International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07869481 A handout photo made available by Ukraine Presidential Press Service shows Ukraine's President Volodymyr Zelensky (L) and US President Donald J. Trump (R) during a meeting on the sidelines of the 74th session of the United Nations General Assembly in New York, New York, USA, 25 September 2019. The annual meeting of world leaders at the United Nations runs until 30 September 2019.  EPA/UKRAINE PRESIDENTIAL PRESS SERVICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump am Rande der Uno-Generalversammlung (September 2019). Bild: EPA

Impeachment-Knaller am WEF – Selenskyj reist an (DER Selenskyj von Trumps berühmtem Anruf)

Es war Donald Trumps Telefonat mit Ukraines Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, welches das Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten auslöste. Jetzt hat die CH-Media-Redaktion erfahren: Selenskyj kommt ans WEF. Das ist auch wegen des Flugzeugabsturzes im Iran pikant.

Patrik Müller / ch media



Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist traditionell mit globaler Prominenz besetzt, doch diesmal - bei seiner 50. Ausgabe - ist die Teilnehmerliste nicht nur hochkarätig, sondern auch brandaktuell. Mitten in der Nahost-Krise haben die Hauptakteure USA (mit Präsident Donald Trump), Iran (mit Aussenminister Javad Zarif) und Irak (mit Präsident Barham Salih) ihren Besuch zugesagt, wie CH Media bereits Anfang Woche meldete.

Ein Artikel von

Nun wird die Liste noch länger. Gemäss Informationen von CH Media reist übernächste Woche auch der Präsident der Ukraine nach Davos. Wolodymyr Selenskyjs Besuch ist in doppelter Hinsicht brisant:

In den US-Medien dominieren zurzeit diese zwei Themen die Schlagzeilen. Weil Selenskyj in beiden eine Schlüsselrolle zukommt, rechnet man beim World Economic Forum übernächste Woche mit einer medialen Aufmerksamkeit wie noch nie. Allerdings gilt bei den WEF-Profis die Teilnahme von Trump noch als unsicher. Zwar hat gestern das Weisse Haus seinen Davos-Besuch offiziell bestätigt, doch Trump ist bekannt dafür, seine Pläne schon mal kurzfristig zu ändern. Vor dem Hintergrund seiner innenpolitischen Probleme mit dem Impeachment ist nicht ausgeschlossen, dass der US-Präsident, der vor zwei Jahren das WEF mit seinem Besuch aufmischte, am Ende doch zuhause bleibt. (aargauerzeitung.ch)

So berichteten die US-Zeitungen über Trumps Impeachment

Ein TV-Komiker wird neuer Präsident der Ukraine

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

42
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 12.01.2020 22:28
    Highlight Highlight Als langjähriger und humanitär gesinnter Steuerzahler bin ich wahnsinnig froh, dass die Schweiz dem bedürftigen, unermüdlichem Friedensapostel Donald Trump ein gesichertes Forum und einen internet-Anschluss zur Verfügung stellt, damit er seine genialen Geistesblitze persönlich und via Twitter einer grösseren Öffentlichkeit bekannt machen kann. Gerne spende ich aus persönlichen Mitteln zusätzlich 10 Kisten Coca-Cola, 50 doppelstöckige Cheeseburger Big Mac und 5 Liter der Salbe Boosting Hydrating Concealer – Orange BHC06
  • bruder klaus 12.01.2020 22:27
    Highlight Highlight das alles zeigt uns nur, dass man die politik und wirtschaft nicht mehr ernst nehmen kann. alle sind doch narzissten und machtsüchtig.
    wir hätten weiss gott mehr gescheits zu tun als diesen teuren blödsinn.
  • Naraffer 12.01.2020 11:29
    Highlight Highlight Blick, bisch es du?
  • Magnum44 12.01.2020 09:52
    Highlight Highlight Weiss der Durchschnittsleser hier nicht, wer Selenskyj ist? Oder wieso dieser Titel?
  • The_real_Zippy 11.01.2020 21:54
    Highlight Highlight Ok.. Wäre es denkbar, dass diese Witzveranstaltung doch noch etwas Gutes zustande bringt?

