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Bei einem Brand während einer Rave-Party in Kalifornien sind US-Medienberichten zufolge mindestens neun Menschen ums Leben gekommen – 20 werden vermisst.  bild: twitter

Mindestens neun Tote durch Feuer auf Rave-Party in Kalifornien



Update: Lagerhaus illegal genützt

Das von einem Grossbrand zerstörte Lagerhaus in Kalifornien ist anscheinend illegal genutzt worden. Die Planungsbehörde der Stadt Oakland informierte am Samstag über eine laufende Untersuchung darüber, ob Menschen unerlaubt im Gebäude wohnten. Das Feuer war am späten Freitagabend (Ortszeit) bei einer Party ausgebrochen. Mindestens neun Menschen kamen ums Leben. Die Polizei fürchtet weitere Opfer.

Laut örtlichen Medienberichten wohnten etwa 50 Menschen in dem Haus. Künstler nutzten Räume als Ateliers. Eine Party in dem Gebäude hätte einer Zulassung bedurft, sagte Darin Ranelletti von der Planungsbehörde vor Journalisten. Eine solche habe es jedoch nicht gegeben.

Seinen Angaben nach wurde die Untersuchung der Stadt am 13. November eingeleitet. Man habe jedoch seither nicht klären können, ob Menschen in dem Haus lebten, da sich der zuständige Ermittler keinen Zugang verschaffen konnte. Die letzte Nutzungsgenehmigung sei für ein Warenhaus in dem Gebäude erteilt worden.

Was geschah:

Bei einem Brand während einer Rave-Party in Kalifornien sind US-Medienberichten zufolge mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 20 weitere würden nach dem Feuer in der Stadt Oakland bei San Francisco vermisst.

Bis zu 70 Menschen hätten sich zu der Tanz-Party mit der Band «Golden Donna» versammelt, meldete die Zeitung «San Jose Mercury News» am Samstag unter Berufung auf die Feuerwehr.

Den Angaben zufolge brach das Feuer kurz vor Mitternacht aus zunächst ungeklärter Ursache aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr hätten es in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle gebracht.

«Wir müssen das Gebäude noch gründlicher absuchen», zitierte die «East Bay Times» die Einsatzleiterin Teresa Deloach-Reed. «Wir wissen nicht, wie viele Opfer es womöglich noch gibt.» Angehörige und Freunde versuchten, über soziale Netzwerke Kontakt zu vermissten Partygästen aufzunehmen. (sda/afp)

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