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Wahlen in den USA: Trump erschwert Abstimmung per Brief

epa12863104 US President Donald J Trump references his notes during an executive order signing event in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 31 March 2026. The order directs the  ...
Trump präsentierte das Dekret gegen Wahlbetrug am Dienstag im Oval Office.Bild: keystone

Trump erschwert Briefwahl in den USA

Noch immer glaubt US-Präsident Donald Trump, dass es bei den Präsidentschaftswahlen 2020 nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Nun hat er ein Dekret unterzeichnet, das die Briefwahl erschwert. Er will damit gegen Wahlbetrug vorgehen.
01.04.2026, 09:1801.04.2026, 09:18

Das Wahlrecht in den USA wird beschränkt. US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag ein Dekret unterzeichnet, das die Briefwahl erschwert, wie US-Medien berichten. Trump ist überzeugt: «Der Betrug bei der Briefwahl ist legendär.» Beweise dafür gibt es allerdings keine.

Das Dekret verlangt, dass das Heimatschutzministerium eine Staatsbürgerschaftsliste anlegt. Sie soll auf Daten von Staatsbürgerschaften und Einbürgerungen basieren. Auch weitere Datenbanken wie etwa die Sozialversicherung sollen miteinbezogen werden. Die Listen sollen dann an die Wahlbehörden der einzelnen Bundesstaaten weitergeleitet werden, wie die New York Times ausführt. Wer nicht auf der Liste steht, dessen Brief soll nicht weitergeleitet werden, so die Anweisung an die US-Post. Gleichzeitig sollen Beamte, die nicht wahlberechtigten Personen Stimmzettel aushändigen, strafrechtlich verfolgt werden.

Rechtliche Schritte gegen Dekret angekündigt

Kaum war das Dekret unterzeichnet, wurde auch schon Widerstand angekündigt. Die Demokraten wollen nun mit rechtlichen Schritten gegen den Erlass vorgehen, auch wenn Trump sagte, dass er narrensicher und nicht anfechtbar sei. Experten schätzen das Dekret jedoch als rechtlich heikel ein.

Denn eigentlich sind die Staaten zuständig für die Wahlen. Arizona und Oregon reagierten entsprechend und kündigten ebenfalls rechtliche Schritte an.

Trump hatte zuvor vergeblich versucht, eine Reform bei den US-Wahlen durchzusetzen. Auch damit wollte er die Briefwahl einschränken. Vor wenigen Tagen hat er ein entsprechendes Dekret unterzeichnet, das die Bundesbehörden dazu aufrief, Massnahmen zu ergreifen. Und schon damals kündigte sich reger Widerstand an.

Trump betont immer wieder, dass bei den Präsidentschaftswahlen 2020 Wahlbetrug begangen worden sei. Gerichte und Untersuchungen widerlegen das jedoch bis heute. Zudem hat Trump selbst vergangenen Monat per Brief abgestimmt. (vro)

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17 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Lohner
01.04.2026 09:46registriert August 2025
Aber er selber inkl. seinee Familie gaben vor zwei Wochen natürlich brieflich abgestimmt. 🙈🙈 Er hat das schon wieder vergessen, der demente Anführer von Trumpistan.
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Reinhard51
01.04.2026 09:56registriert November 2025
Und wieder bricht das orange Ungeheuer die Verfassung. Wahlvorschriften sind in der Zuständigkeit der Bundesstaaten!
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Allgood
01.04.2026 09:45registriert Juli 2016
Im Schatten des Irankriegs versucht Trump selber die Eahlen zu manipulieren, indem er den mehrheitlich demokratischen Briefwählern das Wwählen für die Midterms erschweren will.
Typisch narzisstisches Verhalten, den anderen vorzuwerfen, was er selber gerade wieder verbricht!
Er weiss selber, dass er die Wahl verlieren wird wenn er nicht massiv betrügt. Hoffen wir, dass ihm Einhalt geboten wird.🤞
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Schlappe für Trump: Gericht stoppt Bau seines Ballsaals per sofort
Das dürfte US-Präsident Donald Trump eher weniger gefallen: Sein geplanter Bau eines Ballsaals im Weissen Haus ist von einem Bundesrichter mittels einer einstweiligen Verfügung vorübergehend gestoppt worden.
Dies berichteten mehrere US-Medien am Dienstagabend (Schweizer Zeit). Nach Ansicht des Richters dürfe das auf rund 400 Millionen Dollar geschätzte Projekt nicht über private Spendengelder finanziert werden. Zudem sei der Präsident zwar der Verwalter des Weissen Hauses, aber nicht dessen Besitzer – dies sei nämlich der Staat, also der US-Kongress. Trump hätte demnach keine Befugnis, ganze Flügel des Weissen Hauses auf eigene Faust in derart umfangreichen Rahmen zu modifizieren.
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