    Frage für einen Steuerzahler der dieses finanziert...
  • AdvocatusDiaboli 11.01.2020 20:34
    Highlight Highlight Und was hat der Herr Selenskyj selber zu dem Anruf gesagt, Watson?
  • Spooky 11.01.2020 20:14
    Highlight Highlight Ich will auch ans WEF!
    • Ueli der Knecht 11.01.2020 21:41
      Highlight Highlight Wenn du alleine dahin gehen willst, dann kostet dich das rund 150'000 Franken. Wenn du deine/n Partner/in mitnehmen willst, musst du rund 300'000 hinblättern. Und ab rund 600'000 darfst du auch deine Entourage mitschleppen.

      Was willst du denn da?
    • Spooky 12.01.2020 02:51
      Highlight Highlight "Was willst du denn da?"

      Essen und trinken, an den Partys dabei sein,
      eine Rede halten und mit Greta und Trump zusammen über Gott und die Welt diskutieren (in dieser Reihenfolge).
  • oliversum 11.01.2020 18:42
    Highlight Highlight Und warum soll das so brisant und pikant sein, Herr Müller?
    • AdvocatusDiaboli 12.01.2020 04:29
      Highlight Highlight Habe ich mich auch gefragt. Es ist ja nicht so als ob Watson daran interessiert ist was der zu sagen hat - da es nichts gegen Donald Trump sein wird.
  • Vecchia 11.01.2020 17:17
    Highlight Highlight In jedem anderen Genre von Veranstaltung würde man den Trump als Hochsicherheitsrisiko einstufen und in ausladen.

    Kann jetzt bitte das neugewählte Parlament endlich dafür sorgen, dass nicht die Steuerzahler für die Sicherheit dieses unsäglichen Narzissten-Traras bezahlen müssen?!

    Die zig Millionen könnten weitaus sinnvoller eingesetzt werden.
    • MartinZH 11.01.2020 17:48
      Highlight Highlight Du solltest es nicht als knausriger Rappenzähler sehen. 😉

      Das WEF bietet in Davos in der sicheren und gut organisierten Schweiz eine internationale Plattform, wo Politik und Wirtschaft zusammenkommen, um aktuelle Probleme zu besprechen.

      Wir (und die Medien) bekommen längst nicht alles mit, was hinter den Kulissen alles läuft und möglich wird – z.T. die unvorstellbarsten Konstellationen von Akteuren.

      Der monetäre Beitrag der Steuerzahler kann man sicher guten Gewissens unter "Die Guten Dienste der Schweiz" verbuchen.

      So auch die Garantie der absoluten Sicherheit, dank Polizei und CH-Armee!
    • Vecchia 11.01.2020 18:20
      Highlight Highlight "...und gut organisierten Schweiz eine internationale Plattform, wo Politik und Wirtschaft zusammenkommen, um aktuelle Probleme zu besprechen..."

      die aktuellen Probleme der Wirtschaft, in einer Schweiz, die in den letzten Jahren konstant die Ausgaben für die Schwächsten gekürzt hat.

      Dieses Theater dient nicht der Allgemeinheit, die Einnahmen des WEF sind horrend.

      https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/kosten-sozialisiert-gewinne-privatisiert-wef-knausert-bei-sicherheitskosten-133952832
    • Ueli der Knecht 11.01.2020 21:47
      Highlight Highlight "Das WEF bietet in Davos in der sicheren und gut organisierten Schweiz eine internationale Plattform, wo Politik und Wirtschaft zusammenkommen, um aktuelle Probleme zu besprechen."

      Das mag Aristokratie-Fans gefallen, aber es untergräbt Demokratie und scadet der offenen Gesellschaften.

      Solches elitäres Gehabe, wo sich die feudal-plutokratischen Kleptokraten aus der ganzen Welt treffen, schaden jeder demokratischen Entwicklung weltweit.

      Das WEF fördert die Korruption, die Intransparanz, die Plutokratie und Aristokratie sowie vorallem die Kleptokratie.

      Eine Schande für die Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 11.01.2020 17:03
    Highlight Highlight Ich finde es sehr gut, dass der Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, nach Davos reist! 👍

    Ich hoffe, dass auch Trump, Macron, Merkel und Putin gleichzeitig da sein werden.

    Selenskyj könnte mit ihnen ja dann auch darüber diskutieren, warum der vereinbarte Waffenstillstand im Donbas, der seit dem 1. Januar 2020 gelten sollte, noch nicht umgesetzt worden ist..!

    Noch immer sterben fast täglich Menschen in der Ostukraine. Man könnte ja Putin einmal richtig in die Zange nehmen, statt ihn einfach schalten und walten zu lassen, wie es ihm einfach passt.

