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Grönland-Ambitionen: Trump stellt Verbindung zu China und Russland her

Grönland-Ambitionen: Trump stellt Verbindung zu China und Russland her

Präsident Donald Trump hat in der Debatte um umstrittene Besitzansprüche der USA an Grönland eine Verbindung zu Russland und China hergestellt.
23.12.2025, 03:5116.01.2026, 09:21

Auf die Frage von Journalisten zu dem am Vortag ernannten Sondergesandten der USA für die zu Dänemark gehörende Insel im Nordatlantik sagte der Republikaner: Wenn man sich Grönland entlang der Küste anschaue, sehe man überall russische und chinesische Schiffe. «Wir brauchen Grönland für die nationale Sicherheit.» Es gehe nicht um Mineralien oder Öl, davon habe die USA selbst genug.

President Donald Trump speaks at his Mar-a-Lago club, Monday, Dec. 22, 2025, in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump
Donald Trump brüskiert mit seinen Grönland-Aussagen Dänemark.Bild: keystone

Trump hat seit seinem Amtsantritt im Januar immer wieder mit Hinweis auf Gründe der nationalen Sicherheit umstrittene Besitzansprüche auf Grönland angemeldet. Die Debatte darüber war zuletzt aber etwas abgeklungen. Nach der Ernennung des Sondergesandten hatte Dänemark prompt den amerikanischen Botschafter zu einem Gespräch einbestellt. (sda/dpa)

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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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SkoOct
23.12.2025 06:42registriert Mai 2025
Trump spricht über Grönland wie über eine Immobilie... Die Aussenpolitik ist für ihn reine Deal Rhetorik, keine Verantwortung! Genau das macht ihn für Putin und China so wertvoll.
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Bruchpilot
23.12.2025 06:40registriert Juli 2020
Bei Grönland und Venezuela geht es ebensowenig ums Öl wie damals bei der Invasion des Irak:
Gar nicht. Bis ein paar Jahre später jemand kleinlaut mit der Wahrheit rausrückt.
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Gina3
23.12.2025 05:48registriert September 2023
Trump:
“Wir brauchen Grönland für die nationale Sicherheit.» Es gehe nicht um Mineralien oder Öl, davon habe die USA selbst genug.”
Wer’s glaubt, der wird selig.

Seliger Unschuldiger. ( und nützlicher Idiot)
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