daily News.

Die Rettungskräfte informierten, die McIntoshs alle 30 Minuten, bis alle Personen in Sicherheit waren. «Wir sind sehr glücklich und dankbar für alle Retweets», so Tim McIntosh. 

Ob auch die Katze gerettet werden konnte, wissen wir zurzeit noch nicht. (cma)

Houston versinkt nach dem Hurrikan Harvey in den Fluten

Fischen in den eigenen vier Wänden. Diese Familie macht das beste aus der Situation in Houston:

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Video: watson

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34
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    Alle Leser-Kommentare
  • Burdleferin 28.08.2017 16:14
    Highlight Highlight Die Katze hätte ich dort gelassen 😄
    • Lamino 420 28.08.2017 18:19
      Highlight Highlight Hoffentlich lässt dich nie jemand zurück.
    • Burdleferin 28.08.2017 20:23
      Highlight Highlight Einige Leute verstehen wirklich keinen Spass... 🙄
  • Butzdi 28.08.2017 16:10
    Highlight Highlight Fun fact: 8 Kongressrepublikaner aus Texas haben bei Sturm Sandy insistiert, dass New Jersey sich selber helfen müsse. Jetzt wo es sie betrifft, wird nach Hilfe geschrien.
    Das ist sehr typisch für die Republikaner, die alles als Sozialismus bezeichnen, was der Staat anbietet - ausser wenn sie selber Hilfe benötigen.
  • Quecksalber 28.08.2017 15:13
    Highlight Highlight Wahrscheinlich alles im grünen. Wer den richtigen Präsident hat, vertraut auf göttliche Fügung (subtiles Bashing von möglichen 45 Wählern)
  • Thinkdeeper 28.08.2017 13:59
    Highlight Highlight Und was tut der POTUS CLOWN?
    Wo bleiben Nationalguard und Hilfe?

    Er zählt wahrscheinlich wie viele Renten/Sozialhilfe eingespart werden kann!
    • walsi 28.08.2017 14:28
      Highlight Highlight Den Letzten den man für das Versagen der lokalen Behörde verantwortlich machen kann ist Trump, auch wenn Trumpbashing zurzeit sehr beliebt ist. Die Behörden hatten Jahre Zeit aus den Erfahrugen mit Katrina und New Orleans die notwendigen Lehren zu ziehen
    • _kokolorix 28.08.2017 19:51
      Highlight Highlight @walsi
      Die Sparübungen zugunsten seiner hyperreichen Kumpels sind ganz bestimmt sehr hilfreich in so einem Katastrophenfall...
    • Duweisches 28.08.2017 20:51
      Highlight Highlight Es tut mir Leid, dieses Drama jetzt für Politik auszunutzen, aber die Neoliberale Theoretiker begrüssen solche Katastrophen, weil dann mit einem "Neustart" begonnen werden kann. Der Staat gibt wichtige Aufgaben wie zum Beispiel Bildung in solchen Situationen gerne an Unterstützer ab, meist mit fatalen Konsequenzen...