    Die Ukraine ist akuter als Iran! 🕊
    • Peter Mü 11.01.2020 19:12
      Highlight Highlight oder einmal den Amis auf die Fingerklopfen, dann wären Donbas, Irak, Syrien, Lybien, Libanon, und so weiter.... gar nie zu Problemen geworden..
      Aber als treuer Ami-Scherge verurteilt man sofort Putin und nicht Obama oder Bush.
    • MartinZH 11.01.2020 21:02
      Highlight Highlight Peter Mü: Was soll das mit "treuer Ami-Scherge"..? 🤔 Es sollte nicht im Polemik gehen, sondern um eine seriöse und sachliche Analyse..! Auch im Fall von Libyen [!]..!
    • Ueli der Knecht 11.01.2020 22:03
      Highlight Highlight Nur ideologisch verblendete Spinner sind "treue Ami-Schergen", die ständig mit den Splitter im Auge der Russen sehen, aber nicht den eigenen Balken in ihrem eigenen Trump-/NATO-Auge bemerken.

      Es ist wirklich nur infantil, wenn man ständig mit dem Finger auf die anderen zeigt, nur um jede notwendige Selbstkritik à Priori zu verunmöglichen und weit von sich zu weisen.

      Hier erklärt ein kranker Mann mit der Reife eines Fünfjährigen, im Interview mit Fox-News, dass seine Truppen nur in Syrien weilen, um dort das Öl zu klauen:
      http://bit.ly/36MuQDr

      Na, MartinZH? Siehste? Oder bist du blind?
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Selbst-Verantwortin 11.01.2020 16:35
    Highlight Highlight Hier nicht gern gehört und von Watson ‚vergessen‘ zu erwähnen:
    „ Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat sich in dem vieldiskutierten Telefonat im Juli nach eigenen Angaben nicht von US-Präsident Donald Trump unter Druck gesetzt gefühlt. Es sei ein normales Gespräch gewesen, sagte Selenski am Mittwoch in New York am Rande der UNO-Vollversammlung bei einem gemeinsamen Auftritt mit Trump. «Es war ein gutes Gespräch, es war normal» und viele Themen seien besprochen worden, sagte er.“
    https://www.srf.ch/article/17689349/amp
    • bebby 11.01.2020 18:16
      Highlight Highlight Lügen kann jeder...es gab genügend Zeugen, die anderes gehört haben.
    • Shabaqa 11.01.2020 18:53
      Highlight Highlight Das wissen wir alle längst.
    • Selbst-Verantwortin 11.01.2020 18:59
      Highlight Highlight 🤣🤣
      27 Blitzer für ein einfaches Zitat.
      Schöner geht Realitätsverweigerung nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zyniker haben es leichter 11.01.2020 16:32
    Highlight Highlight Total brisant... Shocking! Oder etwa auf dem Level von Geschichten über englische Royals.
  • Perry_ 11.01.2020 16:24
    Highlight Highlight Erlaubt es sein stolz zuhause zu bleiben? Egal, Popcorn hole ich mir auf jeden Fall! :)
    • CalibriLight 11.01.2020 17:33
      Highlight Highlight Super für die beiden.
      Dann können sie sich noch besser absprechen.....

      @Ueli M: Sam Inglisch lessons wud not be rong in keis you miit se orensch uan.
    • Joe Kilchmann (1) 11.01.2020 19:17
      Highlight Highlight häsch Unterhaltigswert

Es ist ein «Krieg»: Trump macht Corona-Kehrtwende – und Fox News zieht mit

Lange hat Donald Trump das Coronavirus ignoriert und verharmlost. Nun inszeniert sich der US-Präsident als «Feldherr» im Krieg gegen die Pandemie. Und findet, er habe alles richtig gemacht.

In der Welt des Trumpismus hat eine Devise viel Gewicht: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? In der Corona-Krise treibt der US-Präsident sie auf die Spitze. «Wir müssen das loswerden, wir müssen diesen Krieg gewinnen, und im Idealfall schnell», sagte Trump am Dienstag im Weissen Haus. Es gehe nicht nur um die Wirtschaft, «sondern das Leben vieler Menschen».

Es ist die spektakuläre Kehrtwende eines Präsidenten, der die Gefahr durch das Coronavirus erst ignoriert und dann kleingeredet …

Artikel lesen
Link zum Artikel