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Zwei Tote nach Schüssen auf US-Militärbasis



Military and law enforcement personnel are seen inside Lackland Air Force Base in San Antonio, Texas April 8, 2016. Two people were killed in an apparent murder-suicide at Lackland Air Force Base in San Antonio on Friday that triggered a 90-minute lockdown at the facility, military officials and the Bexar County Sheriff's Office said.   REUTERS/Darren Abate

Ein Pilot soll der Täter von Lackland sein.
Bild: DARREN ABATE/REUTERS

Schüsse auf US-Militärbasis: Auf dem Stützpunkt Lackland im US-Bundesstaat Texas hat es am Freitag zwei Tote gegeben. Die Polizei vermutet, dass der Schütze unter ihnen ist.

Es sehe danach aus, dass er sich nach der Tat selbst getötet habe, sagte der Sprecher des Sheriffbüros von Bexar County auf Anfrage. Einen terroristischen Hintergrund schlossen die Ermittler aus.

Der Vorfall ereignete sich am Freitagmorgen (Ortszeit). Laut einem Bericht der «Air Force Times» handelte es sich bei dem Täter um einen Piloten. Er habe einen Kommandanten einer Ausbildungsstaffel getötet, berichtete die Zeitung unter Berufung auf die interne Kommunikation des Pentagons.

Eine Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Der Befehlshaber des Stützpunktes, Bob LaBrutta, wollte unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen keine Angaben machen. Die Angehörigen müssten zunächst informiert werden, sagte er am Mittag auf einer Pressekonferenz. Die Tat ereignete sich demnach in einem Gebäude, in dem Unterrichtsräume und Büros untergebracht sind. Die Ermittler stellten am Tatort zwei Waffen sicher.

LaBrutta zeigte sich sichtlich erschüttert. «Wir haben heute Morgen einen dieser Anrufe bekommen, die man nie bekommen möchte», sagte er. Er dankte den Sicherheitskräften, die innerhalb weniger Minuten vor Ort gewesen seien. Der Stützpunkt liegt westlich der Stadt San Antonio. Rund 8000 Menschen sind dort beschäftigt.

Tödliche Schüsse gab es in US-Militäreinrichtungen schon häufiger. Der grösste Fall ereignete sich 2009 ebenfalls in Texas. Auf dem Stützpunkt Fort Hood erschoss ein Offizier 13 Menschen. Das Motiv: Er wollte die radikalislamischen Taliban in Afghanistan vor US-Soldaten schützen. (sda/dpa)

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