DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dieser Stinkefinger könnte den Boston-Bomber das Leben kosten



Schuldig gesprochen wurde Dschochar Zarnajew bereits. Jetzt geht es darum, ob der Boston-Bomber den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen oder hingerichtet wird. Es sieht nicht gut aus, denn die Anklage hat ein belastendes Bild vorgelegt:

Bild

Dschochar Zarnajew in seiner Zelle (10.07.2013). screenshot: youtube/boston herald

Es zeigt Zarnajew drei Monate nach seiner Verhaftung, wie er der Überwachungskamera in seiner Zelle den Stinkefinger zeigt – für die Anklage ein klarer Beweis, dass der 21-Jährige seine Tat nicht bereut und darum den Tod verdient.

Die Verteidigung versuchte die Geste anders zu deuten. Die Kamera habe eine glänzende Oberfläche und Zarnajew habe sie als Spiegel benutzt, um sein Haar zu richten. Als Beweis spielte sie das Video ab, aus dessen Kontext das belastende Bild stammt:

abspielen

video: youtube/Boston Herald

Darin ist zu sehen, wie Zarnajew seine Frisur richtet und dann sehr schnell ein Victory-Zeichen und den Stinkefinger macht. Die Verteidigung hofft, damit die Wirkung des einzelnen Bilds etwas abzuschwächen.

Bei dem Attentat auf den Boston Marathon 2013 waren drei Menschen getötet und 264 verletzt worden. Als Täter wurden die Brüder Tamerlan und Dschochar Zarnajew identifiziert. Der ältere Tamerlan wurde auf der Flucht vor der Polizei getötet. Dschochar hatte sich verschanzt, konnte aber nach einer Schiesserei verhaftet werden.

Dschochar Zarnajew

1 / 12
Dschochar Zarnajew
quelle: ap fbi
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Terror in Boston

1 / 10
Terror in Boston
quelle: ap ben thorndike / ben thorndike
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Die Ungeimpften lassen uns im Stich»: Nun reden auch Republikaner Klartext

Bei den Corona-Impfungen werden die USA vom Vorbild zum Sorgenkind. Gleichzeitig nehmen die Hospitalisierungen stark zu. Selbst republikanischen Politikern wird es mulmig.

Am ersten Arbeitstag verkündete US-Präsident Joe Biden ein vermeintlich ambitioniertes Ziel: In seinen ersten 100 Amtstagen sollten in den USA eine Million Menschen pro Tag gegen das Coronavirus geimpft werden. In der Realität wurde die Vorgabe weit übertroffen: Auf dem Höhepunkt der Kampagne waren es bis zu drei Millionen Impfungen täglich.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Die USA schienen auf bestem Weg, die Corona-Pandemie zu besiegen. In immer mehr Bundesstaaten wurden die …

Artikel lesen
Link zum Artikel