      http://www.woz.ch/-100f

      Das Buch hat bestimmt einige Mängel, beschreibt aber sehr schön das Aasgeier-Verhalten der Neoliberalen in solchen Schockmomenten
  • Real John Doe 28.08.2017 13:34
    Highlight Highlight Ist das echt echt? Was mich erstaunt ist, dass sie sich da seelenruhig noch im hüfttiefen Wasser bewegen. Eine Dame "lismet" sogar noch etwas... Gut, warscheinlich haben sie schon mehr erlebt als dass ihre Welt wegen ein bisschen Wasser aus den Fugen gerät.
    • Trump's verschwiegener Sohn 28.08.2017 22:10
      Highlight Highlight Das ist so, weil die meisten Leute in den USA schon komplett verinnerlicht haben, dass man sich eher in einem Dritteweltland als sonstirgendwo befindet und dass man im Nu ohne Eigenverschulden in die derbste Armut fallen kann.
  • lilie 28.08.2017 12:42
    Highlight Highlight Ich bin etwas verwundert, dass die Rettungskräfte erst durch Tweets auf das Desaster aufmerksam gemacht wurden. Warum kein Notruf?
    • Crazyscientist 28.08.2017 14:34
      Highlight Highlight Die Infrastruktur in den USA ist schlecht Wahrscheinlich gab's kein Strom und kein Festnetz mehr und Handys mögen Wasser bekanntlich auch nicht besonders.
    • lilie 28.08.2017 15:20
      Highlight Highlight @scientist: Der Mann, der den Tweet verfasste, hatte ja offenbar Strom und Zugang zum Internet. ;)
    • Toerpe Zwerg 28.08.2017 15:50
      Highlight Highlight Das Licht brennt.
  • plaga versus 28.08.2017 11:40
    Highlight Highlight Die Katze ist mir in solchen Momenten sowas von egal! Unglaublich, dass hier noch von einer Katze herum schwadroniert wird...
    • MiezeLucy 28.08.2017 12:41
      Highlight Highlight Kannst du dir vorstellen, wie wichtig so eine Katze für die Menschen in solch einer Einrichtung sein kann?! Wohl nicht!! Denen ist so ein pelziger Seelentröster eine Rettung wert, mir übrigens auch!!
    • stimpy13 28.08.2017 12:57
      Highlight Highlight Und doch ist sie ein Lebewesen wie Du und ich. "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln." Dieser Spruch von Gandhi lässt sich auch auf Menschen ummünzen.
    • plaga versus 28.08.2017 14:36
      Highlight Highlight Mag sein. Ich habe kein Haustier und setze mich eher den Umweltschutz ein.
      Dennoch finde es komisch, dass es im Artikel um Menschen (und ja, auch Tiere) geht, aber dennoch die Katze rot eingekreist wird. Während dessen die Alten da im Wasser hinsiechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crazyscientist 28.08.2017 11:21
    Highlight Highlight Der Hurrikan war schon seit Tagen auf dem Radar, warum wurde nicht evakuiert? Todesfälle hätten vermieden werden können.
    • Hierundjetzt 28.08.2017 12:16
      Highlight Highlight Wir sprechen hier nicht von einer Stadt Bern mit 120'000 Einwöhnerchen. Wir sprechen davon, dass die gesamte Deutschschweiz innerhalb von 3 Tagen evakuiert werden müsste.

      tja und könnten WIR da tun? Wir sind ja schon überfordert bei 1 Schlammlawine.

      Eben.

      also...
    • Sagitarius 28.08.2017 13:14
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Wir sprechen hier von Altersheimen und nicht von der Gesamtbevölkerung!

      Eben.
    • carmse 28.08.2017 13:16
      Highlight Highlight Wenn ich es richtig gelesen habe, hat es der Bürgermeister von Houston nicht für nötig gehalten, die Region zu evakuieren, weil dies zu Panik und verstopften Highways hätte führen können. Die Annahme war wahrscheinlich, dass bei einer Evakuierung einer Millionenstadt mehr Menschen zu Schaden kommen als wenn man den Sturm aussitzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sagitarius 28.08.2017 11:20
    Highlight Highlight Ein Altersheim welches nicht in Anbetracht eines solchen Naturereignisses vorgängig evakuiert wurde! Erstaunlich!
    • Toerpe Zwerg 28.08.2017 15:52
      Highlight Highlight Wieviele Altersheime gibt es in einer 7M Agglomeration? Wieviele Altersheimbewohner überstehen eine Evakuation nicht?
    • Sagitarius 28.08.2017 17:34
      Highlight Highlight Toerpe Zwerg: Also die Leute eher ersaufen oder erfrieren lassen? Ist auch ein wenig speziell!
    • Toerpe Zwerg 28.08.2017 19:40
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